Schlagwörter: Pension

Arbeit Leid, Pension Segen, so wird das nix

„Wir brauchen ein Ende der Mentalität, dass Arbeit Leid ist und die Pension der Segen. Wir brauchen ein Ende der Mentalität, dass das Wochenende schon am Donnerstag eingeläutet wird. Wenn an der Wirtschaftsuni ein Großteil der Studierenden einen Job im öffentlichen Dienst anstrebt, zeigt das, dass wir unser Bewusstsein verändern müssen. Verteilt werden kann nur, was vorher erwirtschaftet wurde.“ (Aussenminister Sebastian Kurz, hier)

Gibt es ein Menschenrecht auf Frühpension?

„Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der über 45-Jährigen kann sich nicht vorstellen, unter unveränderten Bedingungen bis zum offiziellen Pensionsantrittsalter von 60 (Frauen) bzw. 65 (Männer) Jahren zu arbeiten. Sogar unter den 36-bis 45-Jährigen kann sich das die Hälfte der im Arbeitsklimaindex befragten nicht vorstellen…..“ (hier)

Je früher in die Rente, um so früher tot

(A. UNTERBERGER) Welche Kausalitäten dabei auch immer am Werk sein mögen, eine erstaunliche, bisher niemandem bewusste Tatsache haben nun deutsche Wissenschaftler herausgefunden: Wer vor dem gesetzlichen Pensionsantrittsalter in die Rente geht, stirbt auch deutlich früher als der Schnitt. Das zeigt eine Studie des Rostocker Demographie-Zentrums ganz klar. Dabei geht es um einen je nach Geschlecht Weiterlesen

Eine berechigte Frage

…Wer vor 1993 in die Nationalbank eingetreten ist, kann mit 55 Jahren und 85 Prozent des Letztbezugs in den Ruhestand gehen. Oder: Würde man die Sozialversicherungsbediensteten mit den Bundesbeamten gleichstellen, könnte man 1,4 Milliarden Euro heben. Wo bleibt denn da die Gerechtigkeit?….“ (Rechnungshof-Präsident Joseph Moser in der „Presse„)

Mein Name ist Schmied und ich weiss von nichts

Die „Kronen-Zeitung“ konfrontierte Claudia Schmied (SPÖ) mit der von Andreas Unterberger u.A. hier geäusserten Vermutung, sie würde von der unter ihrer Mitwirkung gegen die Wand gefahrenen Kommunalkredit-Bank dereinst eine Pension von rund 21.000 Euro monatlich beziehen:  „Damit konfrontiert, erklärte Schmied, die Anfang der Woche ihren Rücktritt bekannt gegeben hatte, per SMS an die „Krone“-Redaktion: „Die Frage (nach einer Pension, Anm.) stellt sich nicht, weil ich nicht in Pension gehe.“ Auf erneute Nachfrage schreibt Noch-Ministerin Claudia Schmied in einem SMS-Stakkato: „Betriebspension, Pensionskassa, Höhe habe ich noch nicht einmal ausgerechnet. Üblich. Nichts Außergewöhnliches.“Die Frage nach der Pensionshöhe bleibt jedenfalls auch von Schmieds Büro unbeantwortet.“  Sehr überzeugend klingt das nicht. Aber ist ja nur Steuergeld.

update von Sonntag Abend: Nun nimmt Frau Schmied doch Stellung.

Der fröhliche Ruhestand der Frau Schmied

(ANDREAS UNTERBERGER) So sehr kann doch nicht einmal eine abgeschossene Ministerin ihrer Partei schaden wollen. Hat diese doch schon mit dem Linzer Skandal um die Versorgung des Finanzstadtrates Mayr genug am Hals, nachdem der zuvor hunderte Millionen Steuergeld vertan hatte. Seit der Ankündigung des (nicht sehr freiwilligen) Rücktritts von Claudia Schmied kursiert der ganz konkrete und bisher nicht dementierte Hinweis: Sie bekomme als ehemaliges Vorstandsmitglied der Kommunalkredit künftig eine Pension Weiterlesen

Ist Erwerbsarbeit eine Naturkatastrophe?

„Auf der einen Seite überpurzeln sich die Parteien damit, ihren potenziellen Wählerinnen und Wählern Arbeitsplätze zu versprechen. Doch auf der anderen Seit erwecken sie den Eindruck, Erwerbsarbeit sei so etwas wie eine Naturkatastrophe, vor der es die Wählerschaft tunlichst zu schützen gilt. Zu welchem Zwecke Dinge erfunden wurden wie die Hacklerregelung, die Frühpension, das Verbot der Sonntagsarbeit im Handel und das einzementierte Pensionsalter.“ (Andreas Koller, SN) Must read!