Stephen Hawking und die Doppelmoral der Israel-Boykotteure

„Im Mai 2013 nahm Hawking zunächst die Einladung zu einer regelmäßig vom israelischen Präsidenten veranstalteten Konferenz an, die in jenem Jahr aus Anlass des 90. Geburtstags von Shimon Peres stattfand. Dann entschied er sich um, erklärte, er werde sich an keinerlei akademischem oder kulturellem Austausch mit Israel beteiligen und bekannte sich zur (antiisrealischen, Anm.) BDS-Bewegung. weiter hier

6 comments

  1. Thomas Holzer

    Auch Genies können irren und unlogisch handeln; man erinnere sich z.B. nur an Heidegger

  2. caruso

    Genie schützt nicht vor Dummheit. Genie bedeutet auch nicht einen guten Charakter – siehe Richard Wagner. Man glaubt immer, das alles und noch viel mehr, gehört zum Genie-Sein. Aber leider…
    lg
    caruso

  3. Mona Rieboldt

    caruso
    Immanuel Kant war auch Antisemit, was sein Werk nicht mindert. Und Richard Wagner war dennoch ein großer Musiker. Beide lebten vor langer Zeit. Broder schreibt in seinem Buch “Der ewige Antisemit”, vor dem Krieg konnte man Antisemit sein wie Kleingärtner in D. Nach der Ermordung von Millionen Juden geht das nicht mehr. Daher finde ich es verwerflicher bei Hawking, da er ja wusste über die vielfachen Ermordungen .

    Und noch schlimmer treibt es D. Wenn man davon ausgeht, dass ca. 500.000 Juden in D leben, holt man 2 Millionen antisemitische Araber rein, insgesamt mit türkischen Moslems sind es sicher ca. 7 Millionen Moslems. Und niemand hat die Täter in Berlin wegen antisemitischer Parolen, Verbrennen von Israel-Fahnen, Angriffe auf Juden angezeigt und verurteilt von der Justiz, weder damals in Duisburg noch in Berlin.

  4. Thomas F.

    @Thomas Holzer
    Woher wissen sie, dass es sich um ein Genie handelt?
    Als Hobbyphysiker habe ich seine ‘Brief History of Time’ gelesen und war enttäuscht darüber, dass es sich nur um eine Aneinanerreihung von Theorien handelt, so gut wie ohne irgendeine logische Argumentation. Mit Wissenschaft hatte das für mich jedenfalls wenig zu tun.
    Vielleicht ist er ein Genie, aber als Laie konnte ich seine Genialität bisher leider noch nicht nachvollziehen. Bis dahin nehme ich es zur Kenntnis, dass er von der Sensationspresse und allen möglichen, die jedenfalls keine Ahnung haben, das zu beurteilen, als socher hingestellt wird.

  5. Rennziege

    De mortuis nil nisi bene. Und eine ALS-Behinderung ist unbarmherzig irreparabel. Stephen Hawking wurde von den Medien hauptsächlich gefeiert, weil er sich Geräte bauen ließ, die ihm Kommunikation überhaupt ermöglichten: Geräte, die in Israel für ihn entwickelt wurden, was er offenbar ignorierte. Aber vor Antisemitismus (siehe sein Andocken an die unsäglichen BDS-Aktivisten) schützt auch kein überlieferter 160er-IQ..
    Denn nicht nur in seiner “Brief History of Time” hat er so manchen Unfug in die Welt gesetzt. Auch seine öffentlichen Vorträge, manche davon bei YouTube zu sehen, sind reichlich gestelzt, selbst wenn man seine Behinderung berücksichtigt; er wurde halt als Guru gehandelt, was ihm ein Überleben in der Scientific Community gewährte.
    Egal. Er ruhe in Frieden!

  6. Falke

    Man kann auf einem (oder mehreren) Gebiet(en) genial sein – was auch zu einem hohen IQ führt – und dafür auf anderen Gebieten eine große Null; Hawking wäre da weder der erste noch der einzige.

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