Schlagwörter: Notenbanken

Die falschen Versprechen der Notenbanken

„….Noch absurder ist der Anspruch der Zentralbanker, die Wirtschaft auf dem Pfad eines inflationsarmen Wirtschaftswachstums halten zu können. Eher ist das Gegenteil wahr. Die Zentralbanken sind zur systemischen Quelle des moralischen Risikos im Finanzsystem geworden. Auf diese Weise schafft das Zentralbankwesen selbst die Instabilität, Weiterlesen

Was können Notenbanken wirklich?

„…Die populäre Vorstellung, dass die Zentralbank eine Politik der Preisstabilität umsetzen kann, indem sie Veränderungen in einem Preisindex wie dem Verbraucherpreisindex stabilisiert, ist daher falsch. Die Konstruktion von Preisindizes ist ein Versuch, ein nicht existierendes Preisniveau zu etablieren. Die Politik der Preisstabilität ist daher eine Politik der Stabilisierung eines willkürlichen Preisindex, der angeblich das Preisniveau repräsentiert. Es ist unnötig zu erwähnen, dass diese Art von Politik nur die Unternehmen destabilisiert und die Schaffung von Wohlstand schwächt….“ (weiter hier)

Das Beste an Bitcoin….

„Das Beste am Bitcoin ist, dass er uns allen klipp und klar vor Augen führt, was alles ohne den Staat funktioniert. Viele Menschen denken zum Beispiel, dass es einen Staat und eine Zentralbank braucht, um ein funktionsfähiges Geldsystem zu haben. Natürlich widerlegt die Geschichte diesen Mythos, weil für hunderte Jahre private Währungen – typischerweise vor allem Gold und Silber – der Standard Weiterlesen

Notenbanken -Totengräber der Marktwirtschaft

„Auf den ersten Blick besteht kein Zweifel daran, dass wir uns in einem Wirtschaftssystem befinden, was näher an der Marktwirtschaft als am Sozialismus ist. Zwar hat der Staat einen übermäßigen Einfluss auf die Wirtschaft und hat immer wieder gezeigt, dass er den natürlichen Gang der marktwirtschaftlichen Prozesse verhindern möchte. Letztes Beispiel ist der Überbrückungskredit für Air Berlin verbunden mit dem gesteuerten Prozess der Zerschlagung im Interesse des führenden nationalen Spielers. Da aber alle Länder so handeln, wäre es töricht, wenn Deutschland da nicht mitspielte. Vielleicht sollten wir sogar aktiver werden, gerade auch mit der Begrenzung der Übernahmen aus anderen Ländern. Seit Beginn der Finanzkrise vor zehn Jahren – die ich, wie regelmäßige Leser meiner Kolumnen wissen, keineswegs für überwunden halte – hat eine Entwicklung eingesetzt, die diese Wirkungsmechanismen zunehmend außer Kraft setzt. Verantwortlich sind die Notenbanken, die mit ihren Handlungen die Marktwirtschaft retten wollen, sich aber auf dem besten Weg befinden, deren Totengräber zu sein…..“ (hier)

Das Totalversagen der Notenbanken

„Dieses Versagen der Notenbanken wird immer offensichtlicher. Zugleich haben sie sich in eine ausweglose Situation manövriert. Denn die tiefen Zinsen heute machen perspektivisch noch tiefere Zinsen morgen nötig, um den Schuldenturm vor dem Einsturz zu bewahren. Die Zinsen sind schon nahe den historischen Tiefstständen und es gibt nur noch wenig Luft nach unten.Sollte es – aus welchem Grund auch immer – wieder zu Einbrüchen an den Börsen und dann in der Realwirtschaft kommen, haben die Notenbanken fast keine Munition mehr…..“ (hier)

Notenbanken: Die Nerven liegen blank

„….Prominente Notenbanker trafen sich diese Woche in Sintra, um über geldpolitische Fragen zu diskutieren. Zwei von ihnen, die Chefs der EZB und der Bank of England, referierten über die schwierige Exit-Strategie aus der äusserst expansiven Geldpolitik und lösten an den Finanzmärkten ein mittleres Beben aus. Die Zinsen stiegen, Aktien- und Anleihenkurse fielen. Tags darauf informierte die EZB, dass die Märkte alles missverstanden hätten. Man werde sehr behutsam vorgehen. Die EZB brach damit ein Tabu, wonach sie nie Marktreaktionen kommentiere. Aber die Nerven liegen blank….“ (hier)

„Dann haben wir ein ernsthaftes Problem“

„…..Sagen wir es mal so: Wenn jetzt erneut aus irgendeiner Ecke ein neues Problem für die Weltwirtschaft auftaucht — zum Beispiel, wenn Donald Trump durch seinen Protektionismus eine Weltwirtschaftskrise auslöst — werden wir ein ernstes Problem haben. Denn die Notenbanken haben keinerlei Munition mehr: Sie können die Zinsen nicht mehr weiter senken……“ (hier)

Der irre Kurs der Notenbanken

„……Wir sehen gerade zu, wie große Notenbanken mittels aus Luft geschöpfter Milliarden mit einer De-facto-Reverstaatlichungswelle beginnen, und müssen außerdem beobachten, wie die Institutionen, die die Währungsstabilität absichern sollen, zu Bad Banks für uneinbringliche Staatsverbindlichkeiten umgebaut werden. Wenn da nicht bald an Ausstieg gedacht wird, werden wir die Neutralisierung dieser Staatsschulden ohnehin erleben. Allerdings weniger sanft als vielmehr durch das Vergraben von Staatsschulden in den endlos aufblasbaren Bilanzen der Notenbanken…..“ (hier)

Nobelpreisträger: Die EZB als Pornoladen

„Everyday we read headlines on what the central banks are doing. But their policies don’t have any effect. They are just like treading water. All the central banks are doing is substituting one form of debt with another form of debt. They’re issuing short term debt and using it to buy long term debt. In finance, we tend to think that’s a neutral activity, even though those stimulus programs are huge. So basically, I think it means the business of central banks is like pornography: It’s not the real thing….“ (hier)