Protektionismus und Vodooökonomie

(ANDREAS TÖGEL)  Leicht macht es US-Präsident Donald Trump seinen wenigen europäischen Verteidigern nicht. Der kürzlich von ihm angedrohte Anschlag auf den Freihandel wiegt zumindest genauso schwer, wie sein unberechenbarer Zickzackkurs in Sicherheitsfragen. Festzustellen ist allerdings, dass viele von denjenigen, die ihn jetzt wegen der angedrohten Zölle empört verurteilen, zuvor selbst als Kritiker internationaler Freihandelsabkommen auftraten.

Schon Adam Smith kritisierte, dass Kaufleute zu Kartellbildungen und protektionistischen Maßnahmen zulasten ihrer Kunden neigen. Im vorliegenden Fall ist es nicht anders. Wenn Präsident Trump meint, mit Einfuhrzöllen auf Aluminium und Stahl seinem „America-first-Project“ Vorschub leisten zu können, liegt er mit Sicherheit falsch. Diese Art des Protektionismus nutzt nämlich immer nur dem Klüngel davon begünstigter Unternehmen und deren Mitarbeitern (gegenwärtig den Eisen- und Alukochern), schadet zugleich aber allen anderen – und zwar ungeachtet möglicher Retorsionsmaßnahmen ausländischer Handelspartner. Weniger Wettbewerbsdruck auf die Stahl- und Aluminiumerzeuger, bedeutet am Ende schlechtere Qualität zu höheren Preisen – einfach, weil die Peitsche der Konkurrenz fehlt. Wettbewerb – und nicht der Schutz davor – ist und bleibt Motor des freien Marktes. Die metallverarbeitenden Industrien und deren Mitarbeiter werden den aus den nun einzuführenden Zöllen resultierenden Schaden zu tragen haben, weil ihre Wettbewerbsfähigkeit infolge höherer Wareneinsatzkosten abnimmt. Ihre Kunden wiederum werden mit höheren Preisen leben müssen. Der Nettosaldo einer protektionistischen Wirtschaftspolitik ist immer negativ – sowohl grenzüberschreitend, als auch im Binnenhandel.

Bleibt anzumerken, dass der vorliegende Fall modellhaft vor Augen führt, warum der Staat sich grundsätzlich von der Wirtschaft fernzuhalten, sich jedes verzerrenden Eingriffs zu enthalten und die Marktakteure gefälligst nach deren freien Vereinbarungen handeln zu lassen hat. Was geht es Staatsbürokraten, deren Wirtschaftskompetenz gewöhnlich schon beim Ausfüllen eines Zahlscheins an ihre Grenzen stößt an, wo und mit wem Bürger und Unternehmen Handelsbeziehungen pflegen? Schon droht die vollkommen derangierte EU-Nomenklatura mit Vergeltungsmaßnahmen – und entblödet sich nicht, ausgerechnet US-Whisky (den in Europa eh kaum einer trinkt) und technisch hoffnungslos rückständige Motorräder aus Milwaukee ins Visier zu nehmen. Das wird Mister Trump gewiss schlaflose Nächte bereiten.

Wann und wo auch immer Politiker zur Tat schreiten, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu erwarten, etwas Gescheites dabei herauskommt. Beispielhafter Fall: Nhlanhla Nene, seines Zeichens Finanzminister der Republik Südafrika, trat soeben mit der wirtschaftsnobelpreisverdächtigen Idee vor die Mikrophone, der Armut in seiner Heimat dadurch den Garaus machen zu wollen, indem er Geld drucken lässt, das er hernach an die Armen zu verteilten plant. So einfach ist dem Problem der Armut demnach beizukommen, wenn man nur die Richtigen regieren lässt. Ist das nicht toll?

