32 comments

  1. Karl Markt

    Ach jetzt gibt’s doch Rechtsextremismus in Ostdeutschland?
    Ich dachte den basteln nur die Medien, und die Leute haben nur ein legitimes Bedürfnis nach Sicherheit.

  2. Gerhi09

    Sozialismus ist mit über 100 Mio Opfern die tödlichste Ideologie dieser Erde. Und trotzdem hängen die Mainstream-Journalisten so sehr an diesem Gesellschaftsmodell, das IMMER!! in einer Diktatur und der Verelendung der Massen endet. Das hat schon Friedrich August von Hayek, der geniale österreichische Nationalökonom und Wirtschaftsnobelpreisträger wissenschaftlich bewiesen. Schuld ist das fehlende Wissen um Mikro- und Makroökonomische Zusammenhänge und das fehlende Wissen um die Bedeutung von Privateigentum. Das lernt man halt nicht beim Studium der Publizistik. Und so feiert diese Ideologie schon wieder fröhliche Urständ. Widerlich!

  3. sokrates9

    Gerhi@ Ergänzend noch die Friedensreligion ISLAM! Damit haben wir eine traumhafte Kombiation ähnlich Pest und Cholera!

  4. charles darwin

    Der Sozialismus ist per se diskreditiert. Ob es die NationalSOZIALISTEN waren, (Parteifahne ROT, Partei- VolksGENOSSE, Antibürgerlich (Bücherverbrennungen, Kirchenfeindlich), oder Goebbels (Zitat: Wir sind deutsche Sozialisten, der Feind ist der RECHTSstehende Besitzbürgerblock), oder der Internationalsozialismus des Herrn Stalin. (Stalin war Antisemit, Antibürgerlich, massive Medienkontrolle,…). So gesehen stehen die Bürgerlichen, und ja, auch die Rechten auf der richtigen Seite der Geschichte. Der Widerstand gegen Hitler (20. Juli 1944) kam aus dem rechtspatriotischen, nationalkonservativen Flügel! Extremistischer als die Einwanderungspolitik der letzten 20 Jahre kann keine rechte Regierung sein.

  5. Fugg Censors

    Karl , es ist die Berichterstattung die Rechtsextremismus propagiert.
    Die Gründe warum national oder kommunistische Sozialisten Brüder im Geiste sind, hat Danish in seinem Blog bestens erklärt. Herr Ortner hat die Zustände im deutschen Sozialisten Paradies sehr gut geschildert. Man brauch sich nur die “ Wandlitz“ DDR Führungs-Siedlung anzuschauen. Genau so stellte ich mir immer vor, wie spießige Proleten große Welt spielten während das Volk in Lebensmittelschlangen anstanden. Von Ideolgie wird man nicht satt, deshalb hat man jahrelang aus BRD Fresspakete ins „Paradies“ geschickt.

  6. Falke

    @Karl Markt
    Hat er nicht; hat auch niemand behauptet. Der Sozialismus hat – in Deutschland und auch sonst überall auf der Welt – Linksextremismus, Gewalttaten, Millionen Tote, Hunger und Armut geschaffen (gerade eben in Venezuela). Der sogenannte „Rechtsextremismus“ ist nichts anderes als eine – friedliche! – Reaktion auf die linke Gewalt und auf das – einnmalige und unglaubliche – Rock-Festival zur „Feier “ eines Mordes, gefördert vom deutschen Bundespräsidenten.

  7. Karl Markt

    @Falke
    “Das Massenelend in Venezuela und der ostdeutsche Rechtsextremismus sind Konsequenzen der gleichen menschenfeindlichen Ideologie.“

    Hier ist offensichtlich gemeint, dass der (“ostdeutsche“) Rechtsextremismus eine Folge des Sozialismus ist.

    Also implizit ein Eingeständnis, dass es (verstärkt?) in Ostdeutschland Rechtsextremismus gibt.

    Was komisch ist, denn dasselbe wird ja dementiert, wenn es der Standard oder der ZDF sagt.

    Aber ich verstehe schon. Die Demos mitsamt Ausschreitungen in Chemnitz sind nicht rechtsextrem, weil sie ja nur gegen Ausländer und Merkel gerichtet sind.
    Als “Folge“ vom Sozialismus gesehen, ist es aber sehr wohl Rechtsextremismus.

    Ideologisch einäugiger kann man nicht mehr argumentieren.

  8. Kluftinger

    Wenn Tausende ein Land verlassen in dem der realexistierende Sozialismus praktiziert wird, gibt es ein Patentrezept: Wir bauen eine Mauer (DDR) der selbst diese hält nicht ewig!

