Schlagwörter: Nahost

Ein serlöser Partner der EU halt

„….Und es ging dem Regime in Teheran immer um die Grenze zu Israel: Wie besessen arbeitete es daran, Milizen, Raketen und anderes militärisches Gerät in Sichtweite des Golan zu stationieren. Denn die Vernichtung Israels bleibt erklärtes Staatsziel der Islamischen Republik, dem andere nationale Interessen nur zu oft untergeordnet werden…..“ (hier)

Berlin zahlt für 80.000 Jobs im Nahen Osten

„In den Ländern rund um Syrien hat die Bundesregierung nach Informationen der „Welt am Sonntag“ in diesem Jahr rund 20.000 Jobmöglichkeiten für Flüchtlinge geschaffen. Damit steige die Zahl der Arbeitsplätze, die Deutschland im Rahmen des Projekts „Cash for Work“ in der Krisenregion finanziert, auf rund 80.000. „Wir wollen den Menschen Würde und ein Stück selbstbestimmtes Leben zurückgeben“, sagte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) der Zeitung. Niemand lebe auf Dauer gern von Almosen.“ (hier)

Die USA stehen vor dem Scherbenhaufen ihrer Nahostpolitik

„….Leider scheint man in Teheran dieser Tage die Lage wesentlich realistischer einzuschätzen als im Weißen Haus. Nach Jahren einer völlig verfehlten Iranpolitik stehen die USA in der Tat vor einem Scherbenhaufen. Der Sieg über den Islamischen Staat entpuppt sich als einer der Islamischen Republik, man steht einer Allianz aus dem Iran und Russland gegenüber, der sich zudem die Türkei halbherzig angeschlossen hat und verfügt kaum noch über Verbündete in der Region….“ (hier)

Obamas trauriges Vermächtnis in Nahost

„….Nach acht Jahren Obama-Präsidentschaft ist der Nahe Osten gefährlicher als je zuvor. Genau wie in den vorangegangenen desaströsen acht Jahren unter George W. Bush, ist dieser Teil der Welt auch unter den acht desaströsen Jahren der Präsidentschaft Obamas gefährlicher geworden. Das Gleiche gilt für andere internationale Brandherde.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass in den vergangenen 16 Jahren weltweit eine Vielzahl von groben aussenpolitischen Fehlern zu beobachten waren, besonders in der Region zwischen Libyen Weiterlesen

Warum Israel sich nicht vor Trump fürchtet

„—-Mit dem US-Milliardär, so hoffen die Verantwortlichen in Jerusalem, werde nun ein Mann ins Weiße Haus einziehen, der Israels Nahostpolitik deutlich weniger kritisch gegenübersteht. Einer, der Netanjahu vielmehr freie Hand lässt und nicht immer an ihm herumnörgelt. Einer, der sich im Zweifel eher auf die Seite des jüdischen Staates stellt als auf die der Palästinenser. Einer, der in einer Zwei-Staaten-Lösung allenfalls eine geringe Chance auf Frieden sieht. Einer, auf den als Machtfaktor Verlass ist. (…) (hier)

Als der Nahe Osten aufgeteilt wurde

Vor einhundert Jahren wurde das „Sykes-Picot-Abkommen“ unterzeichnet. Frankreich und England teilten den Nahen Osten für die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Einflusssphären unter sich auf. Nachhaltig hat diese Absprache der Kolonialmächte die Geschichte des Orients geprägt. Heute zerbricht die Staatenordnung, die westliche Diplomaten leichthin mit Bleistiftstrichen auf die Karte geworfen haben….. (weiter hier)

Obama, der Dilettant

„…..So gut wie nichts, was Präsident Obama in den letzten sieben Jahren im Nahen Osten in die Hand nahm, hat am Ende funktioniert. Seit außenpolitischer Dilettantismus und die sich daraus ergebenen Fehleinschätzungen haben wesentlich zu dem Scherbenhaufen beigetragen, den wir dort überall bewundern können. Libyen, Ägypten, Syrien, Irak, Jemen, Palästina und nun auch der Iran, der sich zum Sieger aufplustern darf und damit seine Nachbarn Türkei und Saudi Arabien zur Schnappatmung bringt…..“ (hier)

Die aus dem Nahen Osten fliehen bringen ihn mit

„……Das Problem, dem sich Europa gegenüber sieht, ist nicht nur die gewaltige Menge an Migranten, die den Kontinent überfluten. Es besteht darin, dass – nimmt man Erfahrungen der Vergangenheit – diese Menschen dem Nahen Osten nicht entkommen. Sie bringen den Nahen Osten mit. Das Resultat ist eine enorme Belastung des sozialen Geflechts der Gastgebernationen….“ (hier)

Den Mittleren Osten einfach sich selbst überlassen….

(C.O.) Es ist eine subtile Pointe der Geschichte, dass ausgerechnet die Chefin der deutschen Grünen, Katrin Göring-Eckardt, nun für den Einsatz von Soldaten der deutschen Bundeswehr im Kampf gegen den IS ist – da hat die einst (auch) aus der Friedensbewegung heraus entstandene Partei ein ganz schönes Stück Weg Weiterlesen