Südafrika: Die Enteignung der weissen Farmer

“Die Abgeordneten im Parlament von Südafrika haben sich am Dienstag für eine Enteignung von Farmern ohne Entschädigung ausgesprochen. Der Antrag wurde von der linksradikalen Partei Kämpfer für wirtschaftliche Freiheit (Economic Freedom Fighters, EFF) eingebracht und nach Änderungen auch von der Regierungspartei ANC unterstützt. Der Antrag könnte zu einer Änderung der Verfassung führen.

Das Thema der Landenteignungen ist seit dem Ende der Apartheid in Südafrika eine der heikelsten Fragen. Der neue Präsident Cyril Ramaphosa hatte in seiner ersten großen Rede nach seinem Amtsantritt Mitte Februar die Enteignung von Farmern ohne eine Entschädigung unterstützt – solange dadurch die Lebensmittelproduktion gesteigert werde.

Ein Großteil der Agrarfläche in Südafrika gehört auch 24 Jahre nach dem Ende der Apartheid noch den Weißen. Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie befinden sich 73 Prozent der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche immer noch in weißer Hand. 1994 waren es 85 Prozent.” (hier)

29 comments

  1. Leitwolf

    Knapp 5 Mio Südafrikaner werden evakuiert werden müssen. Vielleicht sollten wir schon mal “refugees welcome” Schilder basteln, um uns bei Zeiten am Flughafen einzufinden. Die die es zuletzt taten, werden diesmal wohl auslassen.

  2. N.N.

    Das Problem ist, dass Ackerland als Ressource genutzt werden muss; es braucht dazu einiges an Wissen und Tatkraft, Eifer und Einsatz. Ob diese Voraussetzungen bei den neuen Eigentümern in gleichem Maße vorhanden sind, darf bezweifelt werden. Ich sage voraus, dass sich die Ernährungssituation dadurch nicht verbessern wird, im Gegenteil.

  3. Gerald Steinbach

    Na vielleicht geben die Farmer bei der Ablöse ihr Wissen noch an die neuen Besitzer weiter☺️

  4. Rado

    Wenn es soweit kommt, werde ich beginnen, südafrikanische Lebensmittel zu boykottieren.

  5. Der Realist

    Das Ergebnis ist vorprogrammiert, ganz Afrika ist ein leuchtendes Beispiel.

  6. CE___

    Die gleiche Karawanenräuber-Mentalität wie bei den Arabern beim Erdöl.

    Selber hat man über Jahrhunderte nichts gewinnträchtiges mit dem Boden anfangen können.

    Und nun, da die Weissen mit viel Fleiss, Arbeit und Investitionen, mit einer Rechtssicherheit als Fundament, sprichwörtliche Bonanzas hervorgebracht haben, streckt man die gierige Hand zum Zugriff aus.

    Ich hoffe die weissen Farmer haben noch genügend Zeit den Schwarzen den Boden in dem Urzustand zurückzugeben indem sie ihn vorgefunden haben.

    Auf den für Enteignung vorgesehenen Flächen die landwirtschaftliche Geräte zerstören bzw. unbrauchbar machen, Gebäude flach wie den Boden machen, und über die Äcker die wilden Planzen des Buschvelds wachsen lassen oder gleich Salz streuen. Verloren ist es ja eh’ schon, da es entschädigungslos geraubt wird.

  7. Christian Peter

    Warum die Aufregung, auch in Ungarn hatte es im Rahmen der Bodenreform erst kürzlich Enteignungen ausländischer Grundbesitzern gegeben ? Es ist völlig legitim, dass ein Land Vorkehrungen treffen muss, um einen Ausverkauf durch ausländische Unternehmen / Bürger zu vermeiden.

