Schulen: Je Migra, um so Kohle

(A. UNTERBERGER) Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek will Schulen künftig nach einem „Sozialindex“ finanzieren. Dieser Ausdruck aus dem Soziologen-Chinesisch bedeutet: (noch) mehr Geld für Schulen mit vielen Kindern, die Migrationshintergrund haben. Damit werden leistungsorientierte Schulen noch mehr diskriminiert als jetzt schon. Denn pro Kind in einer AHS gibt der Staat ja jetzt schon viel weniger Geld aus als für ein Kind im roten Lieblingsprojekt Neue Mittelschule (in der ja in Städten die Migranten längst dominieren). Trotz des vielen Geldes sind bisher alle Leistungsergebnisse dieser NMS aber katastrophal.

Aber selbst wenn man dieses Faktum der jetzt schon stattfindenden Umverteilung ignorieren würde: Noch mehr Geld für solche Migrantenschulen dürfte es nur dann geben, wenn die auch etwas leisten. Das heißt: Wenn eine wirklich von der Politik unabhängige externe Evaluierung und Standardmessung ergibt, dass sie besondere Erfolge dabei erzielen, Problem-Kinder in Erfolgs-Kinder zu verwandeln. In Sachen Deutschlernen, in Sachen sonstiger Lernerfolge, in Sachen sozialer Integration ins österreichische Wertgefüge.

Aber Leistung ist natürlich für Sozialisten ein absolutes Fremdwort.

Wenn dieser neue Plan der Ministerin durchginge, dann muss sich eine Schule nur mit möglichst vielen Migrantenkindern vollstopfen. Und schon schwämme sie im Geld, ohne sich in irgendeiner Hinsicht anstrengen zu müssen.

PS: Mit diesem Trick könnte man auch die – völkerrechtlich abgesicherte – Finanzierung von kirchlichen Schulen reduzieren. Aber die Kirche lässt sich ja derzeit ständig mit so simplen Schmähs über den Tisch ziehen. Und die Eltern werden in solchen Privatschulen noch viel mehr zahlen müssen. (TB)

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