Schlagwörter: Sprache

20 Jahre Rechtschreib-Anarchie : Ein Unglück der Sprachgeschichte

„….Von Anfang an war klar, dass der Versuch, die deutsche Rechtschreibung zu vereinfachen, schiefgehen würde. Denn sie ist viel besser als ihr Ruf. Selbst die Neuregelung des ß hat mehr Fehler hervorgerufen, als es vorher gab. Von einer Rücknahme der sinnentstellenden Regeln etwa bei der Groß- und Kleinschreibung ist man weit entfernt…“ (hier)

Sprache ist verräterisch

(MARCUS FRANZ)  Jede Krise setzt die Politik unter Druck. Und jede politische Krise erzeugt ihre eigenen Euphemismen und Sprachbilder. Kennzeichen all dieser „Wordings“ ist heute die politisch korrekte Grundierung der eingeführten Begriffe und deren mangelnde Authentizität und Glaubwürdigkeit. Je mehr sich verantwortliche Berufspolitiker eines bestimmten Begriffs bemächtigen, Weiterlesen

Planet der Äffinnen

„….Als ich heute morgen aufstand, mir auf die Brust trommelte, mich ausgiebig am Sack kratzte, anschließend auf den Balkon trat, um meine Blase auf die unten vorbeiziehenden Passanten zu entleeren, und danach wie gewohnt eine Staude Bananen frühstückte, war die Welt noch in Ordnung. Meine, unsere Welt der Männer. ….“ (Akif Pirincci, fein wie immer)

Polizeianwärter, dümmer als die Polizei erlaubt

„1620 junge Österreicher bewarben sich seit Jahresbeginn bei der Polizei. Aber nur 199 schafften die Aufnahmeprüfung zur Ausbildung an der Sicherheitsakademie (siehe Grafik). Der Hauptgrund dieser extrem hohen Drop-out-Rate waren eklatante Schwächen bei der deutschen Sprache. Denn ein Drittel der Prüflinge scheiterte am – nicht sehr schwierigen – schriftlichen Deutsch-Test…“ (hier)

Was, bitte, soll das Wort „LehrerInnen“ denn bedeuten?

„…..Wir sollten nur Wörter schreiben, die es auch gibt. Das Wort LehrerIn kann es nicht geben: Denn welchen Artikel sollte es haben? Und was sollte es bedeuten? Und wie sollte z.B. der Genitiv lauten? Des Lehrers und der Lehrerin lässt sich nicht zu einer sinnvollen Buchstabenfolge verschmelzen. Das Binnen-I versagt bei Personenbezeichnungen, die in der femininen Form einen Umlaut aufweisen oder bei denen der letzte Buchstabe wegfällt: AnwaltIn, KochIn, BiologeIn, JudeIn. Das Binnen-I wird von der erdrückenden Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt….“ (hier)

Arbeitslos? Nein, nur jobmäßig herausgefordert!

„…Die (deutsche, Anm.) Armutskonferenz will „soziale Unwörter“ aus dem Sprachgebrauch verbannen. Das Bündnis hat dazu eine Liste mit 23 abwertenden Begriffen erstellt. Nach Ansicht der Sprachwächter sind selbst Worte wie „alleinerziehend“ oder „arbeitslos“ diskriminierend.“ berichtet die FAZ. Must read!