  8. Rick Schuster

    Südafrika wird sich in naher Zukunft in die blühende Reihe der zahlreich vorhandenen Vorzeigedemokratien Afrikas einreihen. Ich muss nur noch lächeln…anscheinend gefällt es den Schwarzen von NGOs gepäppelt zu werden und wie infantile Kinder an der Hand durchs Leben geführt zu werden. Immerhin können unsere Linken dann wieder in einem Land mehr für Respekt und Gerechtigkeit eintreten und den Weissen die Schuld daran geben, weil sie nicht gratis für die schwarzen Landbesitzer weitergearbeitet haben….ah die Farmer werden ja umgebracht…sowas aber auch…na egal – die Weissen werden Schuld dran sein – ganz sicher!!!

  9. KTMtreiber

    Ich werfe das einmal so hin …

    —> https://www.laenderdaten.info/iq-nach-laendern.php

    PS: … das da / dort “etwas nicht stimmt” wurde mir schon von einer Ex- UltragrünIN und Ex-GutMenschIN, die einen Import aus Afrika großzieht schon vor ein paar Jahren erläutert … – die Dame ist mittlerweile geläutert und hat schon eine Selbsthilfegruppe für Eltern mit “Problem-Kindern” aus gewissen, südlichen “Regionen” gegründet – shit happens … 😉

  10. mike

    ich kenn Zimbabwe und dessen Untergangsentwicklung seit Jahrzehnten ziemlich gut.
    Südafrikas Politik und Wirtschaft befinden sich auch seit Jahren auf dem absteigenden Ast. Jetzt haben sie einen weiteren Zombie als Präsidenten, dem es wohl gelingen wird, seinem zimbabwischen Nachbarn erfolgreich nachzueifern. Wenn das alles so umgesetzt wird, dann wird der Erfolg rasch eingetreten sein.
    Ca 3 Millionen Zimbabwer sind seinerzeit nach Südafrika geflüchtet, dort wurden sie von ihren schwarzen Brüdern verfolgt. Also vom Regen in die Traufe, oder so.
    Afrika ist leider ein verlorener Kontinent….

  11. Einfach Nachdenklich

    Alles was man dazu bewiesenermaßen sagen könnte wäre
    rassistisch – menschenverachtend – rechtsradikal, – aber leider wahr.
    Man kann nicht über Nacht ein Volk in ihren Grundgedanken und Regeln ändern. Dazu braucht es, wenn überhaupt, mehrere Generationen. Die Folgen der übereilten Revolution sind Misswirtschaft und Chaos.
    Beweise findet man am gesamten afrikanischen Kontinent

  12. KTMtreiber

    mike :

    Zitat: ” Afrika ist leider ein verlorener Kontinent….”

    Europa übrigens auch, – wenn es so weiter läuft …

  13. Philipp

    Christian Peter:
    “Es ist völlig legitim, dass ein Land Vorkehrungen treffen muss, um einen Ausverkauf durch ausländische Unternehmen / Bürger zu vermeiden.”

    Bürger, deren Familien seit hunderten Jahren im Land leben, bezeichnen sie als ausländisch?

  14. Tom Jericho

    Einfachste Lösung: Die weißen Südafrikaner zu uns, dafür die importierten “Goldstücke” zurück nach Afrika – eine Win-Win-Lösung für alle Beteiligten…

  15. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    Das war auch mein erster Gedanke Simbabwe. Als die weißen Farmer dort enteignet wurden, haben die Afrikaner, die noch etwas von Landwirtschaft verstanden, nur ein Drittel dessen erwirtschaftet als die weißen Farmer. Danach sind viele Farmen verkommen, die an Günstlinge Mugabes vergeben wurden, weil die gar nichts von Landwirtschaft verstanden. So wird es dann auch in Südafrika kommen.

  16. Rado

    Mich wundert einzig, dass sie erst jetzt auf die Idee gekommen sind. In der Luft lag die Sache ja schon länger.

  17. sokrates9

    CE_…..Auf den für Enteignung vorgesehenen Flächen die landwirtschaftliche Geräte zerstören bzw. unbrauchbar machen… Schade um die Arbeit! Gar nicht notwendig! Man sieht es in Simbawe:”Die neuen Farmer” schaffen die Zerstörung problemlos!

