Nur tote Juden sind gute Juden

Österreich gedenkt in diesen Tagen feierlich des Anschlusses an Deutschland im Jahre 1938, der Verbrechen des Nazi-Regimes und dessen Opfer, erinnert der Ermordeten. Wir sind gerührt von unserem Mitgefühl für die toten Juden und ergriffen von unserem Mut im Widerstand gegen die toten Täter. Im Blick auf die Vergangenheit erholen sich unsere Augen von den Schrecken der Gegenwart. Das Leben kann so versöhnlich sein. Solange die Harmonie nicht von einem lebenden Juden getrübt wird.  weiter hier

22 comments

  1. Rado

    Im ORF wird man vermutlich Arik Brauer in Zukunft nicht mehr so oft wahrnehmen können. Unlängst war er noch bei Sterman und Grissemann. Bin da beim Durchzappen tatsächlich hängengeblieben.

  2. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: „………….und das verschissene rechte Narrativ gibt es nur deshalb, weil die linken Arschlöcher die Pappn nicht aufkriegen zum zuagrasten Antisemitismus. Und warum kriegens die Pappn nicht auf, weil sie selbst Drecksantisemiten sind“

    Mehr ist leider dazu nicht zu sagen, außer, daß die Überschrift natürlich -vor allem in D und A hundertprozentig stimmt.

    @Rado
    Natürlich wird der Herr Brauer mit einem Auftrittsverbot belegt werden, außer er verdammt öffentlich die unendlich große Gefahr für die Juden und die Demokratie durch die Burschenschafter

  3. Alfons Kuchlbacher

    Mein spontaner Gedanke zur Aussage von Fischer war: „Ja eh, wo kommen wir da hin, wenn uns ein Jude erklärt, was Anitsemitismus ist.“ Also die Überheblichkeit der Linken und Sozialisten ist echt nicht mehr zu packen.

  4. Der Realist

    Ich habe diese Sendung nicht gesehen, aber Herr Brauer ist schon in der Vergangenheit stets positiv aufgefallen. Herr Brauer argumentiert besonnen und ohne Hass, trotz seiner Familiengeschichte und als Zeitzeuge. Würden die zu spät geborene Juden auch so auftreten, sie würden weit mehr Sympathien ernten, als mit ihren ständigen Hinweisen wie schuldig auch die heutige Generation noch ist. Dass gewisse Herren in der Kultusgemeinde mit ihrer Arroganz und dem Hass der FPÖ gegenüber, nicht zum friedlichen Miteinander beitragen, ist wohl klar. Kritik wird natürlich sofort als Antisemitismus wahrgenommen.
    Dass dieses dauernde Gedenken viele einfach nervt, ist nachvollziehbar. Erstens sind historische Ereignisse nicht rückgängig zu machen, und zweitens den meisten eh bekannt. Auch die sinnlosen Diskussionen ob Österreich Opfer war sind entbehrlich, genauso die Hinweise, dass auch Österreicher Täter waren, ist mittlerweile schon unzählige Male durchgekaut worden. Allerdings müssen die hauptberuflichen „Vergangenheitsbewältiger“ auch ihr Existenzberechtigung unter Beweis stellen.

  5. aneagle

    Im ORF hat sichs jetzt ausgebrauert, soviel ist klar. Aber eines ist auch sicher: der Brauer ist unendlich erleichtert dem Fischer nicht mehr höflich kommen zu müssen. Ein gutes Stück mehr Lebensqualität, endlich ohne die falsche Rücksicht leben zu dürfen und das Grünzeug für die heuchlerischen Gedenkfeiern abgeben zu müssen. Sollen sich die ORFler doch den Palipräses Abbas einladen, der hat seine Doktorarbeit mit einem Holocaustleugnungsthema geschrieben und spricht noch heute vor Europaabgeordneten in „inspirierender Rede“ (© Martin Schulz) vor Europaabgeordneten von brunnenvergiftenden Israelis. Also eigentlich voll nazi.
    Der Brauer hat einfach recht, das weiss jeder und sieht ein Blinder. Hoffentlich auch bald die Bedenkenträger der Israelitischen Kultusgemeinde. Es ist längst an der Zeit.

  6. aneagle

    soll heissen:…spricht noch heute komplett widerspruchslos in „inspirierender Rede“ (© Martin Schulz) vor Europaabgeordneten von brunnenvergiftenden Israelis.