Wir Europäer sollten uns indes davor hüten, vom hohen Ross des überlegenen weißen Kolonialherren aus den wackeren Afrikaner ob seines skurrilen Plans zu belächeln. Es sei nämlich an den vergleichsweise sehr schwach pigmentierten FED-Chef Ben Bernanke erinnert, der vor einigen Jahren ernsthaft mit dem Gedanken spielte, Geld zwecks Konjunkturbelebung aus Hubschraubern abwerfen zu lassen, was ihm prompt den Spitznahmen „Helikopter-Ben“ eintrug.

Dass materieller Wohlstand nicht von der Menge bedruckter Papierschnitzel, sondern vom produzierten Volumen an Gütern und Dienstleistungen abhängt, hat sich, wie es scheint, bis Südafrika noch nicht herumgesprochen. Das verdeutlicht auch der Umstand, dass soeben mit großer Parlamentsmehrheit die Enteignung der weißen Farmer – eine lupenrein rassistische Maßnahme – beschlossen wurde (kein Wort davon wurde in den heimischen Medien abseits des www kolportiert). Ein Blick ins benachbarte Zimbabwe lässt erahnen, in welch ein „shithole“ Südafrika sich daraufhin in ein paar Jahren verwandelt haben wird.

31 comments

  1. Luke Lametta

    Gut getroffen, lieber Andreas, der Mann bleibt vor allem eins: Erratisch, und zwar nicht zu knapp. Das aber auf eine so unnachahmlich erfrischende Art und Weise, die „uns“, The Remnant, wohl zu etwas unverdienter Milde in der Beurteilung verleitet. Aber spreche natürlich nur für mich. Wechselbad aus „großartig, kannst nicht erfinden!“ und „oh mei, wenn das mal gut geht…“ irgendwie.

  2. Mourawetz

    Die US-Stahlindustrie wird auch in Zukunft nicht von Konkurrenz aus dem Ausland verschont bleiben, denn Kanada, der größte US-Stahlimporteur und Mexiko, das mehr als vier Mal soviel Stahl nach USA exportiert als China, sind von den Strafzöllen ausgenommen. Der frische Wind des Konkurrenzdrucks wird also auch in Zukunft durch die US-Hochöfen wehen und für qualitativ hochwertigen Stahl sorgen. Oder auch nicht. Die USA haben mit der Voestalpine, die auch in den USA produziert, sowieso den Stachel im Haus, den sie durch Strafzölle auch nicht abschütteln können. Und auch nicht wollen. Denn was die Österreicher fabrizieren, können die USA noch lange nicht, wie zum Beispiel Spezialweichen für Hochleistungszüge, Spezialstahl für die Autoindustrie.

    China subventioniert schon seit immer seine Exporte. Die Strafzölle sind eine längst fällige Reaktion darauf. Die USA handeln wieder – seit langem. Die Chinesen haben den Handelskrieg angefangen. Jetzt die USA vor einem Handelskrieg zu warnen, kommt einem Haltet-den-Dieb-Geschrei gleich. Wer lange zündelt, darf sich über Feuer nicht wundern.
    In Europa sollte man sich auch endlich gegen die dirigistischen Handelsmaßnahmen aus China wehren. Aber da fehlts an den handelnden Personen in der EU-Führungsetage bzw. den maßgeblichen Ländern, D und F, nur „bitter enttäuschte“ (dt. Außenhandelsministerpräsident Bingmann) Weicheier dort zu sehen.

  3. Luke Lametta

    Tesla zahlt in China 25% Zoll pro Auto, die Chinesen nur 2,5% für Exporte nach USA. Bzw. darf Tesla kein 100%-Tesla-Werk in China bauen (max. 50%), während sich die Chinesen überall im Westen unlimited einkaufen dürfen und ja auch einkaufen. Als Beispiel. Es ist also schon klar, *wie* man auf solche Ideen kommt, sie bleiben halt trotzdem falsch bzw. führen sie eben nicht zu den gewünschten Ergebnissen – hat der Andreas eh gut beschrieben. Spirale dreht sich einfach in die falsche Richtung und das ist halt alles andere als unproblematisch, „when goods don’t cross borders, soldiers will” (Frédéric Bastiat zugeschrieben, Quellenlage unklar)…