  18. Thomas Holzer

    Die wollen natürlich von der horrenden Korruption in den eigenen Reihen, sprich im ANC ablenken; da trifft es sich gut, daß sie alte Feindbilder wieder beleben können.

    An der Lernfähigkeit und Lernwilligkeit der großen Mehrheit der schwarzen Bevölkerung in der RSA habe ich sowieso meine erheblichen Zweifeln, wählen sie doch noch immer den ANC, weil er eine schwarze Organisation ist, aber eben nicht weil er das Land voranbringt

  19. Franz Meier

    Die fähigsten Südafrikaner werden wie bisher nicht nach Kontinentaleuropa auswandern, sondern nach USA, UK, Australien und Canada. Die werden kaum nach Deutschland kommen. Die linkspopulistische, radikal rotgrüne Regierung in D will weiterhin Millionen Menschen aus Afrika und aus dem muslimischen Raum hereinholen, die Meinungsfreiheit weiter einschränken, Dieselfahrzeuge verbieten und enteignen, Atomkraftwerke abstellen, die Energie so teuer wie möglich machen, die Bundeswehr und die Landesverteitigung herunterfahren. Was sollten die Südafrikaner in Deutschland? Da können sie gleich in Südafrika bleiben.

  20. Johannes

    Laut dem Häuptling solle die Enteignung solange durchgeführt werden als die Lebensmittelproduktion dadurch gesteigert werde. Somit ist die Enteignung, wenn sein Wort auch nur ein Gramm Gewicht haben soll, abgeblasen.

    Wahrscheinlich ist sie es nicht, die Enteignung wird beginnen, man wird sich nach und nach alles nehmen und es wird nicht bei der Landwirtschaft bleiben. Widerstand der Weißen ist nicht möglich, darauf würden Geldof und Konsorten doch nur warten um mit einer Weltkampagne die letzten Weißen zu bekämpfen, würde ich vermuten.

    Diese Regierung steht erst am Beginn, die Verteilung der landwirtschaftlichen Fläche wird nichts bringen, das Land wird nicht bestellt werden und es werden keine nennenswerten Erträge erwirtschaftet werden, das traue ich mich zu prophezeien.
    Daher wird die Regierung, die Blut geleckt hat, weiter gehen und auch auf alle anderen Besitzungen der Weißen zugreifen.
    Ich bin mir sehr sicher dann wird es zu einem Exodus der Weißen kommen, ich vermute sehr viele werden nach Südamerika ausreisen.
    Das Land meiner Wahl wäre Uruguay aber auch die meisten anderen wie Chile, Argentinien, Paraguay und Teile Brasiliens sind durchaus interessant.

  21. cioran

    Wenn die Weißen vertrieben werden, geht Südafrika vollkommen den Bach hinunter. Die Schwarzen sind, zurückgeworfen auf sich selbst, nicht in der Lage eine Zivilisation aufrecht zu erhalten. Buchtipp: Alexander Kurtagic; Ja, Afrika muss zur Hölle gehen

  22. Christian Peter

    @Philipp

    Weiße in Südafrika sind Zuwanderer bzw. deren Nachkommen, also Invasoren. Zu Zeiten der Apartheid durften Schwarze kein Land erwerben und wurden enteignet, selbst aus Städten wurden Schwarze vertrieben. Es ist völlig logisch, dass der Landbesitz nach Ende der Apartheid neu verteilt werden muss, 73 % der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche in Südafrika befinden sich nach wie vor in weißer Hand.

  23. Selbstdenker

    @Christian Peter:
    Mehr als einen Satz verschwende ich nicht an Ihnen.
    Sie haben nicht die geringste Ahnung über was Sie schreiben.

  24. CE___

    @ Christian Peter

    Weisse, die dort seit Jahrhunderten leben, als “Ausländer” zu bezeichnen, also das kann ich nicht nachvollziehen.

    Es ist einmal ein Zeitpunkt erreicht wo das nicht mehr geht. Dann hätten die Schwarzen die Weissen früher hinausschmeissen müssen. Ja, und ist auch eine Lehre für Europa heutzutage, und drum bin ich auch strikt dafür dass alle seit Jahren illegal (Betonung auf illegal) Gekommenen so schnell wie möglich wieder hinausfliegen, damit uns dieser Zwiespalt in Zukunft nicht auch Probleme bereitet.