  9. Karl Markt

    Gottseidank gibt es jetzt Venezuela, plötzlich versteht auch der letzte Neoliberale das Konzept des Wirtschafstflüchtlings.

    Vorm Krieg flüchten ist feige, vorm Sozialismus flüchten ist alternativlos.

    Mit Sozialismus hat Venezuela freilich wenig zu tun, sondern eher mit einem Ölstaat mit viel überflüssigem Volk, welcher schon brav seine Rolle beizubehalten hat.

  10. Karl Markt

    Dass man Ölreichtum an und für sich ganz bequem auf sein Volk verteilen kann, sieht man zB in dem Emiraten, Oman, usw.

    Im Fall von Venezuela bleibt der Öldollar aber nicht im Land, sondern fließt dem Öl hinterher ins Ausland zu kapitalistischen Konzernen.
    Und die sind mit Ernährung des überflüssigen Volkes offensichtlich nicht so einverstanden wie ihre arabischen Kollegen.

  11. aneagle

    Als Henryk Broder beim Kanzleramt nachfragte, ob geplant sei verhungernde Venezolaner zu den immer noch zu Tausenden nach Deutschland einsickernde Migranten mitaufzunehmen, wurde ihm beschieden, dass solches nicht geplant ist. Es geht also doch, sein Land abzuschotten, zumindest gegenüber Verhungernden, nicht aber gegenüber Gewaltätigen. Seitens des der Humanität verpflichteten Bundeskanzleramtes ist für eine Aufnahme von Menschen keinesfalls der Hungerstatus des Menschen relevant. kriminelle Hintergrund Das ist zwar unmenschlich aber legitim. Bloß sagt keiner im Kanzleramt, dass es nicht um Menschlichkeit geht. Menschen sind der Kanzlerin, wie auch Chemnitz zeigt, so egal, wie die bedauernswerten Halbsklavenarbeiter der DDR. Es zählt ausschließlich die sozialistische Agenda. Wohin diese Kanzlerin tendiert, ist erkennbar. Zu einer im Kern totalitären Ideologie. Deshalb wird sie unverdrossen aus dem gesamten Links-Lager unterstützt. Bedauerlicherweise muss sich hierzu auch die CDU, sowie dank Drehhofer, auch die CSU zählen lassen. Sozialisierung im Sozialismus wirkt eben auch nach Jahrzehnten.
    Verständlich, dass deutsche Qualitätsmedien für diese Informationen in ihren Berichten keinen Platz fanden. Der Informationsgehalt hatte wohl nur „regionale“ Relevanz(Zitat: Kay Gniffke). Eventuell findet doch noch eine andere deutsche Mainstreampostille (noch vor der Basler Zeitung) eine Lücke, in welcher sie ihren Lesern, sogar weltweit, mit folgendem Bericht über das Aufwallen in Chemnitz zu einem besseren Verständnis verhelfen kann:
    „Der Zusammenbruch der DDR 1989 hat Deutschland ein trojanisches Pferd vererbt. Eine hochrangige, ausgezeichnet ausgebildete, Propagandaleiterin der DDR-Jugend, aus der die deutsche Bundeskanzlerin werden sollte. In einem Spiegel online Interview im August 2018 diskreditierte sie die legalen Ereignisse in Chemnitz nach dem Muster ihrer eigenen DDR-Sozialisation als Zusammenrottung, einem in der Rechtsprechung der linksfaschistischen DDR gebräuchlichen Wort für die nach §217 strafbare Versammlung von Bürgern.
    Im heutigen Deutschland besteht Demonstrationsfreiheit. Der §217 existiert nicht mehr und der Begriff der Zusammenrottung war glücklicherweise mit der DDR untergegangen. Mit einer Ausnahme, dem Wortschatz und die Erlebniswelt der deutschen Kanzlerin. Nichts ist entlarvender als die Sprache.
    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-zu-chemnitz-hass-habe-mit-dem-rechtsstaat-nichts-zu-tun-a-1225346.html

    https://www.achgut.com/artikel/was_geschah_in_chemnitz_wirklich

  12. aneagle

    ..krimineller Hintergrund..soll heissen: Hilfreicher ist irrerweise ein krimineller Hintergrund.(s.Anis Amri)

  13. CE___

    @ Karl Markt

    Bitte „tuan’s ned a so bled“ mit ihren Schlaumeier-Fragerl’n und betreiben’s keine Agitprop.

