Riesiges Polizeiaufgebot nach verhinderter Abschiebung

“Nachdem Flüchtlinge in der deutschen Stadt Eilwangen gewaltsam die Abschiebung eines Togolesen verhindert haben, marschierten mehrere hundert Polizisten auf. Mehr…

14 comments

  1. CE___

    Das tragische ist, die deutsche Polizei hat nicht einmal mehr ein Gespür dafür ab wann man einem schon entstandenen Riesen-Schaden noch im zweiten Anlauf den Hohn zugibt.

    “Mehrere hundert” Polizisten im Endeffekt genauso impotent wie ein paar Streifenwagen-Besatzungen.

    Da kommt mir (ein von mir leicht abgewandelter) Kalauer von Freddie Quinn in den Sinn:

    (Fünf)hundert Mann…dumdum…und (k)ein Befehl…dumdum…und ein Weg…dumdum…den keiner will…

    Wofür wurden 34 Sanitäter benötigt?

    Verabreichung von Valium und “Marschierpulverln” für die Polizisten damit sie sich in die “Höhle der zweihundert Löwen” trauen?

    Und dann anstatt unmittelbarer Abschiebung aller zweihundert oder zumindest desjenigen für den ja ein Abschiebebefehl vorgelegen hat und der der “Auslöser” der Aktion war (!!!), eine Verschiebung der Rädelsführer (!!!) in andere Unterkünfte?

    Auf dass dann dort die Rädelsführer sich einen Hax’n auslachen können und ein paar tausend andere brühwarm über ihr Erfolgserlebnis in zwei Anläufen unterrichten und aufhussen können?

    Dieses Ereignis werden Elemente in der deutschen Bevölkerung mit einem erfreuten Ö’ha zur Kenntnis nehmen mit denen man eigentlich nicht viel Bekanntschaft machen will.

    Zweihundert Fremde, nur mit Fäusten und entschlossener Kampfbereitschaft und Kampfwillen (!!!), und die Polizei knickt ein wie Petersilie.

    Nächste Station “Failed State Germany”.

  2. Dame Edna

    Ich habe einige Zeitungsberichte gelesen und überall wird diese „Razzia“ als Erfolg verkauft. Ist noch niemand auf die Idee gekommen, dass dieses Beispiel Schule machen könnte? Unsere Gäste lernen daraus, dass die Unterwanderung unseres Rechtssystems ohne maßgeblichen Konsequenzen bleibt. Jeder einzelne dieser Leute muss ein Ticket nach Hause erhalten!

  3. Rado

    2 Tage später ein Blaulichtzirkus zum präsentieren für die Deutsche Bevölkerung, wobei natürlich rein garnichts herauskommt. Da wurde vermutlich von ganz oben herunterregiert.

  4. Thomas Holzer

    Wäre “interessant”, etwas über die Kosten zu erfahren 😉
    Angeblicher Weise wurde der Togolese, welcher abgeschoben werden sollte, nur in eine andere Einrichtung verlegt
    @Dame Edna 05.51h
    Ja, ich befürchte auch, daß das Schule machen wird

  5. Gerald Steinbach

    Nicht auszumalen wenn es 700 bis 800 Schutzsuchende beim nächsten mal sind, muss dann die Bundeswehr ausrücken, oder wird durch Sitzkreise dann eine Einigung erreicht, es bleibt spannend

  6. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach
    Dann werden die Frauen Göring-Eckardt und Roth eingesetzt werden; keine Sorge, mit den Zweien und ausreichend Teddybären wird das schon was

  7. sokrates9

    Wenn schon die Polizei nicht versagt, dann die Justiz! Dass sowohl der Togolese ( Kriegszustand in der Heimat??) als auch die anderen Rädelsführer nicht sofort abgeschoben sondern nur verlegt werden, sagt alles! Was ist das Kriterium eines failed state? Schwache Polizei? oder unfähige Justiz?? In den shithole countries ist die Polizei in der Regel gefürchtet!

  8. Rado

    Das Ergebnis der Blaulichtshow stand ja von vorneherein fest. Warum wohl hat der Innenminister zwei Tage dazu gebraucht?

  9. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer 08:24
    An diese Spezialeinheit hatte ich nicht gedacht… 🙄

  10. Falke

    Als “Höchststrafe” werden die Goldstücke mit soviel Zivilcourage nun in andere Lager gebracht. Der deutsche “Rechtsstaat” ist ja inzwischen zur internationalen Lachnummer geworden. Und der Oberclown aus Bayern, der bekanntlich angetreten ist, um nun wirklich Recht und Ordnung durchzusetzen, “überlegt Konsequenzen”. Ich will ja nicht wissen (kann es mir aber lebhaft vorstellen), was einem Einheimischen (korrekt: einem Menschen, der schon länger hier lebt) passieren würde, wenn er gewaltsam einen Polizeieinsatz vereitelt. Übrigens: es ist wohl als selbstverständlich anzunehmen, dass “Flüchtlinge” aus Togo asylberechtigt und schutzwürdig sind.
    @Thomas Holzer
    Danke für das Kabarettprogramm 🙂

  11. sokrates9

    Das Schlimmste ist dass das bei der Flüchtlingscommunity Lehrbeispiele sind, dass vor Gewalt die Polizisten und ganz Deutschland sich beugen!

  12. Johannes

    Da gibt es einen Artikel im Stern wo der Redakteur sinngemäß schreibt er verstehe diese Hysterie nicht, ja es habe eine unhaltbaren Zwischenfall gegeben aber der Rechtsstaat habe prompt geantwortet, so wie es , laut diesem Redakteur, richtig und notwendig war.
    Diese Aufregung von AfD und auch Seehofer sei daher nicht angebracht, ist ja eh alles richtig verlaufen und der Rechtsstaat habe gezeigt das er sich durchzusetzen weiß.
    Na ja, wenn ein Großaufgebot der Polizei notwendig ist um einen Mann der ausreisen muß zum Taxi zu bringen dann ist das nicht unbedingt ein Normalzustand, zumindest für mich nicht. Wenn Polizisten im Auto gefangen, Todesängste ausstehen müssen bei einer schlichten Amtshandlung dann sind wir nicht mehr in Deutschland, dann ist Deutschland zu Afrika geworden. Ok, das wollen ja die meisten wie es scheint.
    Für mein Dafürhalten gibt es keinen besseren Beweis das diese Zuwanderung und die meisten ihrer Protagonisten das Land und seine Gesetze weder schätzen noch respektieren. Das ist einfach ein chaotisches, sich verselbständigendes, No Borders – offene Gesellschaft Experiment das gerade gewaltig in die Hose geht.
    Von den Befürwortern dieser Entwicklung ist im Ernstfall keine Hilfe zu erwarten, so wie die Polizisten nicht von den Betreuer in dieser Unterkunft Hilfe erwarten konnten, kann es die Bevölkerung nicht von all jenen, nach meiner Meinung, für ein weiter so kämpfen.

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