Schlagwörter: Schulden

Österreich hat ganz einfach zu viel Schulden

(ANDREAS TÖGEL) Die Wirtschaftslage Österreichs ist gut. Die Staatseinnahmen sprudeln wie nie zuvor. Der Beschäftigungsgrad in der Alpenrepublik befindet sich auf Rekordniveau und die Arbeitslosenrate ist so niedrig wie schon lange nicht. Günstigere Voraussetzungen, um ein Nulldefizit zu schaffen, hatte kaum ein anderer Finanzminister vor Hartwig Löger. Für den Chef der Agenda Austria, Franz Schellhorn, bietet das den Anlass, den Minister anlässlich seines Besuches in der liberalen Denkfabrik, mit einigen kritischen Fragen zu konfrontieren. Schellhorn räumt allerdings ein, Weiterlesen

„Erleben die größte Umverteilung in Friedenszeiten in Europa“:

„Über den Konjunkturzyklus hinweg führt eine Zinsmanipulation immer zu Kapitalfehlakkumulation. Die Volkswirtschaft prosperiert nicht in dem Maße, in dem sie könnte. Sie bleibt hinter ihren Möglichkeiten zurück. Das künstliche Herabdrücken des Zinses löst zudem Umverteilungswirkungen aus. Es gibt einige in der Volkswirtschaft, die davon profitieren, und andere, die dadurch schlechter gestellt werden.“ (hier)

Wie verschuldet ist die Republik wirklich?

(A.U.)  „Schulden wie ein Stabsoffizier“ ist eine vernichtende Bezeichnung für jemanden, der hoffnungslos in der Hand seiner Gläubiger ist. Heute würde ein besitzloser Stabsoffizier freilich niemals mehr viel Kredit bekommen. Die Republik Österreich aber schon. Sie findet sogar Käufer für Anleihen mit hundertjähriger Laufzeit, weil ja 2,1 Prozent Zinsen immer noch mehr sind als alles Vergleichbare. Und die langfristige Kreditwürdigkeit schauen sich die Anleger beim Staat nicht an. So wie einst bei Stabsoffizieren. Sie meinen: Die Republik ist zwar schwer verschuldet, aber sie schafft das schon, sie hat das ja schon ein Dreivierteljahrhundert geschafft. Die Fakten sollten aber realistisch machen. Wie etwa: hier weiter