  4. Christian Peter

    Dass Freihandel einen Nutzen für die Gesellschaft bringt, ist ein uralte Theorie, die nicht der Realität entspricht. Tatsächlich profitieren von Freihandel nur wenige Marktteilnehmer (multinationale Konzerne und Investoren), alle anderen verlieren. Die besten Belege sind die Abkommen NAFTA und der EU – Binnenmarkt, durch beide Abkommen wurde Wirtschaftswachstum gebremst und Millionen Arbeitsplätze vernichtet.

  5. Andreas Tögel

    Woher Sie, verehrter Herr Peter, diesen Unsinn haben, würde mich interessieren (am Ende von der GPA?). Sich so billig einkleiden zu können wie nie zuvor, so günstig an tadellose Autos, Maschinen und Unterhaltungselektronik zu kommen wie keinen Moment zuvor – das nutzt nur den „Großkopferten“? Ganz im Gegenteil – es nutzt zuallererst dem „kleinen Mann“, der dieser Tage ansonsten recht traurig ausschauen würde, mit 1.500,- Nettoeinkommen.

  6. Christian Peter

    Nachtrag : Das Freihandelsdogma stammt von David Ricardo und Adam Smith, das sind mehr als 200 Jahre alte Theorien. Dabei wird von Voraussetzungen ausgegangen, die in der Wirklichkeit gar nicht existieren. Tatsächlich gibt keine Belege, dass Freihandel den beteiligten Wirtschaftsteilnehmern Vorteile bringt, die aktuellen Entwicklungen lassen eher auf das Gegenteil schließen.

  7. Luke Lametta

    >Tatsächlich profitieren von Freihandel nur wenige Marktteilnehmer (multinationale Konzerne und Investoren), alle anderen verlieren

    Soweit mal eine Behauptung. Warum glauben Sie eigentlich, dass das so ist? Also warum profitieren „multinationale Konzerne und Investoren“ und nicht etwa, weiß nicht, KMUs aus Xaveriberg/Kärnten und Investitionsempfänger_Innen aus Kambodscha? Bitte keine „Belege“, sondern einfach mal rein logisch versuchen. Tät mich interessieren.

  8. Christian Peter

    @Andreas Tögel

    Schauen Sie sich das Abkommen NAFTA an, das vernichtete netto sowohl in Mexiko auch in den USA Millionen Arbeitsplätze. Mit großen Versprechungen wurde auch der EU – Binnenmarkt angepriesen, nichts als leere Versprechungen, wie man heute weiß.

  9. Luke Lametta

    >es nutzt zuallererst dem „kleinen Mann“, der dieser Tage ansonsten recht traurig ausschauen würde, mit 1.500,- Nettoeinkommen

    wo wohl der CPI so stünde ohne all das Made in China-Zeugs im Warenkorb…

  10. CE___

    Auch als überzeugter Freihändler kann ich hier in diesem speziellen Anlassfall mit dem Produkt Stahl keinen per se ideologischen „Protektionismus“ Trumps erkennen.

    Mittlerweile dürfte recht klar sein dass sich die Zölle gegen Rotchina richten, und nicht gegen Kanada, Mexiko, EU, Brasilien oder sonstwem.

    „Wettbewerb – und nicht der Schutz davor – ist und bleibt Motor des freien Marktes.“ – ja, das unterschreibe ich.

    Allerdings mit dem Zusatz dass ein massiv über Jahre weg Dumping betreibender Mitbewerber wie Rotchina, welcher sich entweder zielgerichtet oder auch nur aufgrund interner Fehlanreize massive Überkapazitäten heranzüchtet welche dann in der weiten Welt unter den Herstellkosten abgeladen werden, in der Praxis ein grosses „ABER“ erlauben muss.

