Muslima verweigert Handschlag: Nicht eingebürgert

„Die Franzosen machen bei ihren strengen Einbürgerungsbestimmungen nun Ernst: Einer algerischen Muslimin ist die französische Staatsbürgerschaft verweigert worden, weil sie bei der Zeremonie zu ihrer Einbürgerung den Handschlag mit Männern verweigert hatte. Das höchste französische Verwaltungsgericht in Paris hatte dazu am Donnerstagt in letzter Instanz die Berufung der Frau zurückgewiesen.“ (hier)

7 comments

  1. Kluftinger

    Diese Konsequenz müsste auch in anderen Staaten angewendet werden.
    Aber in Österreich hat man viel Verständnis, wenn ein Schüler sich weigert, seiner Lehrerin die Hand zu geben weil sie eine Frau ist.

  2. sokrates9

    Österreich hat pro Kopf der Bevölkerung die 2 höchste Flüchtlingsrate Europas – nach Deutschland, vor Schweden! Wann kommen da die Verantwortlichen vor den Vorhang? Wann wird hier radikal wieder ein “ Normalzustand“ erreicht?? Was ist hier mit den französischen Verwaltungsgericht passiert? Umfärbung??

  3. Der Realist

    Hierzulande würde sie bestimmt irgendeinen Feministinnen-Preis bekommen.

  4. Mona Rieboldt

    Ich finde das „Pfötchen geben“ nicht so wichtig und mag es auch bei den meisten Leuten nicht. Es ist die Begründung dieser moslemischen Frau, die mich stört, diese gewünschte Trennung von Mann und Frau. Was will sie in Frankreich, soll sie doch zurück gehen nach Algerien. Da hat sie es doch so, wie sie es möchte.

  5. Christian Peter

    Was bringt es ? Der Kardinalfehler ist, Asylanten überhaupt einzubürgern. Sinn des gesamten Asylrechts ist es, Flüchtlingen vorübergehend Schutz vor Verfolgung oder sonstigen unzumutbaren Widrigkeiten zu bieten, aber nicht, diese auf Dauer umzusiedeln oder gar eine neue Staatsbürgerschaft zu verleihen.

  6. Johannes

    Jemanden in einer gewissen Situation die Hand zu reichen ist Teil unserer Kultur.
    Natürlich ist es nur eine kleine Geste deren Verweigerung auch hin und wieder hygienische Gründe haben kann (Grippewelle zB.) Was es in unserer Kultur nicht sein kann das sich irgendjemand dadurch „verunreinigt„ im Sinne von symbolisch beschmutzt fühlen sollte.
    Gibt man einmal nach kann man gleich die ganze Palette unserer westlichen Errungenschaften über Bord werfen.
    Dann lebt die ganze Parallelgesellschaft ihr Eigenleben und ehe man es gesehen, hat sich ein Staat im Staat gebildet der seine eigenen Regeln und Gesetze über alle anderen stellt.
    Man muss als europäisches Land nicht alles tolerieren, jemand der kommen will um zu bleiben, um in dieser Gesellschaft der zb. Franzosen teilzuhaben muss halt wissen das es Spielregeln gibt.
    Ist das unannehmbar so hat man die einfache und saubere Möglichkeit sein eigenes Leben in seinem Mutterland ungestört weiter zu führen. Ist das aus bestimmten Gründen (Flucht) nicht möglich so gibt es eine riesige Auswahl islamischer Länder, teilweise sogar sehr wohlhabende, in denen man als Muslim, Muslima als Bruder oder Schwester im Glauben aufgenommen und integriert werden kann.
    Würde das konsequent eingehalten so wäre alles überhaupt nicht kompliziert und vollkommen ohne negative Erfahrungen für beide Seiten möglich.
    Viele Jahre haben so manche gedacht multi kulti sei eine Bereicherung, im Islam sehe ich keinen multi Individualismus, eher eine sehr monotone, nach strengen Regeln und Beschränkungen verfasste, und Menschen die von diesem Glauben abfallen wollen höchst feindlich gesinnte Organisation die noch dazu sehr schnell bereit ist vermeindliche Beleidigungen des Glaubens archaisch zu ahnden.
    Daher für mich eine Religion mit sehr geringer Toleranzbereitschaft für andere, sodass für mich die Aussage von Karl Popper anzuwenden wäre.

    Weniger bekannt ist das Paradox der Toleranz: Uneingeschränkte Toleranz führt mit Notwendigkeit zum Verschwinden der Toleranz. Denn wenn wir die unbeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, wenn wir nicht bereit sind, eine tolerante Gesellschaftsordnung gegen die Angriffe der Intoleranz zu verteidigen, dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.

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