Oxfam: Ein Absturz vom hohen Sockel

“Es liest sich ein bisschen wie ein Drehbuch aus Skandalen der katholischen Kirche: schweres sexuelles Fehlverhalten und anschließendes Verschleiern. Das kennen wir doch. Das mindert nicht die Ungeheuerlichkeit, dass in Haiti in der Zeit nach dem fürchterlichen Erdbeben von 2010 führende Oxfam-Mitarbeiter Spendengelder dazu benutzt haben sollen, Sex-Vergnügungen zu organisieren. Und dass es in der Zentrale in Oxford Verantwortliche gab, die nicht mit der gebotenen Schärfe darauf reagiert haben, aus Furcht, die Organisation könne Schaden nehmen, wenn diese Dinge bekannt werden…..” (weiter hier)

21 comments

  1. Rado

    Derartige Geschichten tauchen in der Nähe der UNO überall auf und genauso schnell wieder unter.
    Ist ja auch kein Wunder, die UNO ist der Club der Diktatoren und korrupten Regime, die dort die absolute Mehrheit stellen. Möchte ja nicht wissen, was sich im UN Zentrum in Wien so abspielt.

  2. Der Realist

    Gerade jene Organisationen, die Hillfsbereitschaft, Solidarität, Toleranz, Friedenssicherung usw. auf ihre Fahnen geheftet haben, sind meist mit Vorsicht zu beurteilen, das kennen wir auch von heimischen Hilfsorganisationen und auch von der katholischen Kirche. Da solche Organisationen in der Meinung der breiten Öffentlichkeit ohnehin nur Gutes tun, werden diese auch kaum überprüft und hinterfragt. Die meisten dieser Vereine leben von staatlicher Unterstützung und privaten Spenden, und viel Geld verschlingt allein schon die Verwaltung und die Gehälter der Mitarbeiter. Auch der Bevölkerung kaum bekannte Vereine, oftmals unter “Kulturverein” geführt, bieten ihren “Geschäftsführern” und Mitarbeiter, oft sind es eh nur zwei oder drei, dazu noch in einem Verwandtschaftsverhältnis, ein angenehmes Leben mit entsprechendem Einkommen.

  3. Reini

    Die Frauen haben nur ihre Dankbarkeit für die Spenden ausgedrückt,… und dies darf man(n) aus Freundlichkeit nicht ablehnen.

  4. sokrates9

    Bei den diversen NGO´s gibt es sicher großes Einsparungspotential für den Staat! Allein dass der Staat Organisationen unterstützt die oft gegen den Staat arbeiten ist pervers!

  5. CE___

    Gerade wenn man sich Afrika ansieht haben dort private Militärunternehmen im Gesamten gesehen sicherlich mehr für die Sicherheit und das Wohlergehen der dortigen Menschen getan (unrühmliche Ausnahmen von der Regel einmal abgesehen), und das zu einem Bruchteil der Kosten, als das ganze NGO und UNO Gelichter, alle hochsubventioniert, korrupt, “zahlt eh’ alles der US-Steuerzahler”-Mentalität, und im Härtefall des Schweif einziehend.

  6. Thomas Holzer

    So ist das halt; auch selbsternannte “Heilige” und Weltretter können vom hohen Stockerl fallen.
    Jeder ist fehlbar, wieder mal den Beweis erbracht, daß man nicht mit Steinen aus dem Glashaus werfen soll

  7. aneagle

    Dass die ehrenwerte Organisation jetzt auch noch Dreck am Stecken hat, ist angesichts der mangelnden Professionalität wenig verwunderlich. Diese Leute labern immer wieder, bar jeglichen Wahrheitsgehaltes, von Scheren die weiter und weiter aufgehen. Es nützt auch nichts, ihnen Argumente zu liefern, beispielsweise, dass Scheren nachweislich nur schmerzen, wenn sie zu weit zugehen. 😉
    Diese auf Heiligenschein gebauten, primitiven Abzockorganisationen gehören weg. Ebenso die Spendierfreudigkeit mancher simpel gestrickten Politiker mit fremdem Geld.