    Zumindest dann wenn man selber eine Volkswirtschaft mit eigener Stahlindustrie ist und auch den Anspruch einer „Supermacht“ hat welches eben eine gewisse heimische überlebensfähige Stahlindustrie für eine von aussen unabhängige Versorgung voraussetzt die eben nicht durch massives langjähriges Dumping in den Gefahr der Zerstörung geraten sollte.

    Das diese Frage von einer Volkswirtschaft ohne eigener Stahlindustrie und/oder ohne den Anspruch einer „Supermacht“ natürlich anders beantwortet werden wird, nämlich der Theorie des Freihandels nach, das die von anderen auf den Markt gedumpte Produkte ja überhaupt das allerbeste aller Geschäfte sind, liegt auf der Hand.

  11. Andreas Tögel

    Herr Peter, dass Arbeitsteilung eine Voraussetzung für breiten Wohlstand darstellt, können wir hoffentlich außer Streit stellen. Denn dass jedermann sich ein paar Hühner, Kühe und Schweine hält, sich seine Unterhosen selber häkelt und auch Pfeil und Bogen im Eigenbau herstellt, wird’s ja eher nicht bringen. Wenn aber Arbeitsteilung als segensreich erkannt ist, dann ist die Forderung nach freiem Güterverkehr ja nichts weniger als logisch, oder? Wie sollen die wunderbaren Dinge, die an Ort A produziert werden (weil es dort aus irgendeinem Grund bessere Voraussetzungen dafür gibt als anderswo), an Ort B konsumiert werden können, wen sie nicht gehandelt werden dürfen? Drehen wir Ihr Argument doch um und fragen uns, wer von Handelsschranken profitiert! Es sind zuallererst die Obertanen, die sich die Säckel mit Tributzahlungen (vulgo Zölle) vollstopfen und in zweiter Linie die vor Wettbewerbern geschützten Produzenten. Wer sonst? Krethi und Plethi, die dann keinen Zugang mehr zu preiswerten Waren haben, ganz sicher nicht. Googeln Sie einmal nach Richard Cobden und John Bright – dort werden Sie geholfen ;-).

  12. CE___

    @ Christian Peter

    Ich bin wirklich gezwungen über Sie zu lachen so wie sie vehement Freihandel verteufeln.

    Ich sehe um mich international herum nur Vorteile durch diesen, bei uns günstigere Produkte, und in den Herstellerländern verbesserte Lebensumstände.

    Und gleich eine Klarstellung:

    Unter Freihandel verstehe ich nicht das massive langjährige Dumping um andere Konkurrenten aus dem Weg zu räumen, sondern Wettbewerb „oberhalb der Herstellkosten“, dies aber natürlich im Rahmen und unter voller Ausnutzung günstigerer und/oder produktiverer Produktionsfaktoren.

  13. Thomas Holzer

    „Was geht es Staatsbürokraten….an, wo und mit wem Bürger und Unternehmen Handelsbeziehungen pflegen?

    Dieser Satz bringt es auf den Punkt! Dem sollte so sein, aber leider fühlen sich sowohl Bürokraten als auch Politiker bemüßigt, dem Einzelnen, egal ob Bürger oder Unternehmer, immer mehr vorzuschreiben und die persönliche Freiheit in allen Bereichen immer weiter einzuschränken

  14. astuga

    Und im Kontrast dazu (auch wenn es bloß ein Artikel der Krone ist)…
    http://www.krone.at/1660878

    Also zumindest in Bezug darauf wäre ich doch lieber ein Amerikaner unter Trump als EU-Bürger.
    Oder Kanadier unter Trudeau, wobei der Ausverkauf Kanadas an China bereits vor ihm begann…
    youTube . com/watch?v=CGvlg0-RM5A

  15. CE___

    Punkt ist solange es das schlechte Geldsystem des weltweiten Fiatgeldes und der darauf aufbauenden Geldschöpfung durch das Teilreservesystem gibt wird es dieses konfuse Hauen und Stechen immer geben und kein Mensch hinsichtlich der auseinander klaffenden Theorie und Praxis und Ergebnisse des Freihandels auf einen grünen Zweig kommen können.

