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Euro a la Lira

“…..Sollte die EZB Staatsanleihen von Südländern (oder auch Frankreich) kaufen und die nötigen Reformen ausbleiben, würde Deutschland de facto entsprechend seinem Anteil am EZB-Kapital (26 Prozent) zur Kasse gebeten. Für Österreich (1,9 Prozent) gilt dasselbe, aber vom Nationalbank-Chef und ehemaligen SPÖ-Politiker Ewald Nowotny kommt bisher keine Unterstützung für Weidmann….” (hier)

Spaghettexit?

“….Der Fraktionschef der deutschen FDP, Rainer Brüderle, hält nach der Wahl in Italien einen Austritt der drittgrößten Euro-Volkswirtschaft aus der Währungsunion für möglich. Es könne sein, “dass sie rausgehen”, sagte Brüderle am späten Donnerstagabend in der ZDF-Sendung “Maybrit Illner” (Presse)

Am Weg in die italienische Währungsunion

“…Ich glaube, dass eine Zentralbank ineffiziente Strukturen lange übertünchen kann. Aber das hat auch einen hohen Preis. Das nimmt den Reformdruck von den Krisenstaaten, und langfristig bekommen wir mehr Inflation und einen schwächeren Euro. Der Euroraum wird schrittweise Ähnlichkeiten mit dem Italien der 1970er- und 1980er-Jahre entwickeln – einer italienischen Währungsunion….” (Jörg Krämer, Chefökonom der Commerzbank)