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„Das war kein Protest, sondern ein Angriff auf Israels Grenzen“

„….Nun machen 62 Tote und tausende Verletzte den 14. Mai 2018 tatsächlich zu einem schwarzen Tag in der israelischen Geschichte, wenn auch bei weitem nicht zum schwärzesten. Vielmehr war dieser Tag vor allem eines: ein Propaganda-Erfolg der Hamas. Denn die wochenlangen Unruhen in Gaza waren keine Proteste, schon gar keine verhältnismäßig spontanen auf die Eröffnung der US-Botschaft, sondern ein monatelang geplanter, militärisch organisierter Angriff auf die israelische Grenze.“ (weiter hier)

Wenn Muslime durch Muslime sterben, kratzt das niemanden

„….Im Grunde ist der so genannte Nahost-Konflikt ein kleiner Regionalkonflikt, einer von vielen im Nahen Osten und bei weitem nicht der größte oder gefährlichste. Israel ist samt den umstrittenen Gebieten flächenmäßig kleiner als Brandenburg, nicht einmal so groß wie Ober- und Niederösterreich zusammen. In einer „Rangliste der schlimmsten Konflikte des letzten Jahrhunderts“ von 2007 brachte es der israelisch-arabische Konflikt nur auf Platz 49. Bis dahin starben darin seit 1948 rund 16.000 Israelis und 35.000 Araber, was 0,06 Prozent aller 85 Millionen muslimischen Opfer Weiterlesen

Warum der Ausstieg aus dem Atomvertrag mit Iran richtig ist

(Von Thomas Eppinger ) Es hätte so schön sein können. Wir machen blendende Geschäfte mit Iran, das Land blüht auf und entwickelt sich zu einem verlässlichen Partner im globalen Sicherheits- und Wirtschaftssystem. Alles was war ist vergessen, war nie so gemeint oder falsch übersetzt, und Hassan Rouhani ist im Grunde seines Herzens ohnehin ein waschechter Liberaler. Niemand will eine Atombombe bauen. Nur ein paar Jahre noch. Dann wird alles gut. „Wie wunderbar die Strategie auch sein mag, man sollte gelegentlich einen Blick aufs Resultat werfen“, empfahl Winston Churchill. Also tun wir das. Hier.

Der Jude unter den Staaten

70 Jahre nach seiner Staatsgründung ist Israel der Jude unter den Staaten. Die Weltgemeinschaft arbeitet sich mit ungezählten Resolutionen an der kleinen Demokratie im Nahen Osten ab. Welches Maß auch immer an jedes andere Land angelegt wird, man kann sicher sein, für Israel gilt ein eigenes. Künstler, Politiker und Intellektuelle Weiterlesen

Nur tote Juden sind gute Juden

Österreich gedenkt in diesen Tagen feierlich des Anschlusses an Deutschland im Jahre 1938, der Verbrechen des Nazi-Regimes und dessen Opfer, erinnert der Ermordeten. Wir sind gerührt von unserem Mitgefühl für die toten Juden und ergriffen von unserem Mut im Widerstand gegen die toten Täter. Im Blick auf die Vergangenheit erholen sich unsere Augen von den Schrecken der Gegenwart. Das Leben kann so versöhnlich sein. Solange die Harmonie nicht von einem lebenden Juden getrübt wird.  weiter hier

Entebbe oder der moralische Niedergang des „Spiegel“

„………Klar. Entführer und Entführte, Geiselnehmer und Befreier, eine Demokratie und Terroristen, die sie bekämpfen, wer mag da schon Partei ergreifen. In der postfaktischen Moderne geht es nicht mehr um das Bemühen, den Unterschied zwischen „Gut und Böse, richtig oder falsch“ zu erkennen, sondern so zu tun als existiere er gar nicht. In der Filterblase von SPIEGEL-Online mag man das für „klug und aufklärerisch“ halten. Ich halte das für ein Zeichen von intellektueller und moralischer Verkommenheit.“ (hier)

Ein palästinensisches Poster-Girl zwischen Che und Jeanne d’Arc

(Thomas Eppinger) Sie ist ein Glücksfall für die palästinensische Sache, eine Mischung aus Jeanne d’Arc und Che Guevara. Die erst 16-jähirge Ahed Tamimi ist das neue Gesicht des palästinensischen Widerstands. Das Poster Girl mit den strahlend blauen Augen und den goldenen Locken, das man ebenso gut für ein amerikanisches Vorstadtmädchen halten könnte, ist wie geschaffen für den Krieg der Bilder. Einem Propagandakrieg, in dem die palästinensische Seite mit ihren Inszenierungen die Sicht der Welt auf den Nahostkonflikt prägt. weiter hier

Die Koalition der Scheintoten

Die Große Koalition schadet Deutschland, Europa und der Welt. Die jetzige Angst vor Neuwahlen ist nichts im Vergleich zur Panik, die CDU und SPD in spätestens vier Jahren überfallen wird. Dass Neuwahlen eine Katastrophe wären, ist ein Spin von Merkel und ihren Hofschranzen. Denn im Grunde ist es einfach: Angela Merkel hat fast ein Viertel der CDU-Wähler verloren. Und sie war nicht willens oder in der Lage, eine Regierung zu bilden, die mit Grundwerten der CDU wie Wirtschaftskompetenz und äußerer und innerer Sicherheit vereinbar ist. weiter hier