Skypen mit dem IS

„It was 10 o’clock on a Friday night in spring 2014 and I was sitting on the sofa in my one-bed Paris apartment when I received a message from a French terrorist based in Syria: “Salaam alaikum, sister. I see you watched my video. It’s gone viral – crazy! Are you Muslim? What do you think about mujahideen?” (spannende Reportage, hier)

4 comments

  1. Rennziege

    Hut ab davor, was diese mutige Französin damit riskiert hat! Ich, auch nicht gerade risikoscheu, tät‘ mich das nie trauen. Aber sie öffnet uns die Augen über die infamen Methoden der Dschihadisten.

  2. Astuga

    Zum ersten Mal seit dem Endes des Faschismus werden erneut in Westeuropa friedliche Menschen alleine deshalb von der Justiz verfolgt, weil sie öffentlich eine bestimmte Weltanschauung ablehnen.

    Sie werden von Teilen des Staatsapparates, Meinungsmachern und willfährigen Lohnschreibern diffamiert, verfolgt und mitunter geradezu öffentlich hingerichtet.
    Dabei erfordert es bereits Mut und Rückgrat, als normaler Bürger innerhalb eine Gruppe oder sogar als Einzelperson Stellung zu beziehen, wenn man von der Gegenseite Gewalt in Form von Drohungen, Terroranschlägen und Morden zu erwarten hat.
    Es erfordert aber keinerlei Mut, Anstand oder Rückgrat aus dem geschützten Bereich eines politisch-medialen Komplexes heraus sich auf genau solche couragierten Bürger einzuschießen.

    Darum ist es auch keine bloße Kritik an Islam-Kritikern, sondern lediglich dreckige, feige und stumpfsinnige Propaganda von korrumpierten Charakterschweinen.
    Sie sind die Biedermänner die sich mit den Brandstiftern gemein machen, und ihnen sogar noch das Zündholz zur Brandlegung im eigenen Haus reichen, ganz wie in der literarischen Vorlage von Biedermann und Brandstifter.
    Solche „Stützen der Gesellschaft“ haben in der Vergangenheit noch jeder totalitären Weltanschauung den Boden bereitet, und waren auch danach meist willige Helfer und Profiteure der jeweiligen Diktatur.
    Und deren Phobie vor dem freien Wort und dem Recht auf eine eigene Meinung ist deshalb auch weitaus gefährlicher für die Gesellschaft als jede echte oder eingebildete Islamophobie.
    Zum ersten Mal seit Ende des Faschismus in Westeuropa werden Menschen erneut verfolgt – wegen der Ablehnung einer Weltanschauung.

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