Nicht einmal Dynamit wird denen gegönnt….

‎“Ägyptische Sicherheitskräfte haben an einem Kontrollpunkt zwischen dem ägyptischen Festland und der Sinai-Halbinsel einen Lkw mit einer Tonne Sprengstoff gestoppt. Die Ladung sei für den Gazastreifen bestimmt gewesen, “ berichten israelische Medien. – Wieder einmal ein Beweis dafür, dass die Israelis in Gaza eine Art Konzentrationslager betreiben, dessen Insassen sogar daran gehindert werden, tonnenweise Sprengstoff in ihren Besitz zu bringen, der in den Krankenhäusern, Schulen und Kindergärten von Gaza so dringend gebraucht wird,

23 comments

  1. luetzgendorff

    Wir wissen doch von den gut informierten ca. 2 Mio. deutschen und österreichischen Nahostexperten und Israelkritikern, dass die Hamas sowieso nur „Silvesterraketen“ auf Israel schießt. Was spricht dagegen, wenn die geknechteten Massen im Gazastreifen ab und an mal ein Feuerwerk abbrennen, wo sie doch sonst nichts haben, um sich daran zu erfreuen, in diesem schlimmsten aller Ghettos, das je auf Erden errichtet wurde?

  2. Gerhard

    Wer hat eine Idee zur Lösung des Dauerkonfliktes Israel:Palestina?
    Die Israels (mit bedingungsloser US-Unterstützung) auf keinen Fall, denn mit dieser Ghettoisierung im Gazastreifen züchten sie sich selbst künftige Generationen von Feinden. Im Westjordanland ist es auch nicht viel besser, wo Israel durch nicht legale, aber scheinbar legitime (man beachte den Untersschied!) Siedlungspolitik das ganze Land nun durchlöchert. Von der oft empfohlenen Zwei-Staaten-Lösung wollen sie auch nichts wissen.

    Da es keine erzwungene Aussiedlung nach Madagaskar, Iran oder Irak gibt, kommt eigentlich nur eine „Ein-Staaten-Lösung“ in Frage. Natürlich brauchen dann die ca. 4 Millionen Palästinenser besonderen Schutz und Rechte, damit sie von der israelische Mehrheit von 8 Millionen nicht erdrückt werden. Dazu wären die USA und Russland gefordert.

  3. Mario

    Ich bin sowieso dafür, den Leuten eine alte Kiesgrube zur Verfügung zu stellen, wo sie sich am Wochenende in die Luft sprengen können. Wenn man das irgenwie als Jihad definiert, dann gibt es auch die bekannten 72 Jungfrauen dafür.

    Der Bund Naturschutz wird gebeten, das ganze umweltfreundlich auszugestalten (Vogelbrut, Hamsterschutz, Abgaskontrolle usw.).

    Es tut mir leid, aber in puncto Gazastreifen ist mir der nötige Ernst abhanden gekommen…

  4. kurt

    @Gerhard

    Sollte das Ironisch gemeint sein?

    Ersten wird in der Charta der Hamas zur Ermordung aller Juden aufgerufen.
    2. In deinem Ghetto sieht es so aus:
    http://heplev.wordpress.com/2013/01/21/die-jungsten-fotos-aus-dem-kz-gaza/
    3.Ägypten kann die Grenze jederzeit öffnen.
    4.Ägypten wollte den Gaza Streifen nicht zurück.
    5.Palästinenser können sich überall in Israel frei bewegen,Juden ist es aus Sicherheitsgründen verboten in die Westbank(längstes Ufer der Welt-es gibt keienn Arabische Namen dafür) zu gehen da sie dort sofort erschlagen werden,was manchmal vorkommt wenn sich jemand verfährt.
    Also wer braucht da Schutz?
    Wie stellst du dir das Erdrücken vor?
    6.Völkerrechtlich ist nur die zwangweise Ansiedlung auf besetztem Gebiet verboten(wie in heutigen Polen geschehen–hat aber niemanden Interssiert)das Gebiet in Israel ist aber sogar seit dem Abzug der Briten Staatenlos da die Araber ja lieber Krieg führen wollten.

    http://tangsir2569.wordpress.com/2010/11/10/wem-gehort-das-land-israel/

  5. Mona Rieboldt

    @Gerhard
    Einen palästinensischen Staat wollen am wenigsten die P. selbst. Da wären sie ja auf sich selbst gestellt und müssten einen funktionierenden Staat schaffen. Dann verlieren sie ihren Opferstatus und das viele Geld aus der EU wird nicht mehr so fließen. Sie müssten Steuern erheben und für Arbeitsplätze sorgen. Und vor allem fehlte ihnen die Zeit, ständig Raketen auf Israel zu schießen. Das geht ja gar nicht.

  6. Mona Rieboldt

    @Mario
    Da ja ein Selbstmordattentäter: sprich „Märtyrer“ sofort ins so wunderbare Paradies kommt, müssten sich doch eigentlich die Hamas-Führer als erstes in die Luft sprengen. Machen sie aber nicht.

    Wegen der 72 Jungfrauen habe ich noch eine Frage. Was passiert z. B. mit Homosexuellen? Bekommen die 72 Jungmänner? Oder mit Bisexuellen? Gibt es da je die Hälfte Jungmänner und Jungfrauen? Fragen über Fragen.

  7. Mario

    Und die Selbstmordattentäterinnen: bekommen die auch 72 Jungfrauen?

    Sodom und Gomorrah, sage ich.