  7. CE___

    Der vorletzte und letzte Absatz drücken perfekt meine Wiener Gemütslage aus wenn ich solche G’sichter wie die vom Fischer und rot-grünen Konsorten sehe.

    Abseits des Antisemitismus, der Fischer ein ehemaliger Vereinsmeier in irgendeiner österreichisch-nordkoreanischen Freundschafts(?)gesellschaft, und heut‘ reisst der der Mund auf als grosser Humanist, während die Dissidenten in Nordkorea im Vernichtunslager Gras fressen sofern’s überhaupt das haben.

  8. sokrates9

    Typisch die linke Argumentation von Fischer: Er hat natürlich den Brauer sofort richtig verstanden, dann mit der Integration von Ungarn daherzukommen ist die demagogische Methode auf Äpfel mit Birnen zu antworten!
    Warum geht er auf die islamische Problematik nicht ein? Existiert die nicht? Kopf in den Sand!

  9. Astuga

    Gerade beim roten Heinzi sollte man nicht vergessen, dass er mal wegen hetze gegen den nazi-jäger simon wiesenthal vor gericht stand… Im übrigen, es gibt auch jüdische Judenhasser. So wie es öst. Österreichhasser gibt (die meisten bei den linken).

  10. Mourawetz

    Jede Diagnose wird im Ansatz erstickt. Sind denn schon alle Nashörner geworden?

  11. Falke

    Sollte Fischer tatsächlich die Flucht der Ungarn 1956 bzw. der Tschechoslowaken 1968 mit der arabisch-moslemischen Invasion ab 2015 vergleichen, muss man sich schon ernstahfte Sorgen um seinen Geisteszustand machen; oder er hält die Zuschauer (einschließlich Arik Brauers) für total bescheuert. Typisch für den ORF übrigens, dass er für diese Sendung natürlich nur die notorisch linken „Historiker“ Fischer und Rathkolb eingeladen hat.

  12. Humanist

    dieser Lapsus des ORF macht mir hoffnung! zunehmend durchbrechen intelligentere Linke (wie Götz Schrage) das ja auch schon die kleinsten Lichter im Leuchter nervende ORF&letzte mohikaner-Beschwichtigungsblabla. Schrage bewegt sich auch im echten Leben, vornehmlich im Nachtleben. Er ist emotional und eine m.E. wahre künstlerseele und hat längst durchschaut, daß das weiter so! seine geliebten Linken in den orcus der geschichte führen wird. Fischer ist ein notorischer im eigensaft „gebildeter“ staudenhocker, dessen auskommen immer gut war während des lebenslangen staudengehockes. Fischer ist geistig in den 60ern und wohl auch mit mathematischen zusammenhängen nicht sooo vertraut. Er will wider besseres wissen die araberinvasion fördern und aushocken und nicht wahrhaben, dass das natürlich schiefläuft. Er glaubt wohl ernsthaft, solcherart ad infinitum SPÖ stimmen zu generieren. hat bisher IMMER funktioniert, weil die intelligenteren, die ja meist einer wertschöpfenden arbeit nachgehen und wenig zeit zum Bekehren der Dodeln haben, das – finanzierend – ZULASSEN. Schrage hingegen ist jede Nacht im kontakt und im infight mit den obskursten Migranten, beobachtet und zieht schlüsse. Er liebt diese Fremdartigkeit und beschreibt sie brillant, aber er schnallt emotional – im Gegensatz zu Fischer und seinem wohl eher einseitig schlichten wellness-freundeskreis – was da schiefläuft und abgeht. Brauer natürlich auch. Chapeau vor Brauer. Ein wahrer Künstler! mit echter meinung. und vertritt die auch noch. wie rar.

  13. Mourawetz

    Fischer war, als er noch UHBP war einer der Welcomer, die am Wiener Westbahnhof sehnsüchtig gewartet haben und die „Flüchtlinge“ beklatscht, die hand gereicht mitten im Tumult, mei war das aufregend, vor allem für die Welcomer, Fernsehaufnahmen zeugen davon. Und jetzt kommt ihm der Arik Brauer so! Da müsste er ja eine Riesendummheit zugeben, dass er da mitgemacht hat, das übersteigt wahrlich die Größe des Ex-Bundespräsidenten, nicht wahr, dazu samma nicht fähig.Dem Arik Brauer recht geben, nein, da stellen wir uns lieber dumm, in dem wir ihn absichtlich missverstehen. Fehler eingestehen können wir nicht, aber sich dummstellen schon. Wahrscheinlich ist das der wahren Größe Fischers angemessen. Die Fussstapfen seiner Vorgänger waren eindeutig zu groß.

