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Venezuela zeigt: Sozialismus produziert Armut.

„Wäre eine Welt ohne Egoismus und Privateigentum nicht eine gerechtere, also eine bessere Welt? So denken im Westen viele Intellektuelle. Sie kennen den Sozialismus zumeist nur vom Hörensagen. Wer jedoch wirklich in sozialistisch verwalteter Armut lebt, möchte vor allem eines: mehr Freiheit und Wohlstand, also mehr Kapitalismus….“ (hier)

Die Gedanken sind nicht mehr frei

„…..Längst haben die neuen Jakobiner die Grenzen dessen definiert, was als Meinung zulässig ist. Damit koppeln sie die Moral vom gesunden Menschenverstand ab. Der politischen Korrektheit geht es nicht darum, eine abweichende Meinung als falsch zu erweisen, sondern den abweichend Meinenden als unmoralisch zu verurteilen. Ihr Diskurs setzt sich zusammen aus Sprachhygiene und einem blasierten, selbstgerechten Moralismus, aus Heuchelei, Sozialkitsch und einer politisch gefährlichen Perversion der Toleranz. Der Ton wird übrigens immer schärfer. Man kritisiert abweichende Meinungen nicht nur, man hasst sie geradezu. Wer widerspricht, wird nicht widerlegt, sondern zum Schweigen gebracht….“ (NZZ, sehr lesenswert, hier)

Wie wichtig Russland wirklich ist

„Dieses Anbiedern an Russland irritiert, weil es die Bedeutung des Landes überhöht. Russland ist als Handelspartner für Österreich derzeit gerade einmal so wichtig wie die kleine benachbarte Slowakei. Ungleich mehr Gewicht haben etwa die USA, auch China und natürlich die EU als mit Abstand grösster Wirtschaftspartner. Von daher würde man sich wünschen, dass die österreichische Wirtschaft ihren richtigen Platz besser kennen würde. An der Seite Russlands ist dieser nicht…“ (NZZ, hier)

Es ist die grosse Frage: Ein europäisches Volk, was wäre das?

„Massenimmigration, Terrorismus, Ungleichheit: Der europäische Kontinent steht unter ungeheurem äusserem und innerem Druck, die Union steckt in der tiefsten Krise ihrer Geschichte. Überleben kann sie nur, wenn sie zu einem geopolitischen Grossraum wird. Inspiration bieten ein paar Philosophen, unter ihnen, ja, auch Carl Schmitt.“ (Ein längerer und schon jetzt umstrittener, aber interessanter Text in der NZZ)

Wo der gefährlichste Glaube gar kein Glaube ist

„….Es gibt eine Sache, worüber bei den meisten politischen Mächten in der islamischen Welt Einigkeit herrscht: In der Verteufelung und Unterdrückung von Atheisten sind Regierungen wie Oppositionsparteien auf Augenhöhe. Es ist keineswegs übertrieben, zu behaupten, dass ein Bekenntnis zum Atheismus in muslimischen Ländern mehr Mut erfordert, als den Umsturz von Monarchien oder einen Regimewechsel zu verlangen….“ (NZZ, hier)