Nein, Arbeit wird immer genug da sein . . .

(Von Christian Ortner ) Warum es kein Problem ist, dass bald ein Drittel aller derzeitigen österreichischen Jobs von Robotern erledigt wird. weiter hier

14 comments

  1. Christian Peter

    Hoffentlich setzt sich die Digitalisierung in der Politik bald durch – für eine Horde Berufspolitiker – Taugenichtse Abermilliarden zu verschwenden ist dem Steuerzahler nicht mehr zu vermitteln.

  2. Kluftinger

    Sicher Herr Ortner, es wird immer genug (mehr oder weniger) Arbeit da sein.
    Was sich aber ändert sind die Qualifikationen. Deshalb ist die Forderung nach einer Gemeinschaftsschule (one fit für all) so schädlich wir die Forderung nach einer Maschinensteuer.
    In einer Zeit in der Differenzierung , Spezialisierung etc, das Eingehen auf die Verschiedenheit der Kundenwünsche als Selbstverständlich gilt, ist ein Bildungssystem mit den Forderungen aus dem vorvorigen Jahrhundert widersinnig.
    Eine ebenso falsche Entwicklung wäre die Forderung: Laptops für alle als Lernersatz. Da würden wir nur bildungspolitische Zombies züchten. (siehe auch U. Spitzer: Digitale Demenz).
    Die Frage lautet vielmehr: Wie schaffen wir eine solide “Einstiegsqualifikation” in die Berufswelt und wie organisieren wir eine sinnvolle “Verlaufsqualifikation” entlang der beruflichen Entwicklung?
    PS: Wäre was für die NEOS gewesen, aber den Entwurf den ich bearbeitet hatte, war weit weg von solchen Fragestellungen – und ausserdem kaum lesbar weil jedes zweite Wort gegendert war.)

  3. Mourawetz

    Seltsame Studie, dass uns die Arbeit ausgeht, davon ist nicht das Geringste zu merken. Aus der Wirtschaft höre ich immer nur eines: Arbeitskräftemangel!

  4. Selbstdenker

    Die Digitalisierung wäre die Chance schlechthin für die Europäer.

    Dass insbesondere die Roten versuchen mehrfach gescheiterte industriepolitische Konzepte (“Vollbeschäftigung” für von ihnen angelockte Sozial-Migranten mittels niedrigerer Produktivität und somit zwangsläufig niedrigerer Löhne) in die Digitalisierungs-Debatte einzuschleusen, zeigt welche zynischen Koffer die Sozis sind.

    Die Versuchung eine über “Maschinen”-Steuern finanzierte (treffender: Steuern gegen nicht SPÖ-wählende Berufsgruppen), daueralimentierte Unterschicht ins Land zu holen ist für die Roten eben stärker als die Nähe zu den Leuten, die sie vorgeben zu vertreten.

    Das sogenannte “Ende der Arbeit” ist eines von mehreren falschen Axiomen, auf die linke Ideologen aus taktischen Gründe regelmäßig zurückgreifen, wenn sich ein marktwirtschaftliches System infolge technologischer Innovationen verändert.

    Die Linken haben das fundamentale Problem, dass ihnen – entgegen den Prognosen von Karl Marx – das Proletariat ausgeht und ihr vom Wesen her feudalistisches System vor dem Kollaps steht. Die Knechte und Mägde rennen davon und die ehemaligen Gutsherren schreien ihnen “Nazi-Pack”, “Faschisten”, “Fakenews-Verbreiter”, “Hass-Redner”, etc. nach.

    Das “Ende der Arbeit” ist ein völlig irreführender Titel.

    Was aktuell stattfindet, ist ein Prozess, der in ähnlicher Form beim Übergang vom agrarisch dominierten Feudalismus ins Industriezeitalter schon einmal stattgefunden hat und beim nunmehr stattfindenden Übergang in eine Digitale Ökonomie wieder verstärkt sichtbar wird.

