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Italien ginge es so gut – wenn nur die bösen Märkte nicht wären!

„Selten hat sich vor den Augen der ganzen Welt eine Verschwörungstheorie so atemberaubend schnell verbreitet wie in den letzten Wochen in Italien. Jenseits aller Fakten und Wahrheiten. Ihr Kern: Nicht die Italiener und ihr jahrzehntelanges Schuldenmachen seien an der Krise des Landes schuld, sondern die Deutschen und die Märkte. Das sollte Österreicher an eine fast hundert Jahre zurückliegende Periode der eigenen Geschichte erinnern. Auch noch ein weiterer Aspekt der gegenwärtigen Commedia degli intrighi politici Italiani erinnert an gleich zwei andere – kürzer zurückliegende – Episoden aus Österreich…..“ (hier)

Neue Bankenkrise wg. Italien?

„DIW-Präsident Marcel Fratzscher spricht von einem „Spiel mit dem Feuer“. Finanzmarktexpertin Isabel Schnabel twittert: „Jetzt rächt es sich, dass die Euro-Zone eines ihrer größten Probleme nicht angegangen ist: die gegenseitige Abhängigkeit von Staatsverschuldung und Banken.“ (weiter hier)

Der weltweite Aufstand gegen die Experten

„The last crisis [2008] hasn’t ended yet because they just delayed it. [Barack] Obama is an actor. He looks good, he raises good children, he is respectable. But he didn’t fix the economic system, he put novocaine [local anaesthetic] in the system. He delayed the problem by working with the bankers whom he should have prosecuted. And now we have double the deficit, adjusted for GDP, to create six million jobs, with a massive debt and the system isn’t cured. We retained zero interest rates, and that hasn’t helped. Basically we shifted the problem from the private corporates to the government in the U.S. So, the system remains very fragile.“ (Nassim Nicholas Taleb, hier)

Die verpasste Lehre aus der Krise

„Alles ist gut. Neun Jahre nach dem Höhepunkt der globalen Finanzkrise sind die Gewässer wieder ruhig. Weltweit herrscht ein zwar nicht rasanter, aber doch von den USA über Europa bis zu den meisten Schwellenländern breit abgestützter Konjunkturaufschwung. Die Erschütterungen der Europäischen Währungsunion, die Politik und Öffentlichkeit mehrere Jahre lang intensiv beschäftigt haben, sind – zumindest vordergründig – Vergangenheit.“ (Oder? weiter hier)

Jetzt offiziell: Keine Krise mehr in unserer Generation!

„Janet Yellen rechnet für viele Jahre nicht mehr mit einer großen Finanzkrise. Es würde wahrscheinlich zu weit gehen zu sagen, es werde niemals mehr zu einer weiteren Finanzkrise kommen, sagte Yellen am Dienstag auf einer Veranstaltung in London. Sie hoffe aber, dass das „nicht zu unseren Lebzeiten“ passieren werde. „Und ich glaube, dass das nicht der Fall sein wird“, fügte sie hinzu. Inzwischen gebe es viel mehr Sicherheit.

Da ist man doch unmittelbar an Irving Fisher erinnert – auch Professor in Yale wo sie promoviert hat – der 1929 die berühmte Feststellung traf, „wonach Aktien ein stabiles und permanentes Plateau erreicht hätten.“  (weiter hier)

„Die Zukunft Europas wirft Schatten auf die Gegenwart“

Auszüge aus einer Rede von Viktor Orbán vor dem EPP (Europäische Volkspartei) Kongress Malta      „Unser Thema heute ist die Zukunft Europas. Wir Mitteleuropäer haben jahrzehntelang unter kommunistischen Diktaturen und sowjetischer Militärbesatzung gelitten. Wir sind Gott dankbar, dass wir uns Europa wieder anschließen und Mitglieder der Europäischen Union werden konnten. Unserer Ansicht Weiterlesen