Südafrika: Räumt der Neue auf?

” (VOLKER SEITZ) Nach dem Rückzug von Jacob Zuma hofft Südafrikas Bevölkerung auf einen Neuanfang. Südafrikas Präsident hat unter dem Druck der Regierungspartei African National Congress (ANC) seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Mit dem Rücktritt kam Zuma (75) einem geplanten Misstrauensvotum im Parlament zuvor. Der 104 Jahre alte ANC ist zu einem Synonym für Korruption geworden. Kritiker werden als Rassisten oder Staatsfeinde bezeichnet.Zumas parteiinterner Widersacher, Cyril Ramaphosa, ein wirtschaftsfreundlicher Geschäftsmann, der im Dezember zum neuen ANC-Chef gewählt wurde, wird sein Nachfolger. Er hat als Unternehmer ein Millionenvermögen angehäuft. Die Zeitschrift „Forbes“ schätzt sein Vermögen auf 450 Millionen US-Dollar. Ramaphosa verspricht, mit der grassierenden Korruption aufzuräumen, einen Mindestlohn, bessere Bildungs- und Gesundheitsdienste und das Management der staatlichen Firmen zu verbessern. (hier)

7 comments

  1. Falke

    Das verspricht ja jeder neugewählte afrikanische Regierungschef. Das Ergebnis ist immer das gleiche: das betreffende Land versinkt noch tiefer im Korruptionssumpf und im wirtschaftlichen Abgrund.

  2. Der Realist

    vielleicht führt er wieder die Arpartheid ein und bestellt gleich einen weißen Präsidenten

  3. Rennziege

    19. FEBRUAR 2018 – 14:59 — Der Realist
    Die Apartheid war so übel nicht; da gab’s keinen Hunger, keine Korruption und so gut wie keine Morde. Dafür aber eine gleichberechtigte Schulbildung für alle. Aber ein weißer Präsident wie in diesen guten Zeiten Südafrikas? Wer sich so was vorzuschlagen traut, lebt nimmer lang.

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