    Keiner behauptet(e), auch Hr. Ortner in seinem Artikel nicht, dass es in Ostdeutschland keine nationalen Sozialisten gäbe (also das was im Grunde durch leider jahrzehntelang falsch gehandhabte Praxis als „Rechtsextremismus“ bezeichnet wird, aber tatsächlich auf dem gleichen linken Müllhaufen wächst wie der internationale Sozialismus)

    Jedoch ist es eine Lüge zu behaupten, sowie es das linke Lager ja tut und unterstellt, dass die letzten Demos in Chemnitz von fast ausschliesslich nationalen Sozialisten durchgeführt und/oder unterwandert gewesen wäre.

    Und das ist der Punkt um den sich die Diskussion seit rund zwei Wochen dreht.

    Zu „Gottseidank gibt es jetzt Venezuela, plötzlich versteht auch der letzte Neoliberale das Konzept des Wirtschafstflüchtlings.“

    Es hat auch ein jeder schon vorher verstanden gehabt was ein Flüchtling ist, dazu war Venezuele gar nicht nötig.

    Nur Flüchtling sein können viele.

    Es kann auch eine Frau vor ihrem gewalttätigen Mann flüchten, und ja, auch vice versa.

    Nur gibt dieser Zustand keinem das Recht in ein fremdes Haus oder Wohnung einzudringen und es sich dort einzurichten (auf Kosten „der schon länger dort Lebenden“)

    Und genauso gibt es daher auf der grossen, vielleicht für viele eher zu abstrakten Staatsebene, daher auch kein Recht für Flüchtlinge in andere (Nachbar)staaten einzudringen bzw. die Staatsbürger dort haben das Recht NEIN zu sagen, ohne als nationale Sozialisten diffamiert zu werden, vor allem wenn dann noch von den „Flüchtlingen“, sofern es wirklich welche sind, Straftaten verübt werden.

  14. Karl Markt

    @CE
    “Nur gibt dieser Zustand keinem das Recht in ein fremdes Haus oder Wohnung einzudringen und es sich dort einzurichten“

    Das tut auch niemand.
    Flüchtlinge kommen nicht in unsere Wohnung und richten es sich dort ein

    Der alte Denkfehler “unser Staat = meine Wohnung“, die Grundlage des Nationalismus.

    Staat ist Staat, Privateigentum ist privat oder?
    Normalerweise legen Neoliberale sehr viel Wert auf diese Trennung oder?

    Ins Verhältnis zur Immigration gesetzt, vermischen Sie plötzlich Staat und privat. Ein klarer Hinweis auf ideologisierte, irrationale Argumentation.

    Kein Flüchtling hat das Recht, ohne Ihre Zustimmung Ihre Wohnung zu betreten. Keine Agitprop bitte.

  15. CE___

    @ Karl Markt

    „Der alte Denkfehler “unser Staat = meine Wohnung“, die Grundlage des Nationalismus.“

    Diese Aussage und Annahme zeigt wie meiner Meinung nach krude Sie denken.

    Ich nehme einmal an Sie meinen den von Ihnen genannten Nationalimus negativ konnotiert, also in dem Sinne das sich eine Nation bzw. dessen Staatsbürger als etwas besseres verstehen als andere Nationen und deren Bürger und auch so auftreten.

    Ich möchte ihnen antworten indem ich Ihre krude Argumentation wieder zurück auf die kleine zwischenmenschliche Ebene bringe:

    Ein jeder Wohnungs/Hausbesitzer und/oder Eigentümer, der auf dem Standpunkt My Home is my Castle steht, hält sich also offenbar in Ihren Augen für etwas besseres als seine Nachbarn und Mitbürger?

    Ein bisschen verwegen Ihre Argumentation, nicht?

    „Staat ist Staat, Privateigentum ist privat oder?“

    Ich vermische hier gar nichts.

    Das Recht auf Privateigentum ist ein, ich nenne es mal so, Schutzrecht gegenüber anderen Mitbürgern und dem Staat.

    Jedoch ist der Staat im Gegensatz nichts anderes als die Summe seiner Bürger, und insofern verstehe ich es dass ein jeder Staatsbürger sehr abstrakt gesprochen einen Anteil am Staate hält und innehat, einmal unabhängig wieviel er dazu materiell beiträgt.

    Und mit diesen Anteil hat er das Recht als Staatsbürger und als Teil des Staates zu meinen ob andere Fremde, sprich Nicht-Staatsbürger, auf das Staatsgebiet dürfen oder nicht und zu welchen Bedingungen.