    Und im schlechtesten Fall, wie unser „Freund“ Christian Peter, dem Freihandel in die Schuhe schieben, was eigentlich die Schuld des Geldsystems ist.

    Die einen können damit jahrzehntelange Handelsdefizite finanzieren und damit ihre eigene Industrie mehr als nötig zugrunde richten. Und die anderen jahr(zehnte)lange defizitäre Dumpingstrategien fahren welche die anderen zugrunde richten. (Und alle desaströse Sozialsystem schein-finanzieren, oder Kriege veranstalten).

    Ein Gold- oder Silberstandard schieben dem einen Riegel vor.

    Und auf diesen Annahmen haben auch die geistigen Väter des Freihandels und der Arbeitsteilung ihre Theorien aufgebaut.

    Das ein Staat wie die USA aufgrund einer weltweit akzepierten Fiatwährung jahrzehntelage massive Handelsdefizite fahren könnten wäre einem Smith oder Ricardo nie in den Sinn gekommen. Denkunmöglich anno 17xx.

    Ist der Safe leer und keine Gold- und Silberbarren mehr da aufgrund Defiziten, hat es sich das auch mit Importen. Sprich die eigene Industrie bleibt von einer kompletten Devastierung verschont.

    Die Riegeln sind heute alle weggeräumt.

    Aber, der Trump ist ja schuld. Nicht?

  16. Christian Peter

    @Andreas Tögel

    Gegen Arbeitsteilung ist selbstverständlich nichts einzuwenden, Freihandel betrifft lediglich den zwischenstaatlichen Handelsverkehr, also den Außenhandel. Sehen Sie sich doch den EU – Binnenmarkt an, wenn Freihandel Wachstum und Wohlstand schafft, müssten in der EU Milch und Honig fließen. Mittlerweile ist es offensichtlich, dass der EU – Binnenmarkt gescheitert ist, die meisten Länder hatten vor der Einführung des Binnenmarktes weit besserer Wirtschaftsdaten und überall in Europa außerhalb des EU – Binnenmarktes läuft die Wirtschaft besser. Die Theorie, dass Freihandel die Wohlfahrt eines Landes steigert lässt sich angesichts der verheerenden Erfahrungen in den größten Freihandelszonen der Erde (NATA und EU – Binnenmarkt) nicht mehr aufrecht erhalten.

  17. astuga

    Freihandel steigert sehr wohl den Wohlstand.
    Entscheidend ist aber, von welchem ökonomischen Anfangsniveau aus man das betrachtet.

    Die deutsche Kleinstaaterei bis ins 19. Jh. behinderte beispielsweise Wohlstandsentwicklung und Handel.
    Aber heute haben wir längst ein globales Geflecht an zwischenstaatlichen Handelsverträgen und internationalen Abkommen.
    Nicht überall natürlich, aber in weiten Teilen findet heute eine Kannibalisierung statt.
    Kleine werden von Großen verdrängt (und nicht immer wegen der besseren oder billigeren Produkte, sondern durch unlauteren Wettbewerb), und die Nationalen Ökonomien versuchen jeweils alle auf Kosten der anderen zu wachsen.
    Was politisch teils geduldet wird und erwünscht ist (etwa bei Märkten die sich entwickeln, wie etwa China), bei kleineren und politisch unwichtigeren Ländern fährt man aber drüber.
    Freihandel ist hier doch nur mehr eine hohle Phrase, und längst kein notwendiges Ideal mehr.

    Der Ausverkauf etwa der westlichen Wirtschaft und des damit verbundenen Know Hows, zB. an China oder Arabische Staatsfonds, ist das Gegenteil von Freihandel.

