Springer-Chef Döpfner kritisiert politische Korrektheit

“Politiker sagten immer öfter nicht mehr das, was sie dächten. Medien beschrieben immer weniger das, was sei, sondern lieber das, was sein sollte. Die Entwicklung habe die Bürger von der Politik entfremdet. „Immer mehr Menschen haben das Gefühl, die reden nicht mehr für mich, die reden nicht mehr, was sie wirklich meinen, die reden nicht mehr, was ist, sondern die leben irgendwo auf einem anderen Planeten.“ (hier)

7 comments

  1. Kluftinger

    Döpfner und Zeiler haben Recht. Der eine weil er die Realität beschreibt, der andere weil er davor warnt dass sich die Machtverhältnisse wieder ändern können. Dann wäre der ORF offiziell in roter Hand (jetzt nur inoffiziell).

  2. sokrates9

    Originell: Durch Aufhebung der Zwangsmitgliedschaft ist die Unabhängigkeit des ORF gefährdet! Wie viele Prozent der Österreicher sind der Meinung dass der ORF Dank ihrer Beiträge unabhängig berichtet! vielleicht glaubt das Blümel, wer noch??

  3. Josi

    Man muss nur einmal mit jungen Bobos reden (oder es versuchen), und unter “Bobo” verstehe ich alles unter 30 Jahre oder knapp drüber, hochdeutsch sprechend und “alternativ” oder supergestylt aussehend. Wenn man da irgendetwas sagt, was denen nicht passt, dann heißt es “Das war jetzt aber beleidigend” oder “Ich höre da Diskriminierung”. Muss ich sagen: Ja, tough shit, suck it up! Ich rede so, wie ich rede, und du redest so, wie du redest. Du bist nicht besser als ich, und deine Angewohnheiten sind nicht meine. Deine Gedanken sind nicht meine, also was du denkst, wenn jemand etwas sagt, ist allein deine Angewohnheit. Und wenn dir nichts als Rassismus und Diskriminierung und Beleidigung im Kopf herumspukt, na, da ist ja wohl klar, wie du wirklich denkst und dass du dringend einer psychiatrischen Begutachtung bedarfst, auch, weil du dich zum Beschützer von wildfremden Leuten machst, die von dir nichts wissen wollen und die sich beleidigt fühlen, weil du sie wie kleine hilflose Kinder behandelst. So und so weiter. Jawohl. Das ist die Zukunft. Es sind die lebensunerfahrenen IdiotInnen, die dritte und vierte Geschlechter herbeifantasieren und damit Gender für wichtiger halten, als es ist. Ebenso kacken sich jene an, wenn die Frau-Mann-Beziehungen halt so ausspielen, wie die Natur sie gemacht hat: Zurschaustellen, Flirten, Annehmen, Ablehnen. Punkt. Da muss niemand geschützt werden vor “unpassender Sprache”. Wenn jemand zu mir als Frau etwas Unflätiges sagt, sag’ ich halt was Entsprechendes zurück. Und ja – auch in Fremdsprachen!

  4. Falke

    “Haltet den Dieb!” schrie da der Räuber – genau das tut Döpfner. Er sollte sich zuerst bei der eigenen Nase nehmen. Seine Blätter “Bild” und vor allem “Die Welt” haben ja ihren Lesern jahrelang das p.c. falsche Weltbild vorgespiegelt, das er jetzt so scheinheilig kritisiert. Wenn man jetzt noch dazunimmt, dass der Deutschlandhasser und Sarrazin-Dreckschleuderer Deniz Yücel Redakteur der “Welt” ist, kann man Döpfners Auftritt getrost in den Bereich des (schlechten) Kabaretts einreihen.

  5. Johannes

    Politische Korrektheit ist ein Unwort, es beschreibt die scheinbare Richtigkeit politischer Meinung die über allem steht.
    Aus dieser Position heraus war es Menschen wie Claudia Roth, nach meiner Meinung, möglich Kontrahenten der Unanständigkeit zu bezichtigen.
    Gerade die Linken die in Deutschland rot, dunkelrot und grün beheimaten sind immer sehr schnell bei Sachfragen mit persönlichen Stigmatisierungen.
    Diese Masche hat lange gut funktioniert, spätestens ab 2015 ist selbst mit stärkster Medienunterstützung ein zerbröseln dieser Taktik zu bemerken.
    Die Leute haben es, nach meiner Meinung, satt dieser Drehorgel weiter zuzuhören sie verlangen neue Denkansätze und Lösungen für echte Probleme die in diesen Jahren entstanden sind.
    Nichts ist unglaubwürdiger als Politiker des linken Spektrums die, angesichts des tragischen Mordes an dem Mädchen in Wiesbaden, weiter ihre Dogmen betreiben als wäre nichts geschehen.

  6. sokrates9

    Es wird immer klarer sichtbar dass “political correctness” ein reines Manipulationsinstrument der Linken ist!
    Dieser Schmäh, nirgends genau definiert, kann genauso wie die Faschismuskeule immer aus der Tasche gezogen werden wenn Sachargumente fehlen!

  7. astuga

    Auch lustig: In den USA ist man jetzt zum Fluglotsen ganz besonders qualifiziert (!) wenn man lange arbeitslos war und Mathematik wie Naturwissenschaften in der Schule nicht leiden konnte.

    Besonders gering qualifiziert ist jemand der bereits Vorkenntnisse besitzt oder einen Pilotenschein hat.
    Diese Regelung verdankt sich noch der Obama-Administration
    Da macht Fliegen gleich noch mehr Spaß, ab 01:45

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