    Ganz so wie in einem Mehrparteienhaus auch alle Parteien über die Hausordnung mitreden und Schranken gegenüber Dritte erlassen können.

    Und ganz allgemein gesagt bin ich der Meinung, es wäre wieder einmal höchst angesagt dass sehr viele Leute wieder einmal den Staat so pfleglich und verantwortungsvoll behandeln würden wie ihr eigenes Privateigentum.

    Es würde immens viele unnütz ausgegebene Steuergelder sparen.

  16. Karl Markt

    @CE
    “also in dem Sinne das sich eine Nation bzw. dessen Staatsbürger als etwas besseres verstehen als andere Nationen und deren Bürger und auch so auftreten.“

    Nicht ganz, das ist dann schon die Folge des Irrtums. Deshalb sagte ich “Grundlage des Nationalismus“.

    Den Irrtum haben Sie sehr schön ausgeführt, nämlich “Jedoch ist der Staat im Gegensatz nichts anderes als die Summe seiner Bürger“.

    Der Staat ist kein “Wir“ (ob höher gestellt als ändere Staaten oder nicht spielt hier noch keine Rolle.)
    Der Irrtum, aus dem, wenn erst einmal verinnerlicht, sich alles Weitere nurmehr als Folgefehler erweist und die krudesten Blüten treibt (Nationalismus, etc…), ist das leidige “Wir“.

    Es gibt kein Wir. Das wissen Sie auch instinktiv wenn Sie sagen: “Das Recht auf Privateigentum ist ein, ich nenne es mal so, Schutzrecht gegenüber anderen Mitbürgern und dem Staat“

    Es gibt kein Wir, sondern es gibt ein organisiertes Gegeneinander, insbesondere gibt es den harten Interessensgegensatz Arbeiter und Kapitalist, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber. (Das sieht man auch daran, dass Sie bis heute unterschiedliche Parteien haben).

    Der Nationalismus, den Sie ansprechen, entsteht dann aus diesem Irrtum, wenn nämlich der Realität des organisierten Gegeneinanders mitsamt ihren Konsequenzen (Armut, Wettbewerbsverlierer, etc), das gedachte Ideal des “Wir“ gegenüber gestellt wird und versucht wird zu realisieren.

    Wie wird das “Wir“ dann erreicht, wenn doch eigentlich ein Gegensatz herrscht? Durch Ausschluss dritter! (Ausländer).
    Der Auschluss anderer soll das Wir herstellen, das es nicht gibt – und zugleich werden die sozialen Härten der Wettbewerbsordung auf sie abgewälzt (“Schrödingers Immigrant“-arbeitet nichts und nimmt allen die Arbeitsplätze weg).

    Und hab ich schon erwähnt, das nicht der Staat das Prudukt des Volkes ist, sondern umgekehrt, das Volk das Produkt des Staates ist.

    In Summe also ein Sammelsurium von Irrtümern, deren Versuch sie in Realität umzusetzen immer in Chaos und Zerstörung gemündet hat.

  17. Johannes

    Lieber Herr Ortner die DDR ist 1990 zu Recht untergegangen, die wenigen Hooligans oder wie immer man sie nennen mag (für echten, brandgefährlichen Rechtsextremismus fehlt es denen zumeist am politischen Wissen), waren damals wohl noch nicht auf der Welt oder haben noch ordentlich in die Windeln geschissen.

    Für Ressentiments haben die Bürger nach meiner Meinung nach allen Grund und alles Recht.
    Wie weit die DDR noch heute das Leben der Menschen traumatisch beeinflusst weiß ich nicht, aber die Menschen haben es nicht verdient das man sie in ein, wie auch immer zustande gekommen geglaubtes rechtes Eck stellt nur weil sie gegen die Tötung mit Messer und gegen die nicht „gelungene„ Tötung in zwei weiteren Fällen protestieren.

  18. Karl Markt

    @Johannes
    Ja, aber der DDR Sozialismus muss auch an den Missständen heute Schuld sein, sonst wäre er immer noch nicht schlimm genug. Außerdem wäre sonst vielleicht noch was anderes Schuld.
    Aber die AfD kann es nicht sein, die vom Hayek Institut unterstützte Partei der neuen nationalen Sozialisten (FPÖ) kann es auch nicht sein, von den USA herbeigeführte Zerstörung von mindestens zwei Staaten (Irak, Afghanistan) auch nicht, typische kapitalistische Wirtschaftskrisen natürlich schon gar nicht.
    Es können einfach einzig und allein für alle Zeiten ausschließlich und exklusiv nur “der Sozialismus“ und seit neuestem auch “der Islam“ sein.
    Das ist der Neofaschismus.