  8. Mona Rieboldt

    @Mario

    Ich weiß nur, dass ganz besonders fromme moslemische Frauen ins Paradies kommen, dort aber wieder ihrem verstorbenen Mann dienen müssen. Selbstmordattentäterinnen sind ja häufig Frauen, die die Familie loswerden will, Behinderte oder sonstwie Entehrte, da gibt es wohl kein Paradies.

    Übrigens werden die Paradiesjungfrauen nach „Gebrauch“ sofort wieder Jungfrauen. Da ist echt was los in deren Paradies. Dagegen sind Sodom und Gomorrah züchtige Städte gewesen.

  9. Mona Rieboldt

    @Plan B

    Der ganze Kommentar ist ja eine Aneinander-Reihung des Geschreibsels von sogenannten „Israel-Kritikern“. Daher ging ich von Ironie aus. Ich bin mir aber jetzt nicht mehr sicher, ob Gerhard seinen Text nicht doch ernst gemeint hat.

  10. Rennziege

    @Mona Rieboldt
    „… nicht mehr sicher, ob Gerhard seinen Text nicht doch ernst gemeint hat.“
    Soweit ich der geliebten Zweitmuttersprache mächtig bin: Er hat’s leider bierernst gemeint. Was unter seinem Niveau liegt.

  11. Gerhard

    Zur Aufklärung an alle Poster:
    Mein Kommentar um 09:58 war im ersten Teil ernst und der zweite Absatz ironisch gemeint.
    Aber nun zurück zu meiner ursprünglichen Frage: Wer hat einen vernünftigen Vorschlag zur Deeskalierung Israel vs. Palästina? U.A.w.g.

  12. Suwarin

    @Gerhard
    Wenn man das ganze endgültig lösen will, muss wohl eine Seite verschwinden. Entweder die Juden werden zurück ins Meer getrieben, oder die Israelis jagen alle Araber aus dem heiligen Land und warten dann, bis die Weltöffentlichkeit das vergessen hat, so etwa 30 Jahre.

    Erfreulicher wäre es natürlich, wenn beide Seiten sich ihrer Extremisten entledigen würden (Gilt vor allem für die Araber) und so glaubhaft miteinander, zumindest in gegenseitiger Duldung, friedlich zusammenleben können.

  13. Plan B

    @Gerhard

    Ganz ohne Ironie: Da ja in weiten Kreisen der „Nahost-Experten“ die Forderung nach den Grenzen von 1967 (vor dem 6-Tage-Krieg) gestellt wird, schlage ich vor, die Westbank an Jordanien zurück zu geben und den Gazastreifen wieder unter ägyptische Hoheit zu stellen.

    Übrigens: Ihre Frage ist falsch gestellt. Es gibt kein „Israel versus Palästina“. Sondern „Palästinenser (Hamas, Fatah) vs. Israel (Juden)“. Ein nicht so unerheblicher Unterschied.

  14. Gerhard

    @Suwarin
    Richtig, mit den (religiösen) Fanatikern auf beiden Seiten ist kein vernünftiges Zusammenleben möglich. Ich glaube gar nicht, dass die Mächte USA, Russland und China am derzeitigen Zustand überhaupt etwas ändern wollen. Auch die reichen Staaten am persischen Golf haben kein Interesse an einer endgültigen Lösung (nicht Endl.!) des scheinbar endlosen Dauerkonflicktes.

    @Plan B
    Im Fußball steht immer die Heimmannschaft an erster Stelle.
    Dies war natürlich wieder ironisch gemeint. 🙂

  15. Ferguson

    @ Plan B
    Die Grenzen von 1948 bis vor 1967 waren keine solchen sondern Waffenstillstandlinien. Die sogenannte Westbank kann man Jordanien nicht zurückgeben, weil Jordanien die nicht haben will mit gutem Grund. Die haben nämlich die Nase jetzt schon voll von angeblich aus Palästina kommenden Arabern. Außerdem hat kaum jemand je die Annexion dieses Gebiets durch Jordanien anerkannt, auch Europa nicht! Das gleiche Problem auch mit dem Gaza-Streifen, den Ägypten nicht haben will. Die hatten den einmal besetzt und sind heute froh ihn nicht zu haben.

  16. Mona Rieboldt

    @Rennziege
    Wenn er sinngemäß schreibt, die Israelis sind selbst schuld, wenn sie ermordet werden, da sie sich ihre Feinde selbst heranzüchten, und dann noch von „bedingungsloser US-Unterstützung faselt, dann sehe ich kein Niveau, unter das man noch gehen könnte.

    Ich weise mal darauf hin, dass vor wenigen Jahren 300 homosexuelle Palästinenser aus Gaza zum Erzfeind Israel geflüchtet sind, weil sie in Gaza der Tod erwartet hätte. Israel nahm sie auf.

  17. heplev

    @Gerhard und seine „Ironie“: Wer schreibt: „. Natürlich brauchen dann die ca. 4 Millionen Palästinenser besonderen Schutz und Rechte, damit sie von der israelische Mehrheit von 8 Millionen nicht erdrückt werden.“ der zeigt schon, dass er wenig bis keine Ahnung hat, denn nach Ihrer Darstellung unterdrücken 6,7 Millionen Juden und Christen sowie 1,2 Millionen Muslime aus Israel dann die so genannten Palästinenser.
    Mal ganz abgesehen davon, dass angesichts des Umgangs Israels mit Arabern von den 4 Millionen Palästinensern wohl nur eine Minderheit geschützt werden müsste: diejenigen, die sich Judenmord samt Judenhetze auf die Fahnen geschrieben haben.

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