    Was sich auflösen wird, ist nicht etwa die Arbeit im Sinne von Erwerbsmöglichkeiten, sondern ein Arbeitsbegriff bei dem ein unselbständig erbrachtes “Arbeitsleid” rein auf zeitlicher Basis (somit unabhängig vom nachgefragten Wert bzw. Ergebnis) abgegolten wird.

    Die Arbeitswert-Theorie ist am Ende.

    Zum grossen Unbehagen linker Ideologen befreit der Kapitalismus die Menschen zunehmend aus ehemals unüberwindlichen Restriktionen physisch verfügbarer Resourcen und optimiert sich auch in einer dematerialisierten Form.

    Ultimativ ist der Kapitalismus ein System bei dem Menschen Werte aufbauen und tauschen. Ein Wert kann (muss aber nicht) materieller Natur sein.

    Und solange es Menschen mit unterschiedlichen Präferenzen bzw. Werten gibt, wird es auch Erwerbsmöglichkeiten geben.

  5. Christian Peter

    @Mourawetz

    ‘Mangel an Arbeitskräften’

    Es gibt keinen Arbeitskräftemangel btw. Fachkräftemangel, lediglich einen Mangel an billigen Arbeitskräften / Fachkräften.

  6. Ländler

    Na passt doch, löst gleich ein paar Probleme auf einmal: die stagnierende/schrumpfenden Bevölkerungszahl ist kein Thema mehr, die tausenden islamischen Fachkräfte können wieder zu ihren Familien zurückkehren und aufgrund sinkender Personalkosten werden wir wettbewerbsfähiger ggü den Asiaten. Als netter Nebeneffekt gehen den Roten die Wähler aus 😉 Jetzt brauchen wir nur noch ein Bildungssystem, das unsere Jugend befähigt, solche Maschinen zu bedienen.

  7. Rennziege

    Kluger Artikel unseres Hausherrn. Aber die Sturschädel der sogenannten “Solidarität” sehen, wie immer schon, im technischen Fortschritt nur eines: Fleißige für Untätige und Unfähige (wozu auch sie selbst zählen) zur Ader zu lassen. Lernresistent und von der ungefragten Allgemeinheit privilegisiert durchgefüttert, werden sie weiterhin behaupten, im Sinn der Arbeitnehmer zu agieren.

  8. Rennziege

    P.S.: Kam gestern aus Berlin zurück. Brrr! Verstehe jetzt, warum manche diese Stadt als “Reichshauptslum” bezeichnen. Und welches Chaos rot-grün-linke Regierungen anrichten, ohne mit der Wimper zu zucken.

  9. Christian Peter

    Bislang hat sich in der Beamtenrepublik Österreich in Sachen Digitalisierung herzlich wenig getan, sonst gäbe es nicht nach wie vor 1 Million Beschäftigte im öffentlichen Dienst, die jede 4. Arbeitsstunde in Österreich leisten.

  10. CE___

    Sehr guter Artikel.

    Nur ich befürchte sehr wohl eine wieder kommende Massenarbeitslosigkeit von Nichtskönnern mit allen ihren Verwerfungen, bzw. ich muss sie nicht befürchten, sie tritt ja schon ein, derzeit noch unter der Tuchent gehalten durch diverse Sozialausgaben die (noch) mit neuen “billigem” EZB-Geld finanziert werden und unter Auspressen der letzten Netto-Steuerzahler.

    Denn anstatt das Europa die “fast zeitgleiche kombinierte Gnade der Demographie und technologischen Entwicklung” annimmt, schaufelt es sich Millionen auf Millionen fremde Nichtskönner in den Kontinent die benötigt werden wie ein Mühlstein am Hals beim Schwimmen.

  11. Selbstdenker

    @CE___:
    “…schaufelt es sich Millionen auf Millionen fremde Nichtskönner in den Kontinent die benötigt werden wie ein Mühlstein am Hals beim Schwimmen.”

    Ähnlichkeiten zum Mouse Utopia Experiment tun sich auf – nur dass die Sozialingenieure nicht mit Mäusen, sondern mit Menschen experimentieren:

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