  19. Johannes

    Karl Markt@
    Haben Sie eigentlich registriert das in Chemnitz ein Mensch mit sehr vielen Messerstichen getötet wurde?
    Es gab auch einen sehr schwer verletzten, um sein Leben kämpfen die Ärzte und einen weiteren verletzten.
    Das ist der Neofaschismus.

  20. Karl Markt

    @Johannes
    Haben Sie sich schon mal überlegt, wenn es nach jedem Mord so zugeht, wo wir dann wären?

    Wie konnte es in Amerika eine einigermaßen erfolgreiche Bürgerrechtsbewegung geben, so dass Schwarze jetzt auch Amerikaner sind und sogar Präsident oder Michael Jackson sein können? Ha?

    Oder glauben Sie, in der Bronx hat noch nie ein Schwarzer wen abgestochen?

    Wir begeben uns hier schon auf ganz gefährliches Terrain.

  21. Wolfgang Scharff

    @Karl Markt: „Wo hat der Sozialismus in Deutschland bitte Rechtsextremismus geschaffen?“

    Nirgendwo, da der angebliche Rechtsextremismus, worunter Schwachköpfe den Nationalsozialismus verstehen, ebenfalls sozialistisch war.

  22. Johannes

    Karl Markt@
    Sie haben vollkommen Recht wir sind schon auf gefährlichem Terrain, so wie sie zu Recht den Nationalsozialismus als eine zerstörerische Kraft erkannt haben so erkenne ich ebenso den terroristischen Islamismus als eine unser Leben zerstörende Kraft.
    Ich diskutiere mit Ihnen über die Gefahren eines Glaubens der im Grunde keinen Widerspruch duldet, es gibt dort keine Reformen und keine Modernisierung, im Gegenteil der archaische Islam hat das säkulare Leben in den meisten arabischen Ländern verdrängt. Das Sie diese Gefahr nicht erkennen, erkennen wollen, bleibt mir ein Rätsel da Sie ich Sie als jemand einschätzen würde der die Würde und Freiheit des Menschen als höchstes Gut verteidigt.

  23. Karl Markt

    @Johannes
    Deshalb glaube ich aber nicht, dass Chemnitz und Co gegen die “Tötung mit Messer“ Messer demonstriert.
    Das halte ich für ein bisschen naiv.

  24. Selbstdenker

    @Karl Markt:
    „Und hab ich schon erwähnt, dass nicht der Staat das Produkt des Volkes ist, sondern umgekehrt, das Volk das Produkt des Staates ist.“

    Wenn man Ihre krude „Sicht der Welt“ nicht schon länger kennen würde, dann wäre wohl das jener entscheidende Satz, mit dem Sie Ihre totalitären Anwandlungen für jedermann klar erkennbar nach außen tragen.

    Es war Benito Mussolini, der den stato totalitario wie folgt charakterisierte:
    „Alles für den Staat, nichts außerhalb des Staates, nichts gegen den Staat“.

    Es gehört zur gemeinsamen DNA von Faschisten, National-Sozialisten und Kommunisten, dass sie das Volk als Produkt des Staates betrachten.

    Ein „kleines“ – aber meiner Meinung nach sehr elementares – Detail, auf das häufig in solchen Diskussionen vergessen wird: was verstehen diese totalitären Spielarten eigentlich unter dem Begriff „das Volk“?

    Spoiler-Alert: sehr häufig nicht jene Menschen, die schon seit Generationen innerhalb vom Staatsgebiet leben und Rechte und Pflichten als Bürger dieses Staates haben.

    National-Sozialisten definieren das „Volk“ über die „Rassenzugehörigkeit“, während Kommunisten das „Volk“ über „Klassenzugehörigkeit“ definieren.

    Wer nicht Teil dieses „Volkes“ ist, hat in beiden Systemen kein Anrecht auf die Respektierung grundlegendster Gebote der Menschlichkeit und wird stattdessen zunächst sozial, dann wirtschaftlich, später menschlich und schließlich physisch vernichtet.

    Der Staat hat hier – so wie es auch Sie verstehen – sich sein eigenes „Volk“ geschaffen.

    Das „Volk“ als Produkt des Staates ist das Wesensmerkmal eines totalitären Systems schlechthin.

    Das „Volk“ ist in beiden Systemen eine möglichst gleichförmige Masse, der axiomatisch der Willen und die Fähigkeit zu verantwortungsvollen Entscheidungen abgesprochen wird, womit es einer eigenen Klasse an „Führern“ bedarf, die von sich glaubt, besser zu wissen, was „dem Volk“ gut tut.