    Weiters, den Nachkommen heutzutage einen Strick daraus zu drehen, dass deren Vorfahren, genauso wie die Schwarzen untereinander es auch taten (siehe Zulu-“Invasion”), einem anderen Örtlichen im Jahr Hausnummer 16xx von Land verdrängt haben, auch nicht.

    73%….was tut das zur Sache? Gar nichts. Auch wenn es 93% wären.

    Aber bitte, die Mehrheit, die im Extremfall auch faktische Macht und Gewalt ausübt, wird sich durchsetzen.

    Dass die weissen Farmer jetzt Bataillone an Privatsoldaten einfliegen (bzw. eh schon im Land haben aus den Buschkriegen) oder sich im Westkap oder Nordkap weisse homelands aufbauen sehe ich auch nicht.

    Wird das durchgezogen wird aber sicherlich dass neueste südafrikanische Haupt-Exportprodukt der leistungsbereite, mit Know-How aufgestattete Weisse sein.

    Und die die sich die Hände reiben die Kompetenzfestungen des Commonwealth wie Australien, Neuseeland oder Kanada.

  25. Christian Peter

    @CE___

    73 % ist enorm angesichts des Umstands, dass nur 8 % Weiße in Südafrika leben. Noch einmal : Den Schwarzen wurde während der Apartheid von den Weißen fast ihr gesamtes eigenes Land entrissen, es ist völlig logisch und legitim, dafür einen Ausgleich zu schaffen. Semiten erhielten doch auch Entschädigungszahlungen in Billionenhöhe für die erlittenen Verbrechen. Warum sollten die Schwarzen in Südafrika leer ausgehen ?

  26. KTMtreiber

    Ich für meinen Teil plädiere dafür die weißen Südafrikaner hier aufzunehmen, die schwarzen, nutzlosen wieder “heimzuschieben”, ein riesiges Loch in den Kontinent (Afrika) zu schlagen und den selbigen zu versenken ….

  27. Selbstdenker

    @CE___:
    Bemerkenswert ist ja, dass Christian Peter den Buren das Existenzrecht in Südafrika abspricht, obwohl sie seit 1652 dort siedeln und die Gegend landwirtschaftlich kultivieren. In Österreich reicht bereits ein zehnjähriger rechtmäßiger und ununterbrochener Aufenthalt aus um die Staatsbürgerschaft zu erwerben.

    Dass sich “73 % der landwirtschaftlich nutzbaren Fläche” im Eigentum von Weissen (vorwiegend Buren; =Bauern) befinden, dürfte “eventuell” damit zusammenhängen, dass sie diese Flächen erst landwirtschaftlich nutzbar machten. Wer schon mal in Südafrika war, dem wird schnell auffallen, dass die Gegend nicht per se ohne menschliches Zutun landwirtschaftlich nutzbar ist. Ebenso könnte man sich darüber aufregen, das sich – sagen wir mal – über 90% der Weinbauflächen im Eigentum von Weinbauern befinden.

    Eine halbwegs ertragreiche Landwirschaft, den Bergbau im Allgemeinen sowie die damit zusammenhängende Infrastruktur würde es nicht geben, wenn sich dort keine Weissen angesiedelt hätten.

    Es ist das detaillierte Wissen um die Besonderheiten bei der Bewirtschaftung, das Spar- und Invesititionsgebaren über Generationen hinweg, das diesen Grundflächen über die Eigentumsordnung erst ihren Wert (hier: Ertragswert) gegeben hat.

    Ohne die Eigentumsordnung und die darin gespeicherte Leistung der Eigentümer, gäbe es gar keinen Wert auf den andere – über welches Konstrukt auch immer – zugreifen könnten. Damit sollte klar sein, dass ein Enteignungsvorgang stets mit einem massiven Wertverzehr bis hin zur Unbrauchbarkeit einhergeht.

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