Österreichs Politiker wollen nicht auf ihren besten Freund verzichten

“Die neue schwarz-blaue Regierung in Wien hat finanzpolitisch einiges vor. Aber in einem wichtigen Punkt sind ihre Pläne auffällig vage geworden…..” (NZZ, hier)

10 comments

  1. Kluftinger

    Man muss schon verstehen, vor der letzten Landtagswahl wird man alles tun um die Wähler nicht zu verschrecken. Dazu gehört auch eine Steuerreform. Diese zu konzipieren und zu erklären ist ein längerfristiges Programm. Das geht nicht in eine paar Wochen .
    Siehe Ökokonzept bzw. Abgasreduzierung. Die Druckerschwärze war noch feucht, da fiel die Opposition und deren Filialen samt einigen (auch angeblich seriösen Medien wie die Presse) schon über die Regierung her.
    Mit “viel zu vage” bis “Schlagzeilenpolitik” war alles vertreten.
    Dass die Regierung erklärt hatte, nun bis Juni d.J. eine Diskussionsprozess über den Entwurf einzuleiten , wurde verschwiegen bzw. gar nicht erwähnt.
    Ein Purgatorium?
    (Da werden die Medien in Österreich zu Gummiwänden der Nation ?)

  2. GeBa

    @Kluftinger – die bekannte Romanfigur 😉
    Ich lese eben den ersten Allgäukrimi
    Zu deinem Beitrag – typisch wie die Medien eben derzeit reagieren auf unsere neue Regierung.
    Am besen – net amoi ignorieren, geschweige denn kommentieren

  3. Rennziege

    Dass die Tintenstrolche, allzeit links, schreiben wie gewohnt, überrascht nicht. Aber wenn die ziemlich neue Regierung Österreichs dem CO2-hysterischen, wirkungslosen und wirtschaftsfeindlichen Pfad der Bundesrepublik (“Energiewende”, “Nachhaltigkeit” und so) folgt, sägt sie schon jetzt an den Wadeln, die die Wähler ihnen gestärkt haben
    Oder will Türkis-Blau damit den Grünen die letzten Stimmen abjagen? Nicht nur vergebliche, sondern auch gefährliche Liebesmüh.

  4. Kluftinger

    @ Rennziege
    Wenn sie recht haben sollten, bin ich betrübt 🙂
    Aber ich vertraue darauf, dass der Ton sich nach der Salzburg-Wahl ändert.
    Das gilt nicht nur gegenüber der links/grünen Szene sondern auch gegenüber (und vor allem) gegenüber dem ORF der ja nurmehr als SPÖ Propaganda Instrument fungiert.
    (Möglicherweise verzweifle ich in diesem Zusammenhang , wenn ich feststellen muss, dass die ÖVP und auch die FPÖ in der Medienpolitik nichts dazu gelernt haben ?).

  5. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: “….dass sie die kalte Progression rund alle fünf Jahre ausglichen und dies dann als grosse Steuerentlastung verkauften. Aber eigentlich wäre es an der Zeit, mit dieser Farce aufzuhören.”

    Dem ist nichts hinzuzufügen!

    @Kluftinger
    Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt 😉

  6. Rennziege

    5. APRIL 2018 – 16:35 — Kluftinger
    @ Rennziege
    Do not despair, Sir, pleeeze! Es ist zwar immens schwer, an der seit Jahrzehnten rotgrünen (und staatlich subventionierten, siehe “Presseförderung” und Anzeigen-Korruption) linkslastigen österreichischen Medienpolitik auch nur Nuancen zu ändern; dies wird Mut und die rücksichtslose Aushebelung krakenhafter Seilschaften erfordern. Falls die blau-türkise Koalition das nicht schafft, wenigstens annähernd, wird sie einpacken müssen, denn dann werden ORF, Styria-Blätter, “Falter”, “Standard” et al. ihre Lufthoheit über den Kinderbetten Kaffeehaus- und Frühstückstischen bewahren.
    Ceterum censeo: Ein schwerer Fehler war es, die hohlgrüne Parolen unreflektiert nachplappernde Elisabeth Köstinger zur Bundesministerin zu machen. Diese Frau ist Substandard, sowohl gedanklich als auch rhetorisch. Was hat Kurz & Strache zu diesem Fehltritt bewogen?
    Als gebürtige Kärntnerin muss ich mich ja überwinden, den Mund wider andere Kärntner Dirndln zu öffnen, aber wenn so eins schon bei ersten Auftritten nur ungläubiges Kopfschütteln erzeugt …

  7. Falke

    Das ist auch für mich eine der größten (wenn nicht überhaupt die größte) Enttäuschungen der neuen Regierung. Durch die sofortige Abschaffung der kalten Progression – vom vorigen schwarzen Finanzminister Schelling ständig gefordert, und dazu sehr einfach zu handhaben – gäbe es mehr und raschere steuerliche Entlastung als durch alle anderen propagandistisch groß beworbenen Maßnahmen der Kurz-Regierung. So richtig steuerlich entlasten wollte die Regierung die Menschen aber offenbar doch nicht.

  8. sokrates9

    Rennziege@ die Kurz´sche Idee 50% Frauenanteil kann nur falsch sein! Die anderen ÖVP – Ministerinnen, die sich immer artig bedanken wenn sie von Wolf und Dittelbacher durch den Dreck gezogen werden sind auch nicht das Gelbe vom Osterei! Auch Blümel scheint eine Fehlbesetzung zu sein! Nachdem Strache jetzt plötzlich Wolf für einen der besten Moderatoren hält ( den Mitterlehner als einen der Gründe für seinen Rücktritt
    nannte) bin ich pessimistisch dass die “Lufthoheit” über den ORF erreicht werden kann! Die hieße ja die ganze Mannschaft auszutauichen!

  9. Rennziege

    5. APRIL 2018 – 20:39 — sokrates9
    Pessimistischen Gedanken generell abgeneigt, beginne ich dennoch zu befürchten, dass Sie recht haben.
    Allerdings glaube ich, wir sollten der ersten Chance, die Österreich aus dem jahrzehntelangen Sündenpfuhl hieven könnte, eine Chance geben. Anzunehmen ist auch, dass die Kurz/Strache-Allianz noch ein paar Monate brauchen wird, um sich zu finden — und die unfähigen, übereilt auf den Schild gehobenen Flachgeister durch Köpfe und Charaktere zu ersetzen.

  10. Christian Peter

    @Rennziege

    Sinnvoller wäre ein Wechsel an der Spitze. Wenn ein Studienabbrecher und ein Zahntechniker eine Regierung führen, sollte man sich von deren Mitarbeiter auch nicht allzu viel erwarten.

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