    Eine per Definition unerreichbare Utopie rechtfertigt in so einem System alle Mittel. Arendt charakterisiert ein totalitäres System wie folgt:

    (1) die umfassende Ideologie,
    (2) eine Ein-Parteien-Regierung mit einer Führerpersönlichkeit, die den gesamten Apparat auf sich zuschneidet,
    (3) der „permanente“ Terror als Herrschaftsinstrument,
    (4) ein Medien- und Informationsmonopol,
    (5) ein Waffenmonopol und
    (6) eine zentral gelenkte Wirtschaft.

    Das Privateigentum, Meinungsfreiheit, Wettbewerb oder sogar der private Waffenbesitz auch nur im Entferntesten mit einem totalitären System in Verbindung stehen könnten, kann ich dieser Auflistung nicht entnehmen.

    Sehr auffällig ist aber, dass alle sechs Punkte perfekt zur extremen Linken von damals und von heute passen.

  25. Karl Markt

    @Selbstdenker
    Sie haben offensichtlich nicht sinnerfassend gelesen.
    Nationalisten und Faschisten sehen den Staat als Produkt des Volkes. Ein Volk gebe sich seinen Staat, und der sorge für das gemeinsame Fortkommen.

    In der Realität ist es aber umgekehrt. Das Volk ist ein Produkt des Staates, was dazu führt, dass ein Staatsvolk immer multikulturell ist.

    Der Nationalist will aber, getreu seiner romantischen Illusion, lieber “pro Volk“ nur einen Staat.

    Deshalb sind immer alle “Volksfremden“, das sind dann immer die neuen oder alten Minderheiten, automatisch Staatsfeinde und werden “zunächst sozial, dann wirtschaftlich, später menschlich und schließlich physisch vernichtet.“

  26. Karl Markt

    @Selbstdenker
    “Das Privateigentum, Meinungsfreiheit, Wettbewerb oder sogar der private Waffenbesitz auch nur im Entferntesten mit einem totalitären System in Verbindung stehen könnten, kann ich dieser Auflistung nicht entnehmen“

    Weil diese Auflistung ja nicht erklärt wie es überhaupt dazu kommt, dass sich ein totalitärer Staat, auf den dann diese Auflistung zutrifft, überhaupt erst einmal etabliert.

    Das geschieht so wie ich es oben beschrieben habe.
    Kurz – die gegensätzlichen (oder konkurrierenden) Interessen der Privateigentümer, die zueinander im Wettbewerb stehen, und sich dadurch gegenseitig schädigen (Konkurrenz um Jobs, Konkurrenz um Kaufkraft, etc…) werden idealisiert zur “einheitlichen“ Volksgemeinschaft.
    Da sie aber nicht einheitlich, sondern konkurrierend ist, muss das Einheitliche durch den Ausschluss dritter erreicht werden.
    Wird es aber natürlich nie. Das Abschieben von Ausländern ändert nichts am Konkurrenzverhältnis der “Volksgemeinschaft“ unter sich.

    Der totalitäre, faschistische Staat ist die brutalste, zerstörerischste und daher letzte Stufe in dieser Entwicklung.
    Der (neoliberale) Rechtspopulist, welcher noch in Demokratie und Meinungsfreiheit gedeihen kann, ist nur die erste.

  27. Selbstdenker

    @Karl Markt:
    „Nationalisten und Faschisten sehen den Staat als Produkt des Volkes. Ein Volk gebe sich seinen Staat, und der sorge für das gemeinsame Fortkommen.“

    Das behaupten aber auch die Kommunisten, wobei alle drei totalitären Ideologien die Gemeinsamkeit haben, dass sie eine „kreative“ Definition davon haben, was als „Volk“ zu verstehen ist.

    Ein Deutscher mit jüdischen Wurzeln, dessen Vorfahren schon seit Generationen in Deutschland lebten, gehörte für die National-Sozialisten nicht zum Volk.

    Ein „Kulak“ war für die Bolschewiken nicht Teil des Volkes. Auch wenn seine Vorfahren schon seit Generationen in Russland lebten.

    Ein sogenannter „Rechter“ (in Wahrheit: alle ohne öffentlich abgelegtes Links-Bekenntnis), ist für das gegenwärtige linke Establishment ein Bürger zweiter Klasse („Dunkeldeutscher“, „Deplorable“, etc.) und für manche Linke überhaupt kein Mensch.