  8. Lisa

    @der Realist: auch meine Erfahrung. Und wehe, man hält mal den Finger drauf: entweder wird man dem “Feindeslager” zugewiesen oder der Intoleranz bezichtigt (nobody ist schliesslich perfect…)

  9. sokrates9

    Die FPÖ hat schon einen schlechten Ruf! Die könnte das Problem schnell angehen und mal fragen was mit dem Steuergeld so alles passiert! Wenn für einen unbegleiteten Flüchtling pro Tag €95.- kassiert werden – mehr als jeder Elitestipendiat bekommt – könnte da einiges eingespart werden!

  10. Kluftinger

    @ sokrates9
    Wenn die das machen, gibt es wieder ein Aufheulen denn das würde ja das Geschäftsmodell “Guter Mensch-Guter Verdienst” in Frage stellen!?

  11. Mona Rieboldt

    Ich freu mich, was in diesen NGOs hochkocht. Und was heißt eigentlich Nicht-Regierungs-Organisation, wenn sie das meiste Geld von Regierungen bekommen? Schon der Name ist eine Lüge. Ganz besonders sind mir diese NGOs zuwider, die schon von Schleppern Afrikaner übernehmen und sofort in die EU nach Italien bringen.

  12. Thomas Holzer

    @Gast*n 14:44h
    Leider werden derlei Beiträge von den Verantwortlichen nicht gelesen, und wenn doch, negiert. Im konkreten Falle sicherlich mit der Begründung, daß der Mossad involviert war, und der ist ja ganz böse 🙁

    @Mona Rieboldt 14:56h
    Richtig, die segeln alle mit Wissen und Unterstützung der Politiker unter einer fals flag, und der p.t. Wähler lässt sich all dies widerspruchslos gefallen

  13. sokrates9

    kluftinger@.. Wenn die (FPÖ)das machen, gibt es wieder ein Aufheulen denn das würde ja das Geschäftsmodell „Guter Mensch-Guter Verdienst“ in Frage stellen!?…Die FPÖ wird ihren schlechten Ruf bei unseren ORF und Netzwerke sowieso nie los! Kann daher ruhig und besonnen gegen den Strom schwimmen! Die österreichischen Wähler werden dankbar sein! Oder glauben sie dass zB eine ” Historikerkommission” das Image der FPÖ wird heben können??Wenn rauskommt dass nicht ausschließlich Kriminelle und andere Schwerverbrecher bei den Burschenschaften waren/sind ist Kommission “falsch” besetzt!

  14. Thomas Holzer

    @sokrates9
    Gegen welchen Strom schwimmen denn die nationalen Sozialisten?!
    Das einzige Thema, welches sie gegen den “internationalen linken Strich” bürsten, ist die Zuwanderung; ansonsten gleichen sie den internationalen Sozialisten wie Brüder im Ungeiste:
    anstatt internationale werden halt nationale Sozialisten in den ÖBB versorgt, anstatt internationalem Sozialismus wird halt nationaler Sozialismus im ORF verkündet werden, anstatt internationaler Gleichheit nationale Gleichheit, aber immer das gleiche Motto: wer nicht für uns ist, muß zumindest ausgestoßen, wenn nicht ausgemerzt werden.

    Mir graut es vor beiden, weil eben beide das Individuum, die freie Willensentscheidung abschaffen wollen und weil für beide nur das Kollektiv zählt

  15. Thomas Holzer

    um es einfach auf den Punkt zu bringen: Pack schlägt sich halt, und Prolet bleibt Prolet, ansonsten würde er sich von solchen Ideologien mit Grausen abwenden

  16. Rennziege

    15. FEBRUAR 2018 – 16:33 — Thomas Holzer
    Kluge kurze Sätze, Herr Holzer. Ich komplettiere die erste Hälfte zu “Pack schlägt sich, Pack verträgt sich.” Dass Prolet stets Prolet bleibt, bedarf keiner Ergänzung. Wir erleben dies ja täglich neu.

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