«Schönheit ist in der heutigen Kunst das wahre Skandalon»

“Wolfgang Beltracchi hat als Kunstfälscher Karriere gemacht und wurde verurteilt. Nun führt er ein zweites Leben als Künstler mit eigener Handschrift. Vom Geniekult hält er wenig – ebenso wie von der internationalen Kunstszene, die vor allem das Hässliche zelebriere. Im grossen Interview entzaubert er die Mythen des Kunstbetriebs…” (Spannend, hier)

2 comments

  1. humanist

    Beltracchi ist vom Feinsten. ein positiv gereifter Hippie mit Verstand (! sonst malte er nie so gut), der wirklich was kann. Er wurde (im vergleich zu mädchenmessernden menschengeschenken) völlig unangemessen in den kerker verknackt, weil er die verlogene Anbetung der – ü analog zur Politik – den Kunstmarkt usurpierenden Nichtskönner (vulgo “experten”) demaskiert und zu Recht als Nullerln blossgestellt hat und das ist grossartig. So wie echte “Werktätige” im Parlament nicht mehr vorkommen, kommen im Kunstmarkt keine (bzw kaum mehr) echte “Maler” vor, nur mehr ums goldene kalb tanzende flaschen. Bravo Beltracchi. Mag ich.

  2. astuga

    Das schöne am Kunstbetrieb ist auch, dass wohl das meiste die nächsten einhundert- bis zweihundert Jahre nicht überleben wird.
    Mangels echter künstlerischer Qualität.
    So wie heute der Markt für schwülstige Historismusgemälde auch mehr als überschaubar ist, und dabei waren die wenigstens noch handwerklich gut gemacht.

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