Nein, der Staat schafft keinen Wohlstand….

Seit jeher haben sowohl aufrichtige Reformer als auch Demagogen versucht, die Armut durch staatliches Handeln zu beseitigen oder zumindest zu lindern. Doch in den meisten Fällen haben die vorgeschlagenen Abhilfemaßnahmen das Problem nur noch verschlimmert. Die häufigste und beliebteste dieser vorgeschlagenen Maßnahmen war die einfache Beschlagnahme bei den Reichen, um dann den Armen zu geben. Dieses Mittel hat tausende verschiedene Formen angenommen. Reichtum soll „geteilt“, „umverteilt“, „ausgeglichen“ werden. Tatsächlich ist in den Köpfen vieler Reformer nicht die Armut das größte Übel, sondern die Ungleichheit. weiter hier

8 comments

  1. Herbert Manninger

    Doch, doch, er schafft Wohlstand für all diejenigen, die sich als untertänigste Unterstützer der Machthabenden erweisen:
    Künstler aller Art, TV-Moderatoren, Journalisten, Geschwätzwissenschaftler, Staatsanwälte, diverse ,,Experten” usw…….

  2. Pock Julian

    Die größte Ungleichheit schafft der Sozialismus. Funktionäre und Freunde profitieren auf Kosten der Anderen.

  3. Rado

    Auch die EU schafft keinen Wohlstand, ausser für einen sehr engen Kreis von Nutzniessern. Die Segnungen der sogenannten Vier europäischdn Grundfreiheiten sind mir bis dato ebenbfalls verborgen geblieben.
    Augenscheinlichstes Symbol sind hier bestenfalls noch die Profibettler die mich zuverlässig vor meinem Nahversoger belästigen.

  4. Gerald Steinbach

    Rado
    “Ehrenwerte Leute” die immer freundlich grüßen und einen das Wagerl anbieten bzw danach abnehmen, auch ich bin letztens der hilfreichen Hand erlegen und ließ das Wagerl samt Münze den jungen kräftigen Mann, allerdings befand sich im Schlitz eine Plastikmünze wie man es als Ersatz oft vorfindet.

    Beim nächsten Besuch fiel die helfende Hand aus und auch das Grüßen war eher gedämpft, zumindest das Erinnerungsvermögen dürfte noch intakt sein

  5. Falke

    Das Haupt-Geschäftsmodell der Roten und Grünen ist die Beseitgung der angeblich “ungerechten Verteilung” des Reichtums mittels “Umverteilung” – so als ob die Güter von irgend einer höheren Macht, unabhängig von der Leistung, auf die Menschen verteilt werden, natürlich ungleich und daher ungerecht. Dass ich jeder etwas entsprechend seiner Leistung erarbeitet, gehört nicht zu den Ideen der Umverteiler. Immerhin glauben ihnen immer weniger Menschen: Beweis ist u.a. die Totalpleite der SPD unter Martin Schulz, dessen einziges Wahlmotto die “Gerechtigkeit” war.

  6. fxs

    Doch der Staat kann Wohlstand schaffen, durch Schaffen von Infrastruktur. Dadurch wird Unternehmertum mit produktiven Arbeitsplätzen und positiven Beitrag zum Wohlstand erst im größerem Stil möglich. Das ist aber nicht spektakulär. Also konzentriert sich der Staat auf Schaffung von Arbeitsplätzen, und darum geht es meines Erachten auch im angeführten Artikel. Im Feudalismus, der die europäische Geschichte beherrscht, war es Pflicht des Feudalherren für jedem seiner Untertanen einen (Arbeits-)Platz zur Verfügung zu stellen. Und in den Köpfen vieler Leute hat diese Pflicht heute eben der Staat übernommen.

  7. Johannes

    Sozialismus ohne Arbeitgeber in Form von selbständigen Unternehmern funktioniert nicht, würde es funktionieren gäbe es heute noch die DDR, die Sowjetunion und in China würden Millionen Menschen die Erde und den Mörtel auf Baustellen mit Körben tragen.

    Umgekehrt würden sich die Arbeiter und Angestellten nicht organisieren würden sie in vielen Fällen ausgenützt, was nur geht.
    Nicht von allen Selbständigen aber die welche es täten hätten derartige Wettbewerbsvorteile das der anständige Arbeitgeber nicht .konkurieren könnte.

    Es ist also ein Miteinander notwendig, solange Rot an der Macht war, war dies in Koalition mit Schwarz meist möglich. Beide Seiten hatten ihre Interessen aber man wollte es nicht drauf ankommen lassen und einen Bruch der Koalition riskieren. Reformen waren so aber fast unmöglich.

    Diese Situation ist nun anders, ich befürchte die Gewerkschaften sind der Gefahr ausgesetzt sich zu instrumentalisieren, einen Stellvertreter-Krieg mit der Regierung zu führen, werden sie dann noch in Hau-Ruck Aktionen vollkommen übergangen so beschleunigt das diese Entwicklung noch.

    Ich denke die Regierung wäre gut beraten, guten Willen zu zeigen, das Gespräch zu suchen und Entscheidungsprozesse unter Einbindung aller Betroffenen vor Beschluss zu kommunizieren.

    Mag sein das dann nicht alles durchgeht, das es länger dauert und mühsam ist, aber auf Dauer wird man nur durch Konsens, soweit es möglich ist, weiterkommen.

    Ich halte die Dynamik der Regierung Kurz für sehr wichtig, glaube aber das man auf Dauer mit dieser Schnelligkeit die Gegenfronten verhärtet. Regieren bedeutet im besten Fall Fortschritt und Weiterentwicklung ohne das Menschen sich abgehängt und ausgenützt fühlen.

    Den Sozialisten kann ich ein ein Beispiel nennen das zeigt das auch sie Veränderungen durchführen die durchaus nicht so in der Öffentlichkeit kommuniziert werden.
    Waren noch vor ein paar Jahren die Reinigungskräfte der Wiener Spitäler angestellte der Stadt Wien hat man dieses Beschäftigungsmodell in vielen Fällen auslaufen lassen und bedient sich nun der Leistung von Firmen welche diese Tätigkeit wesentlich billiger durchführen.

  8. Christian Weiss

    Das verrückte ist ja, dass die Umverteilung von Reich zu Arm erst mit dem Aufkommen des Rechtsstaates und der Marktwirtschaft zum Thema wurde.
    Jahrhunderte lang haben Kleptokraten Ländereien zusammengerafft und Bauern den Zehnten abgepresst, Leibeigene ausgebeutet und nie war es ein Thema, dass Reiche den Armen etwas abgeben bzw. überlassen könnten.
    Erst seit Reiche ihre Reichtümer rechtmässig und moralisch korrekt durch Leistung erarbeiten, kommen aus allen Löchern Leute gekrochen, die es als “gerecht” empfinden, Leistungsträger zu schröpfen und dieses Geld Unproduktiven zuzuspielen. Und sie tun das mit grossem moralischen Furor und unterstellen den heutigen Reichen “Ausbeuter” und “raffgierige Diebe” zu sein.
    Bemerkenswert.

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