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Die Probleme der Banken in Europa

Wenn Zinsen in der Zukunft ansteigen, werden Banken mit mehreren Schwierigkeiten konfrontiert. Als erstes werden die notleidenden Kredite ansteigen und Zombie-Unternehmen Pleite gehen. Als zweites wird es für die Banken schwieriger und schwieriger werden, die von ihnen, mit niedrigen Zinsen, langfristig vergebenen Kredite profitabel zu refinanzieren. Drittens werden fallende Vermögenspreise zu Verlusten führen. Regierungen werden dann ebenfalls in Schwierigkeiten geraten. weiter hier

Freihandel nützt allen, aber niemand will ihn

Laut einer kürzlich von der Bertelsmann-Stiftung veröffentlichten Studie über die Einstellung der Menschen zum internationalen Handel ergab eine Umfrage, dass durchweg mehr als die Hälfte der Befragten in den jeweiligen Ländern der Meinung sind, dass die Regierung die heimischen Unternehmen besser gegen die ausländische Konkurrenz schützen solle. Für Deutschland beträgt der Prozentsatz 57 Prozent, für Frankreich gar 75 Prozent. In Mexiko und der Türkei sind es 89 bzw. 90 Prozent der Befragten, die mehr Protektionismus fordern. weiter hier

Die freie Privatstadt als alternative Ordnung

Stellen Sie sich ein System vor, in dem Ihnen ein privates Unternehmen als „Staatsdienstleister“ Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum bietet. Diese Leistung umfasst innere und äußere Sicherheit, einen Rechts- und Ordnungsrahmen sowie eine unabhängige Streitschlichtung. Sie zahlen einen vertraglich fixierten Betrag für diese Leistungen pro Jahr. Der Staatsdienstleister als Betreiber des Gemeinwesens kann diesen „Bürgervertrag“ mit Ihnen später nicht einseitig ändern. Sie als „Vertragsbürger“ haben einen Rechtsanspruch darauf, dass er eingehalten wird und einen Schadensersatzanspruch bei Schlechterfüllung. Um alles andere kümmern Sie sich selbst, können aber auch machen, was Sie wollen, begrenzt nur durch die Rechte der anderen und die sonstigen überschaubaren Regeln des Zusammenlebens. weiter hier.

Marx, ein Globalist

In seinem Kommunistischen Manifest von 1848 erklärte Marx, dass der Kapitalismus alle nationalen Unterschiede zerstöre und alle Länder der Welt in ein einziges Wirtschaftssystem integriere. Niedrige Produktpreise seien die Waffe, mit der der Kapitalismus den Nationalismus zerstöre. 1848 wusste der Durchschnittsbürger allerdings überhaupt nichts über Asien oder Afrika. Marx kannte sich weniger aus Weiterlesen

Ökonomie: Österreichisch für Anfänger und Fortgeschrittene

(ANDREAS TÖGEL) Im Gefolge der Immobilien- Finanz- und Staatsschuldenkrise der Jahre 2007/2008, wurde die Reputation der herrschenden neoklassisch-keynesianischen Volkswirtschaftslehre stark beschädigt und konnte bis heute nicht wieder hergestellt werden. Der Hauptstrom der Wirtschaftstheorie, der permanente Staatsinterventionen in die Wirtschaft befürwortet, war und ist ganz offensichtlich nicht in der Lage, Weiterlesen

Wie begrenzt man Macht?

Nach wie vor ist die Frage ungelöst, wie vermieden werden kann, dass die an der Macht befindliche Gruppe und deren Umfeld immer mehr Befugnisse an sich ziehen, sich zu Gunsten der Bevölkerung bereichern, diese von Mitbestimmung weitgehend ausschließen und schließlich Ruin und Zusammenbruch des Systems herbeiführen. Es ist also an der Zeit, neue Machtbegrenzungsmechanismen auszuprobieren. Aus den bisher gewonnenen Erkenntnissen lassen sich die folgenden Empfehlungen ableiten. Hier.

Wie der Staat unternehmerische Produktivität senkt

(ANDREAS TÖGEL) Das am 25. Mai in Kraft tretende Bürokratiemonstrum hört auf den hübschen Namen Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 27. April 2016 zum Schutz natürlicher Personen bei der Verarbeitung personenbezogener Daten, zum freien Datenverkehr und zur Aufhebung der Richtlinie 95/46/EG. Davon betroffen ist jedermann, der personenbezogene Daten digital speichert oder verarbeitet. Wer sich jetzt nicht angesprochen fühlt, Weiterlesen