8 comments

  1. Der Tschakkomo

    Neben der geistigen Haltung a bissi auch auf die Körperhaltung achten…
    ;-))

  2. sokrates9

    Aussage Stern@Resumee: …. Positiv ist dass es jetzt 3 Chefinnen und die Donnerstagsdemonstrationen gibt!.. Emotion löst Intellekt ab! Ob das positiv ist??Bei solchen Stellungnahmen haut es doch jeden ordentlichen Mann um! 🙂 Daher halte ich die lässige Sitzhaltung des Herrn Ortner durchaus für angebracht! Gute Statements in der Art eines brav gerade sitzenden Musterschülers – vielleicht in Maturaanzug gezwängt mit schwarzer Krawatte – wäre meiner Meinung nach absolut kontraproduktiv!

  3. Dr. Helmut Luck

    Chr. Ortner verweist mit Recht darauf, dass sich die FPÖ-Spitze vom Antisemitismus verabschiedet hat. Er hat auch recht, wenn er meint, dass diese Läuterung leider nicht flächendeckend in den niedrigen Chargen angekommen ist.
    Man sollte allerdings noch anmerken, dass Antisemitismus keineswegs ein Alleinstellungsmerkmal der FPÖ, sondern ein gesellschaftliches Phänomen ist, das durch praktisch alle politischen Schattierungen geht. Der einzige Unterschied ist wohl, dass sich die politisch linke Reichshälfte für ihren Antisemitismus geniert und ihn nur versteckt auslebt, was ihn allerdings um keinen Deut besser macht. Deswegen sprechen diese Leute nicht wie dereinst die Nationalsozialisten vom “internationalen Finanzjudentum”, sondern eben von den “Rothschilds”. Gemeint ist allerdings genau dasselbe.

    Es gibt einen Lackmustest für Antisemitismus (frei nach H. Broder): Wenn man den Juden etwas zum Vorwurf macht, was man einem Nichtjuden durchgehen lässt, dann steckt Antisemitismus dahinter.

    Wendet man diesen Test an, erhält man erschreckende Ergebnisse. Ich erinnere an die Diskussion um die Kennzeichnungspflicht israelischer Produkte, die aus den sog. besetzten Gebieten stammen. Sogar in den höchsten EU-Gremien gab es viele Stimmen, die diese Forderung unterstützten.
    Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass eine ähnliche Kennzeichnungspflicht von marokkanischen Waren, die aus der besetzten Westsahara stammen, niemals ein Diskussionsthema in der EU waren.
    So gesehen ist die EU beim Broderschen Lackmustest kolossal durchgefallen.

    Vielleicht erinnert sich noch wer an M. Schulz, als er Abbas applaudierte, nachdem dieser im EU-Parlament eine “inspirierende Rede” hielt, in der der Nämliche die Sterotypien der jüdischen Brunnenvergifter als Realität verkaufen wollte. Es gibt noch eine ganze Reihe ähnlicher Ausfälle, die in mir den Verdacht aufkeimen lassen, dass der linke Antisemitismus die gefährlichere Variante ist.

  4. astuga

    @sokrates
    Das Geschlecht einer Person darf keine Rolle mehr spielen!
    Außer es spielt eine Rolle… 😉

  5. TomM0880

    Es braucht schon starke Nerven, den Fantasien der Linken auf der rechte Seite zuzuhören, ohne Bluthochdruck zu bekommen.

  6. astuga

    @Dr. Helmut Luck
    Oder man denke an die Türkei und Nordzypern, Indonesien (Westpapua), China (Tibet, Xinjang).
    Oder gar an Nordirland…

    Und dabei ist dort überall das Unrecht eindeutiger als im Falle Israels.
    Denn das ist nicht nur die einzige echte Demokratie vor Ort, dort leben ja auch zahlreiche orientalische Juden (inklusive der aus dem gesamten isl. Raum vertriebenen – ohne Entschädigung!), und die Araber mit israelischer Staatsbürgerschaft besitzen volle Bürgerrechte.
    Faktisch mehr als die Bürger in jedem arabischen Land.

    Aber das ficht die “kritischen Freunde” Israels natürlich nicht an.

  7. Johannes

    Wie wohltuend im Vergleich zu vielen anderen Runden, eine Diskussion in der Meinung vertreten und nicht Mainstream gepredigt wird.

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