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Herr Marx, das Geld und die Juden

„Interessant ist auch, dass Antisemitismus noch immer als exklusives Phänomen von Rechtsaußen wahrgenommen wird. Dabei hat der Judenhass längst alle Parteigrenzen überwunden und ist so gesehen schon wieder fast unpolitisch. Bereits 1843 verfasste der dieser Tage groß gefeierte Karl Marx einen Text „Zur Judenfrage“. Darin heißt es: „Welches ist der weltliche Kultus der Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld.“ Letzteres ist nicht ganz ohne Ironie, ging es Herrn Marx zeitlebens ja nahezu ausschließlich um eines: um Geld.“ (hier)

Total neoliberal!

„…In der neoliberalen Hochleistungsgesellschaft müssen Menschen mittlerweile 38,5 Stunden die Woche bis zum Erreichen des 60. Lebensjahres durchschuften. Um sich dann für einen eingezahlten Pensions-Euro mit zwei Euro Rente abspeisen zu lassen. Bereits vier Prozent der Beschäftigten werden in Österreich nach Angebot und Nachfrage entlohnt, was wiederum heißt, dass nur noch 96 Prozent der Werktätigen vor den Launen wütender Märkte geschützt sind. Dieser Prozess der totalen Verökonomisierung der menschlichen Arbeitskraft wird noch furchtbar enden….“ (hier)

Was Kinder über Wirtschaft lernen

„………Mit ziemlich ernüchternden Ergebnissen, wie eine brandaktuelle Studie von Bettina Fuhrmann (WU Wien) zeigt. 1200 Schüler (4. Klasse Gymnasium/NMS) wurden befragt, welche Aufgaben denn der Staat in unserer Wirtschaft erfülle. 64 Prozent meinen, dass er festlege, was importiert und was exportiert werde. 32 Prozent glauben, Weiterlesen

Die Schweizer sind nun mal keine Österreicher

„…..Wie es anders geht, zeigt das Nachbarland Schweiz. Dort wurden allein seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 mehr Budgetüberschüsse erwirtschaftet, als es Österreich seit Ende des Zweiten Weltkriegs geschafft hat. Aber wie gesagt: Die Schweizer sind eben keine Österreicher. Erstere ziehen die richtigen Lehren, Letztere lassen sich ihre Illusionen von Dritten finanzieren…..“ (hier)

FPÖ und Grüne, Hand in Hand mit Unverstand

(SEPP SCHELLHORN) Seit 23. Jänner läuft hierzulande eine große Demagogie-Maschine gegen TTIP, CETA und TiSA in Form eines Volksbegehrens an. In seltener populistischer Einigkeit stehen hier Grüne, FPÖ, einige NGOs und der Handelsriese SPAR (!) Schulter an Schulter und malen gemeinsam den Teufel an die Wand. Als Begründung der Ablehnung liest man bei den Initiatoren von „massiven Verschlechterungen in der Daseinsvorsorge, bei den ArbeitnehmerInnenrechten sowie beim Umwelt- und Konsumentenschutz“. All diese Dinge kann man, würde man den fertig vorliegenden Vertrag des Abkommens CETA mit Kanada nur lesen, sofort ausräumen. Keiner der Kritikpunkte ist valide, es wird sogar explizit darauf hingewiesen, dass diese Bereiche nicht betroffen sein können.Das ist den Kritikern egal, sie sind offensichtlich in ihrer selbstgebauten Welt aus Vorurteilen allzu verfangen, um sich noch herausmanövrieren zu können. (weiter hier)

Der große Pensionsraub

“ Wie der Pensionsexperte Bernd Marin vor Jahren errechnete, bekommt eine Kärntner Landesbeamtin (Akademikerin) in ihrer Pension um 500.000 Euro mehr als eine gleich qualifizierte Bundesbeamtin – und die wiederum erhält um eine halbe Million Euro mehr als eine gleich qualifizierte ASVG-Versicherte. Das hat freilich weniger mit der weit über seine Landesgrenzen hinaus bekannten Wirtschaftskraft Kärntens zu tun als mit einer bewusst gesetzten politischen Entscheidung auf Kosten Dritter….“ (hier)

Der Milliarden-Schatz der Zwangskammer

Dass die Wirtschaftskammer und ihre Teilorganisationen ein recht üppiges und kostspieliges Geflecht darstellen, ist keine große Überraschung. Weniger bekannt ist, dass die Unternehmervertretung dank stetig steigender Einnahmen auch ein stattliches Vermögen angehäuft hat. In Zahlen ausgedrückt, die Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner in Beantwortung einer Anfrage von Neos-Mandatar Josef Schellhorn veröffentlich hat: Das Vermögen beläuft sich auf mehr als eine Milliarde. (weiter hier)