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Die kokette Unwissenheit der Intellektuellen in Wirtschaftsfragen

(Friedrich A. von Hayek) Um die Ordnung begreifen zu können, von der der Lebensunterhalt der heute auf der Welt lebenden Menschenmassen abhängt, muss man unbedingt zuvor den Tausch und die grenznutzentheoretischen Erklärungen der Bestimmung relativer Werte verstehen. Mit derlei Fragen sollte jeder Gebildete vertraut sein. Aber das Verständnis dafür wurde verhindert durch die allgemeine Verachtung, die Intellektuelle diesem ganzen Thema gern entgegenbringen.   weiter hier

Was Kinder über Wirtschaft lernen

„………Mit ziemlich ernüchternden Ergebnissen, wie eine brandaktuelle Studie von Bettina Fuhrmann (WU Wien) zeigt. 1200 Schüler (4. Klasse Gymnasium/NMS) wurden befragt, welche Aufgaben denn der Staat in unserer Wirtschaft erfülle. 64 Prozent meinen, dass er festlege, was importiert und was exportiert werde. 32 Prozent glauben, Weiterlesen

Und was, wenn er doch Erfolg hat?

„Das Papier könnte als eine der größten ökonomischen Fehleinschätzungen in die bundesrepublikanische Geschichte eingehen: Wenn Trump sein Programm umsetze, sei mit einem „schrumpfenden Bruttoinlandsprodukt, weniger Arbeitsplätzen und höherer Arbeitslosigkeit zu rechnen“, schrieben Sigmar Gabriels Beamte ihrem Minister im vergangenen Herbst in einer hausinternen Einschätzung auf….“ (Schlaue Analyse, hier)

Warum die türkische Wirtschaft zusammenbricht

Sollte sich in nächster Zeit nicht grundlegend etwas ändern, so dürfte der Türkei eine schwere und vor allem größtenteils selbstverschuldete und hausgemachte Wirtschaftskrise bevorstehen. Doch nur wenig spricht für solch eine Änderung. Ganz im Gegenteil begann das Jahr in Istanbul mit einem blutigen Massaker des Islamischen Staates, das die türkische Lira noch weiter auf Talfahrt trieb und auch den Abzug ausländischen Kapitals, der 2016 schon in vollem Gange war, weiter beschleunigen dürfte. Und auch die ausländischen Investitionen Weiterlesen

Es geht uns gut. Geht es uns gut?

(MARCUS FRANZ) Die Frage, ob es Österreichs Wirtschaft und somit der Bevölkerung gut geht, wird immer kontroversiell beurteilt. Je nach Weltanschauung und auch je nach persönlicher Situation wird man die Lage als eher positiv oder als eher schlecht bewerten. Derzeit lobt man sich seitens der SPÖVP-Regierung und meint, es ginge uns angesichts der nach wie vor nicht sehr rosigen ökonomischen globalen Weiterlesen

Wenn die Schule vor der Wirtschaft warnt

„…..Wenn Europas Schüler im Alter von 10 Jahren in Gymnasien und Hauptschulen einsteigen, verfügen sie über Hausverstand und Bürgersinn. Sie wissen über die Wichtigkeit, manche Dinge zu besitzen, klug zu wirtschaften und für das Alter vorzusorgen. Sie wissen: Je härter man arbeitet, je klüger und disziplinierter man ist, desto mehr Erfolg hat man im späteren Leben. Wenn sie unser System verlassen, ist von diesen Werten fast nichts übriggeblieben. Denn Europas Schulsystem ist zum Exerzierfeld linker Eliten verkommen. Und so glauben Europas Maturanten heute, alle Menschen wären bei Geburt „gleich talentiert und ehrgeizig“. Und weil ja einige reicher als die anderen wurden, hätte der menschenverachtende Kapitalismus eben die einen begünstigt und die anderen diskriminiert….“ (hier)

Blöd dank Schulbuch

Ob Lehrer im Unterricht auf ihre Schüler ideologisch einwirken, ist zwar schwer nachprüfbar. Gut untersucht werden kann jedoch, ob die Jugendlichen schon in Schulbüchern mit falschen Fakten, Emotionalisierungen und tendenziösen Behauptungen beeinflusst werden. Schulbuchstudien zeigen leider, dass genau dies der Fall ist. Wirtschaftswachstum und Wohlstand bringen beispielsweise Arbeitslosigkeit – jedenfalls wenn man dem Schulbuch Terra Erdkunde 9/10 Niedersachsen glaubt. Hier heißt es: „Ständiges Wirtschaftswachstum und damit wachsender Wohlstand haben aber (…) in zunehmendem Maße auch Arbeitslosigkeit zur Folge“ (2007, Seite 58).

Das Geheimnis des schwedischen Weges

(ANDREAS UNTERBERGER) Erstaunliche Begegnung im Wiener Finanzministerium. Sowohl die – sozialdemokratische! – Finanzministerin Schwedens wie dann auch Gespräche mit mehreren Schweden-Experten zeigen einige erstaunlich neoliberale Wege, auf denen sich Schweden aus einer schweren Krise herausreformiert hat. Die Begegnung wurde freilich von einem Herrn Pesendorfer von der „Statistik Austria“ dadurch gestört, dass dieser eindeutig falsche Daten in die Diskussion warf. Und das ist bei einem Vertreter der staatlichen Statistikbehörde wirklich skandalös. Umso wichtiger und spannender ist jedoch ein genauer Blick auf das, was Schweden zur Erfolgsstory Weiterlesen