  14. Falke

    @Rado
    Die „Jüdische Rundschau“ profiliert sich schon lange als – realistisches! – Gegengewicht zum „Zentralrat der Juden“. Während letzterer – wie das aktuelle schleimerische Stiefellecker-Lob Merkels beweist – die Willkommens-Politik für antisemitische und israel-feindliche Mosleminvasoren gutheißt (und damit gegen die Interessen und Sicherheit der in Deutschland lebenden jüdischen Bevölkerung agiert), sehen die Journalisten der ersteren den Tatsachen ins Auge und benennen sie auch entsprechend.

  15. Dr.Paul Felber

    Auch in der ORF-Sendung „erlesen“ (Moderator H.Sichrovsky, Gäste u.a. Fischer, Feingold, Walterskirchen) hatte der Altpräsident schon einen schweren Stand, als Marko Feingold (104 Jahre alt und Präsident der israelit. Kultusgemeinde Salzburg) u.a. darauf hinwies, daß nach 1945 der rote Akademikerbund wahllos Mitglieder aufnahm, darunter viele Nazis. Feingold berichtete auch aus eigener Erfahrung, daß befreite Juden, die nach Wien zurückkehren wollten, auf Weisunf der roten Bundesregierung unter Renner an der Enns aufgehalten und zurückgeschickt wurden. Das wollte Fischer nicht glauben, weil nicht sein kann,was nicht sein darf.

  16. Tom Jericho

    @Der Realist: Das Traurige an der Kultusgemeinde ist ja, daß diese jeden noch so zaghaften Versuch der FPÖ, zu halbwegs normalen Beziehungen zu gelangen, bereits im Ansatz sabotiert. Dumm, dumm, dumm.

  17. astuga

    Gerade beim roten Heinzi sollte man nicht vergessen, dass er mal wegen Hetze gegen Simon Wiesenthal selbst vor Gericht stand… Im übrigen, es gibt auch jüdische Judenhasser. So wie es öst. Österreichhasser gibt (üblicherweise alle bei den Linken).

  18. Rennziege

    Glückliche Erinnerungen an Arik Brauer! Und schön, durch Herrn Ortner und Mena Watch ein wenig an diese Zeiten zu denken. Noch nicht gerade ewig her, aber als Studentin saß ich ihm für einige Wochen als Aktmodell; geradezu fürstlich bezahlt. Auf den halb und ganz fertigen Bildern konnte ich mich zwar nur begrenzt wiedererkennen, aber es war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.
    Der Arik („Mir san per du, gööö“) ist nicht nur ein interessanter Maler, sondern auch ein unaufdringlich weiser Mensch und Gentleman eigentlich Altwiener Prägung, von dem ich in dieser Zeit viel gelernt habe. Denn während der Sitzungen haben wir pausenlos gequatscht.
    Ich freue mich zu hören, dass er immer noch so echt und unverblümt seine Meinung sagt wie damals.

  19. aneagle

    Arik Brauer zu laden, war ein aus Bildungsmangel entstandener Fehler des ORF. Der hellsichtige Musiker textete schon vor Jahrzehnten in „Köpferl im Sand“ über die eingeengte Sichtweise seiner gutmenschlichen Umgebung ala Fischer:
    „Hinter meiner, vorder meiner, links, rechts güts nix. Ober meiner, unter meiner siach i nix. Spür nix, hear nix und i riach nix. Denk i nix und red i nix und tu i nix“
    Und als hätte er FB und Netzdurchsetzungsgesetz voraussehen können, überschrieb er seinen Text, quasi als Warnung, mit: „dies ist ein beinhartes Protestlied“. Chapeau.

  20. Giovanni B.

    Danke für diesen tollen und wahrlich erhellenden Artikel. Meinen Vorpostern ist nichts mehr hinzuzufügen – vielleicht eines. möchte ich noch hinzufügen. Man beachte das, ja, man kann es so ausdrücken, zerrüttete Verhältnis der Wiener Kultusgemeinde zu Israel, vor Allem zur jetzigen israelischen Regierung und zu Benjamin Nethanyahu im Besonderen. Sozis sind halt immer und überall gleich, egal welcher Konfession, oder ob sie gar keiner angehören. Respekt Herr Brauer

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