    Bürgerliche Grundrechte (Redefreiheit, Versammlungsfreiheit, Schutz des höchstpersönlichen Lebensbereiches, etc.) werden diesen Menschen von den Linken regelmäßig versagt. Manche Linke gehen heute wieder soweit, dass sie ihnen sogar grundlegende Gebote der Menschlichkeit versagen.

    Ich bin schon gespannt, wann der erste Notarzt als „Nazi“ beschimpft wird, nur weil er einem vermeintlichen „Nazi“ – „Merkel“ könnte ja auch diese Definitionsmacht noch näher an sich reissen – in einer lebensbedrohlichen Situation medizinische Hilfe leistet.

    „In der Realität ist es aber umgekehrt.“

    Das ist wohl eher jene Realität, die Totalitäre (er-)schaffen wollen.

    „Der Nationalist will aber, getreu seiner romantischen Illusion, lieber ‚pro Volk‘ nur einen Staat.“

    Das was Sie sehr unscharf als „Nationalist“ bezeichnen, dürfte wohl eher ein Ethno-Nationalist sein. Während der Ethno-Nationalist von der ethnisch homogenen Utopie träumt, träumt sein kommunistischer Halbbruder von einer kommunistischen Utopie.

    Beide sind der Wahnvorstellung einer Utopie, die auf totaler Gleichheit beruht, verfallen.

    „Deshalb sind immer alle ‚Volksfremden‘, das sind dann immer die neuen oder alten Minderheiten, automatisch Staatsfeinde…“

    Wer „Volksfremd“ ist, hängt wiederum von der Definition ab, was unter dem „Volk“ zu verstehen ist.
    In einem liberalen Staat repräsentiert der Staat seine Bürger, was keinesfalls damit gleichzusetzen ist, das unter Staat und Bürger automatisch das gleiche zu verstehen ist.

    Wer Bürger dieses Staates ist, definiert sich nicht über „Volkszugehörigkeit“ und auch nicht über eine „Klassenzugehörigkeit“, sondern über allgemeine Rechte und Pflichten, die allen zustehen und die auch möglichst alle zu leisten haben.

    Ein liberaler Rechtsstaat kann selbstverständlich darüber entscheiden, wer Teil dieser Vertragsgemeinschaft werden und somit Rechte und Pflichten erwerben kann. Ansonsten hätte man z.B. die kleine Schweiz nur über einen vermeintlich „unregulierbaren“ Zuzug in die schweizerische Staatsbürgerschaft in einen NS-Vasallenstaat verwandeln können.

    Kommunisten und National-Sozialisten ging es hingegen nicht darum, wer als Bürger Rechte und Pflichten hat (beide totalitäre Systeme verneinen das Selbsteigentum und verlangen ohnedies absolute Hingabe des Individuums), sondern was sie mit den „Volksfremden“ innerhalb ihrer Staatgrenzen vorhaben:

    Staaten, die auf die eigenen Bürger (im Sinne der liberalen Definition) losgingen, haben im 20. Jahrhundert um ein Vielfaches mehr Todesopfer gefordert, als Staaten, die auf die Bürger eines anderen Staates losgingen.

  28. Selbstdenker

    @Karl Markt:
    „Das geschieht so wie ich es oben beschrieben habe.
    Kurz – die gegensätzlichen (oder konkurrierenden) Interessen der Privateigentümer, die zueinander im Wettbewerb stehen, und sich dadurch gegenseitig schädigen (Konkurrenz um Jobs, Konkurrenz um Kaufkraft, etc…) werden idealisiert zur “einheitlichen“ Volksgemeinschaft.
    Da sie aber nicht einheitlich, sondern konkurrierend ist, muss das Einheitliche durch den Ausschluss dritter erreicht werden.
    Wird es aber natürlich nie. Das Abschieben von Ausländern ändert nichts am Konkurrenzverhältnis der “Volksgemeinschaft“ unter sich.

    Der totalitäre, faschistische Staat ist die brutalste, zerstörerischste und daher letzte Stufe in dieser Entwicklung.
    Der (neoliberale) Rechtspopulist, welcher noch in Demokratie und Meinungsfreiheit gedeihen kann, ist nur die erste.“

    Das sind pure Mutmaßungen, die bereits in der Theorie völlig widersprüchlich sind und für die es in der Praxis keinerlei Belege gibt.

    Hervorheben möchte ich, dass die sechs von Arendt genannten Kriterien alle darauf abzielen Wettbewerb und Privateigentum abzuschaffen und den vermeintlichen Gegensatz von Arbeit und Kapital aufzuheben.