  18. Luke Lametta

    In Nordkorea läuft das ziemlich gut, Freihandel fast komplett ausgemerzt, bissi Reis, Kohle, Garn und Soja tauschen mit den direkten Nachbarn, 3 Mrd. USD Export, 3 Mrd. USD Import, fertig aus, nicht lang blöd übertreiben, blühende Landschaften, genug Grassuppe für alle.

  19. Mourawetz

    Ich bin schon für den Freihandel. Da sich China aber unlauteren Handelsmethoden bedient, die beleibe nichts mit Freihandel zu tun haben, kann man nicht einfach die Hände in den Schoß legen. Trump hat ihnen die Rute ins Fenster gestellt. Wenn man ihm jetzt nicht entgegenkommt, dann kann er auch noch mehr Kontra geben. Er haut halt auf den Tisch, um sich Gehör zu verschaffen. So hat er auch dem Irren in N-Korea klar gemacht, dass das so nicht geht. Und siehe da, sie treffen sich zu einem Gespräch. Methode Trump klappt. Man sollte ihn d.h. Amerika ernst nehmen. Bad Cop Trump lässt sich nicht verarschen. Good Cop Obama war gestern.

    Und die Seidenstraße mit chinesischem Wertekanon können sich die Chinesen an den Hut stecken. Da reden die Richtigen. Die sollen einmal den Freihandel einführen, bevor sie großspurig eine Seidenstraße nach Europa legen.

  20. Thomas Holzer

    @Mourawetz
    „Und die Seidenstraße mit chinesischem Wertekanon können sich die Chinesen an den Hut stecken“

    Sagen’s das bitte dem Herrn Hofer, der möchte nämlich die Breitspur bis nach Wien ausbauen

  21. Mourawetz

    @Thomas Holzer
    Habs ihm gsagt, er meint, er wird sich das noch einmal überlegen mit den Chinesen…

  22. Karl Markt

    Jetzt fehlt nurmehr eine direkt demokratische Volksabstimmung, wo die überwiegende Mehrheit für Rundfunkgebühren stimmt.
    Dann hat auch ortneronline was zum Verschweigen.

  23. Christian Peter

    Übrigens ist auch Österreich Verlierer des EU – Binnenmarktes, praktisch alle Wirtschaftsdaten (Wachstum, Handeslsbilanzdefizit, etc.) waren vor der Einführung des Binnenmarktes deutlich erfreulicher als heute – das ständige Gerede der korrupten Altparteien ÖVP, FPÖ und SPÖ, Österreich würde von der Mitgliedschaft in der EU und Teilnahme am EU – Binnenmarkt profitieren, ist ein Märchen. Österreichs Handelsbilanzdefizit wird von Jahr zu Jahr größer und beträgt mittlerweile knapp 6 Milliarden Euro.

  24. Luke Lametta

    Es ist politisch und intellektuell deprimierend, die Wiederauferstehung des protektionistischen Impuls‘ aus dem Weißen Haus selbst bezeugen zu müssen. Ja, natürlich war es immer Teil seiner Agenda, aber angesichts Intellektueller wie Cohn hoffte man irgendwie doch auf einen weniger erratischen POTUS. Tja, nicht der Fall. Der vielsprechende Steuersenkungs-, und Deregulierungspfad aus dem letzten Jahr völlig unnötig verlassen, Rechnung wird folgen…

  25. Christian Peter

    @Luke

    Trump tut nichts weiter als sein Wahlversprechen ,America First‘ umzusetzen. Schließlich können nicht alle Regierungen der Erde einen Ausverkauf betreiben.

  26. Christian Peter

    Übrigens : Nicht geschützter, sondern ungeschützter Wettbewerb bedeutet ,Handelskrieg‘, denn in diesem Fall herrscht das Recht des Stärkeren, während die Schwächeren untergehen.

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