Schlagwörter: Antisemitismus

Ethnische Säuberung, mitten in Frankreich

„…Wandschmierereien auf den Häusern von Juden ermahnen die Besitzer, „umgehend zu verschwinden“, wenn sie am Leben bleiben wollen. Anonyme Briefe mit scharfer Munition werden mit der Ankündigung, dass die nächste Kugel auf den Kopf des Empfängers abgefeuert wird, in die Briefkästen von Juden geworfen. Das Wort „Jude“ wird in grossen Buchstaben auf jüdische Geschäfte und Restaurants gemalt. Am dritten Jahrestag des Anschlags auf einen koscheren Supermarkt in Paris wurde ein weiteres Geschäft, in dem koschere Produkte verkauft werden, in Brand gesetzt und zerstört.“ (weiter hier)

Historiker: „Der deutsche Staat macht sich immer öfter lächerlich“

„Es gibt den Antisemitismus der traditionellen Rechtsextremen. Es gibt den Antisemitismus bei der radikalen Linken. Aber es ist unbestreitbar, dass Gewalt gegen Juden durch zumeist junge Muslime zugenommen hat – quantitativ und qualitativ. Das ist nicht verwunderlich, denn es hat einen demografischen Hintergrund. Je mehr Muslime kommen, desto mehr Übergriffe gibt es. Ich hege keinen Generalverdacht gegen Muslime, aber das sind die Fakten….“ (hier)

„Hitler ist bei uns ein Held“

„Die Männer sprechen ganz offen über ihre Einstellung. „Hitler ist bei uns ein Held“, sagt ein Syrer. „Ich habe in der ersten Schulstunde gelernt, dass die Juden Schweine sind“, erzählt ein Iraker. Sie reden ganz ruhig, ihr Ton ist so sachlich, als würden sie das Steuersystem in ihrem Heimatland erklären. Es ist heiß im Raum – trotzdem rinnt mir kalter Schweiß über den Rücken. Fast zwei Stunden Weiterlesen

Mit „Veranstaltungen“ gegen Judenhass, das klappt gewiss!

(C.O.) Der Religionspädagoge Ednan Aslan hat im Auftrag der Stadt Graz eine Studie über muslimische Flüchtlinge in der steirischen Hauptstadt durchgeführt, berichtet ORF.at, das Ergebnis unter  anderem: „43,3 Prozent der Befragten gaben an, dass ihrer Ansicht nach Juden an ihrer Verfolgung selbst schuld seien und 44,2 Prozent empfinden die jüdische Religion als schädlich für die Welt. Mit Veranstaltungen und Maßnahmen wolle man gegen den Antisemitismus korrigieren, sagte der Integrationsstadtrat Kurt Hohensinner (ÖVP) bei dem Pressegespräch am Donnerstag in Graz.“ – „Veranstaltungen“ und „Maßnahmen“ – was auch immer das sein soll, werden ganz, ganz sicher dazu führen, daß Menschen, die von Kindheit an zu Antisemten erzogen worden sind, nun jählings zu Judenfreunden werden. Wie naiv darf man als Politiker eigentlich sein?