Preiset die Ingenieure!

„…..Technische Lösungen für gesellschaftliche Aufgabenstellungen kommen meist früher, als es die Ideologen gebrauchen können. Wer rettete die Wale? Greenpeace? Nein, das war Rockefeller, der mit der Technik der Erdölförderung die Nutzung der fast ausgerotteten Meeressäuger als Rohstoffquelle überflüssig machte. Wer rettete den Wald in Mitteleuropa? Der BUND? Nein, das war die Erfindung der Dampfmaschine, der die Förderung von Kohle aus großen Tiefen möglich machte. Die Waldzerstörung und die Übernutzung der Landschaft hatten in Mitteleuropa vor 200 Jahren jedes vernünftige Maß überschritten. Eine völlige Verkarstung Englands, das vor 200 Jahren schon nahezu entwaldet war, konnte so gerade noch abgewendet werden. Auch die Waldfläche Deutschlands verdoppelte sich im 19. Jahrhundert. Ein den meisten bekanntes Beispiel ist die Warnung des Club of Rome von 1973 vor dem Ende des Erdöls, das man auf das Jahr 2000 terminierte. Die Ideologen hätten gerne sofort mit der Ausgabe von Rationierungs-Gutscheinen begonnen. Aber die Ingenieure versauten Ihnen das Geschäft, weil sie immer bessere Fördermethoden entwickelten und immer mehr Ölvorräte entdeckten. Und so wird das auch weitergehen, vorausgesetzt, man lässt die Ingenieure machen….“ (achgut)

6 comments

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel:
    „Und so wird das auch weitergehen, vorausgesetzt, man lässt die Ingenieure machen….“

    Und vor allem, vorausgesetzt, die Politik macht keine Vorgaben

  2. sokrates9

    Wenn man die Zentralmaturathemen Österreichs liest, die offensichtlich von einer linken und grünen Werkstatt kommen, dann wird das in Österreich nichts mit technischer Innovation! Das genderkonforme Verfassen von wissenschaftlichen Arbeiten und die richtige Anwendung des Binnen I haben doch absolute Priorität! Und da kann man dann auch Arbeiten ohne viel Hirn leicht korrigieren und muss nicht neue Ideen verstehen!

  3. humanist

    ein HERRLICHER Artikel. das Problem ist: Wir Ingenieure haben – ausser die wenigen wirklich grottenschlechten – allesamt was zu tun und deshalb keine zeit, den Blöden widerstand beim „nach aussen wirksamen Blödsein“ zu leisten. Wo sich ergo dessen sehr rasch die „Schlichteren“ (im Artikel als „Ideologen“ euphemisiert) sammeln und tummeln, erspare ich uns allen.
    Die Industrie ist es jedenfalls nicht. Zumindest bis vor etwa zehn jahren nicht… Danke dem Autor!

  4. Falke

    Die heutigen Universitäten produzieren ja hunderttausende Soziologen, Politologen, Genderwissenschaftler (vor allem -innen), Betriebs- und Volkswirte – die brauchen ja auch Jobs und wollen das Gelernte anwenden.

  5. Rennziege

    8. MAI 2018 – 11:59 — Falke
    Was die „gelernt“ haben, lässt sich, wenn überhaupt, nur im geschützten, aber wohldotierten Ökotop der Berufsschwätzer anwenden. Für Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Erkenntnis springt dabei >Null Komma Josef heraus.Diese Schnösel sind schlicht wertlos für die Allgemeinheit.

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