„Neger“, „Fidschis“ und die Heuchelei der Linken

„Die DDR-Bürger misstrauten Normabweichungen. Und die SED bereitete den Nährboden für Rassismus und Ausländerfeindlichkeit.“ (interessante Analyse zu Chemnitz, hier)

One comment

  1. astuga

    Einerseits sicher richtig.
    Andererseits, wenn man sich den Irrsinn der Bundesrepublik heute ansieht, dann hat das sehr viel mit den sog. alten Bundesländern zu tun (also den Westdeutschen).
    Auch die westdeutsche Linke war bei Bedarf ausländerfeindlich (antisemitisch ohnehin) und agitierte gegen Asylwerber, etwa gegen die sog. Boat People aus Vietnam (lässt sich alles ergoogeln).
    Die sich ja des schlimmsten Verbrechens schuldig gemacht hatten – vor dem Sozialismus zu fliehen.

    Und eines haben die ehemaligen DDR-Bürger vorraus, die Bevölkerung dort hat sich zweimal gegen ein totalitäres System gestellt.
    Einmal ohne Erfolg, später erfolgreich.
    Erfahrungen die man anderswo im ehemaligen Ostblock ebenfalls gemacht hat (Ungarn, Polen, Tschechoslowakei) in Westdeutschland hingegen niemals.

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