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Ein nie diskutierter Grund, warum die Demokratie kriselt

(A. UNTERBERGER) Wohin mit Ex-Politikern? Die Antwort auf diese Frage ist für die Qualität der Demokratie wichtiger als man glaubt. Denn dabei sollten weder Kumpanei noch Humanitätsduselei, aber auch keinesfalls Schadenfreude und die Ressentiments des kleinen Mannes gegen die da oben im Vordergrund stehen, Weiterlesen

Der tiefe Fall des Christian Kern

Meinten im Jänner noch 37% der Befragten, sie würden Kurz direkt zum Kanzler wählen, waren es im Februar 43%. SPÖ-Chef Christian Kern muss in der fiktiven Kanzlerfrage das schlechteste Umfrageergebnis in seiner Zeit als Parteiobmann hinnehmen: Sahen ihn im Jänner noch 26% der Befragten als Wunschkanzler, waren es jetzt nur noch 21%. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für „profil“ durchgeführten Umfrage liegt FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache stabil auf dem dritten Platz; er hält – wie bereits in den Monaten zuvor – bei 14%. (hier)

Nach Schulz ist es auch Zeit für Kern, Karas und Merkel

(ANDREAS UNTERBERGER)  Martin Schulz hat binnen weniger Monate eine sensationelle Talfahrt hingelegt: krachende Wahlniederlage, Wortbruch („Wir gehen in Opposition“), erzwungener Rücktritt als SPD-Chef, erzwungener Verzicht auf den Vizekanzlerposten und nun erzwungener Verzicht auf den Außenministerposten.

Die Tränen ob dieses Absturzes halten sich in Grenzen. Sein Absturz gibt vielmehr gleich doppelt Anlass zur Freude: Weiterlesen

Die SPÖ 2018: Kein Land in Sicht

(JÜRGEN POCK) Da sitzt er nun auf der Oppositionsbank, der arme Tor, und ist so klug als wie zuvor. Gramgebeutelt quält sich der ehemalige Hoffnungsträger der SPÖ als Abgeordneter durch die parlamentarischen Debatten und realisiert inmitten der politischen Neuordnung: Er wird nicht mehr gebraucht. Jetzt in der ersten Oppositionsreihe sitzend, Weiterlesen

Wexelerate, oder: Yes, we Kern?

„Der Wiener Startup-Hub Wexelerate galt schon lange vor seiner Eröffnung als Leuchtturmprojekt. Der Kanzler schnürte gleich zu Beginn seiner Amtszeit 2016 ein Startup-Paket, seine Frau wirkte maßgeblich am Aufbau des Ökosystems im zweiten Wiener Gemeindebezirk mit. Im Hintergrund lief einiges schief: Der Wexelerate-Geschäftsführer musste eine Woche vor der Nationalratswahl gehen, weil er von seiner Vergangenheit eingeholt wurde….“ (hier)