    Das Produkt ist dann letztenendes immer das Gleiche: roter oder brauner Faschismus, wirtschaftlicher Niedergang und schließlich Krieg.

    Ein teurer Preis, den man die Menschen zahlen lässt, nur weil Utopisten nach jeder von ihnen verursachten Katastrophe erbärmlich feige die Verantwortung von sich schieben.

  29. Selbstdenker

    Der Staat ist ein Repräsentant der Staatsbürger, der sich in Ausübung der an ihn delegierten Aufgaben sowohl des hoheitlichen Zwangs als auch des privatrechtlichen Vertrages bedienen kann.

    Staatlicher Zwang ist gemäß dieser Definition lediglich das letzte Mittel um elementarste Kernaufgaben für seine Bürger erfüllen zu können, wobei individuellen Abwehrrechten ein sehr hoher Stellenwert beigemessen wird.

    Rote und braune Faschisten verklären den Staat hingegen zu einen eigenen Organismus, dem sich der Einzelne bedingungslos zu unterwerfen hat, damit dieser utopische Staat ihren Theorien nach überhaupt funktionieren kann.

    „Wem gegenüber sollte der Staat seine Bürger eigentlich repräsentieren? Dem Staat gegenüber? Den Bürgern gegenüber?“

    Anderen Staaten gegenüber, wenn z.B. Doppelbesteuerungsabkommen abgeschossen werden oder sie im Ausland das Konsulat ihres Heimatlandes aufsuchen. Oder anderen in- und ausländischen Staatsbürgern gegenüber, wenn es um die Ahndung von Verbrechen geht, die innerhalb des Staatsgebietes begangen werden.

    „Womit man sieht, dass sich der liberale Rechtsstaat sich sein Volk schafft, genau wie der kommunistische oder der faschistische. Der Unterschied sind immer nur die Kriterien.“

    Spätestens hier biegen Sie in postmoderne Heuchelei ab, indem Sie so tun, als würde es keinen Unterschied machen, ob ein Staat – so wie in der DDR „seine“ Staatsbürger einsperrt oder ob ein liberaler Rechtsstaat bestimmen darf, welche Ausländer erwünscht und welche unerwünscht sind.

    Nur weil jemand – egal ob erwünscht oder unerwünscht – eine Staatsgrenze überschreitet, wird er nicht zum Staatsbürger; es gibt auch keinen Rechtsanspruch darauf.

    Hingegen steht es in einem liberalen Rechtsstaat jedermann frei, eine Staatsbürgerschaft zu beantragen, wenn er die jeweiligen Kriterien erfüllt oder diese zurückzulegen, wenn ihm danach ist.

    Um diese Diskussion aufrichtig zu führen, sollte man zwischen a) Staatsgebiet, b) Menschen, die sich in diesem Staatsgebiet aufhalten, c) Staatsbürger gemäß der liberalen Definition und d) das „Volk“ im Sinne des roten oder des braunen Faschismus unterscheiden.

    „In der Realität kommen sich daher Ethno Nationalisten und “liberale“ immer sehr nahe, da die Ausschluss und Diskriminierungskriterien sich zwar oberflächlich unterscheiden können, aber gerne die selbe Gruppe treffen können.
    Siehe “Flüchtlingskrise“. Nationale Sozialisten und Neoliberale hand in Hand gegen Moslems. Die einen mit Ethno Argumenten, die anderen mit Ökonomischen Argumenten, im Falle von CO zum Beispiel gleich beides.“

    Diesen Absatz schreiben Sie, damit halt irgendetwas gegen „Neoliberale“ oder Christian Ortner geschrieben ist. Auf Logik und belastbare Fakten gehen Sie erst gar nicht ein.

    Ihre Parolen wirken irgendwie zwanghaft, so als hätten Sie eine Art antiliberales Tourette-Syndrom. Heute ist schönes Wetter. Gehen Sie ein wenig an die frische Luft und an die Sonne. Vielleicht hilft Ihnen das ein wenig.

  30. Karl Markt

    @Selbstdenker
    Der Staat vertritt übrigens immer SEINE Interessen, vor allem nach außen.
    Das Volk dient ihm dabei als Produktivkraft (Niedriglohnsektor), oder Kanonenfutter (Militär).

    Wenn Sie so davon überzeugt sind, dass der Staat Ihre Interessen vertritt, wie gehen Sie dann spätestens damit um, wenn Sozialdemokraten regieren? Oder Merkel?
    Oder sind die ein Fehler im System?

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