«Physik wurde von Männern erfunden»

„…Physik-Professor Alessandro Strumia von der Universität Pisa hat sich an einem Gastvortrag im Cern in Genf zweifelhaft zur Rolle von Frauen in der Physik geäussert. Er sieht männliche Wissenschafter diskriminiert. Seine Aussage zog empörte Reaktionen nach sich…“ (hier)

10 comments

  1. Herbert Manninger

    Angesichts 64, oder inzwischen vielleicht schon mehr?, Geschlechter fragt ,,man“ sich, wieso ein 64stel die Hälfte der Topjobs beansprucht…

  2. Andreas Tögel

    Die Statistik der Nobelpreise sagt alles: In den naturwissenschaftlichen Disziplinen Chemie und Physik, liegt der Anteil weiblicher Preisträger bei unter drei Prozent. Madame Curie (die in beiden Fächern geehrt wurde) ist eine Ausnahmeerscheinung. Würden Nobelpreise für Gendergaga vergeben werden (kommt noch!), wären Frauen allerdings mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit unschlagbar.

  3. sokrates9

    Österreichische Verfassung : Die Wissenschaft und ihre Lehre ist frei…Abgesehen dass die Verfassungsrechtler auch schon vor 150 Jahren nicht Deutsch konnten (..sind frei )stellt sich die Frage was das heute noch für Gültigkeit hat wenn jede Genderidiotin sofort Wissenschaftliche Lehre und Wissenschaftler eliminieren kann, wenn er nicht mainstram ist!
    Anscheinend sind das die „EU – Werte“

  4. Thomas F.

    Wie wäre es wenn CERN seine Argumente widerlegen würde, anstelle sie prompt als ‚inakzeptabel‘ zu kategorisieren?
    Das ist offenbar die Vorstellung von Wissenschaft der Leute dort, dass als Ergebnis des Wahrheitsfindungsprozesses herauskommen muss, was vorher als zulässig bestimmt wurde.

  5. Anna B.

    Als Physikerin kann ich zumindest teilweise bestätigen, dass er Recht hat – lächerliche Quoten, die bei Einstellungen zu berücksichtigen sind, führen sicher oft dazu, dass nicht der tatsächlich Beste eingestellt wird.

    Die Aussage, dass Physik von Männern erfunden wurde, finde ich allerdings ungerecht, schließlich verhinderten gesellschaftliche Konventionen sehr lange, dass auch fähigste Frauen forschen durften oder Anerkennung bekamen, so z.B Lise Meitner.

  6. Falke

    Was wäre Europa, und vor allem Deutschland, alles erspart geblieben, wenn die Physikerin bei ihrem Beruf geblieben wäre! Möglicherweise war sie aber – trotz DDR-Studium – wenig geeignet für diesen Beruf, womit Professor Strumia wieder recht hätte. Schon einmal wurde einem (ebenfalls wenig talentierten) Maler die Aufnahme an die Kunstakademie verweigert – mit verheerenden Folgen für die ganze Welt.

  7. Mona Rieboldt

    Falke
    Deutschland hat aber diesen schlechten Maler genommen wie auch Soros, der jetzt in Berlin wohnt, dazu Tausende von Messerstechern, Analphabeten etc.

  8. Johannes

    Man könnte über die Aussagen von Herrn Alessandro Strumia trefflich streiten, man könnte leidenschaftlich seine Gegenmeinung kundtun, man kann, auch in Genf und Cambridge seine Aussagen zurückweisen und weiter machen wie man es für richtig hält. Aber was man nicht kann, wenn man auch in Zukunft Menschen mit einer eigenen Meinungen nicht mundtot machen will, man kann nicht Zensur üben. Man kann nicht einen Vortrag herausschneiden und alle Diagramme, Tabellen und Grafiken entfernen. Dann ist man bei Zensur angelangt und die hat in der Wissenschaft selten positives bewirkt.
    Es wäre nur dann berechtigt wenn Herr Strumia zu einem anderen Thema sprechen sollte und die Situation genützt hat um seinen Protest kundzutun.

    Wir leben in einer hysterischen Welt, wenn Quoten statt Fähigkeiten regieren wird man ganz schnell merken wie man im globalen Wettbewerb das nachsehen hat.
    Vielleicht sollten Aufnahmetests ohne Angabe des Geschlechtes stattfinden und dann einzig das Ergebnis zählen.
    Die obligatorische sexuelle Belästigung darf wohl in keinem Bereich mehr fehlen.

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