Trotz Brexit: Banken wollen jetzt doch lieber in London bleiben

London verliert seine Position als Finanzhauptstadt Europas – das schien wegen des Brexit ausgemacht. Viele Banken sehen das allerdings inzwischen anders. Gerade Frankfurt steht offenbar vor einer Enttäuschung…” (hier)

12 comments

  1. Der Realist

    Für viele war die Entscheidung der Briten eine Majestätsbeleidigung, und da mussten natürlich alle nur denkbar möglichen negativen Folgen auf den Tisch, dabei war vieles auch nur Wunschdenken dieser “Enttäuschten”.
    Nach dem “Nein” zum EU-Beitritt wurde ja auch der Schweiz von “Experten” der baldige wirtschaftliche Kollaps vorausgesagt.

  2. carambolage

    Nach den hässlichen Ausschreitungen der Links-Autonomen in Frankfurt und Hamburg, ist es der deutschen Politik vergönnt, dass sich die Bankmanager und Finanzexperten auch anderswo niederlassen wollen.

  3. Dieuetmondroit

    Wirklich? Großbritannien ist nach dem Brexit-Referendum noch immer nicht im Meer versunken? Das ist für manche Beobachter schwer zu akzeptieren. Ohne EU droht doch Verelendung und Niedergang, so hat man es jedenfalls den Österreichern jahrelang eingetrichtert.

  4. Falke

    @Gerald Steinbach
    Sie haben offenbar nicht genau zugehört, was der SPD-Vize und deren Hauptsympathieträger Ralf Stegner (auch Pöbel-Ralle genannt) nach den Hamburger Ereignissen gesagt hat: Nämlich dass Linke nie und niemals gewattätig sind, und die Hamburg-Zerstörer daher gar keine Linken gewesen sein können. Sie müssen lernen, logisch zu denken, Herr Steinbach! Überschlafen allein nützt nichts! 🙂

  5. Johannes

    Die EU hat ca. 65 Mill Mitglieder verloren, dass ist der wirklich schwere Verlust, dazu kommt der Verlust von ca. 5,6 Milliarden Nettoeinnahmen aus Großbritannien.
    Die Brüsseler haben den Bogen überspannt und die Rechnung dafür erhalten.
    Glaubte man am Anfang noch Großbritannien drohen zu können so muss man jetzt lernen das der anglo-amerikanische Raum eine funktionierende Achse ist die letztendlich, wenn es hart auf hart kommt als ein Körper agieren kann.
    Ich war immer überzeugt davon das Europa ähnlich zusammenwachsen muss um zu bestehen, warum allerdings die Führung in Brüssel alles unternimmt um ein auch emotional geeintes Europa zu verhindern bleibt mir ein Rätsel.
    In den letzten fünf bis zehn Jahren hatte ich nie den Eindruck das der europäischen Führung an den Ländern Europas irgendetwas liegt, im Gegenteil man hat sich aufgeführt wie ein Dompteur, in der Migrationskrise war man nicht existent, ja viele hatten sogar den Eindruck man wollte es so wie es abgelaufen ist.
    So wird das nichts, lieber Jean-Claude und Angela, ihr dürft eure Leute nicht für dumm verkaufen, aber zu spät das Vertrauen in Euch ist, für mich zumindest, zerbrochen wie teures Porzellan.
    Die nach Euch müssen versuchen es zu kitten.

  6. Gerald Steinbach

    Falke
    Da haben sie Recht….um den Herrn Stegner etwas zu verstehen müsste ich einen Winterschlaf halten

  7. Rennziege

    Man schaue sich den gescheiten Henryk M. Broder an, der heute das unaufhaltsame Siechtum der EU in wenigen Minuten präzise diagnostiziert:
    http://www.achgut.com/artikel/broders_spiegel_die_angsttriebe_der_eu

    Die Briten haben diesen sündteuren Todeskampf kommen sehen und beizeiten die Flucht ergriffen, von allen möglichen Kaffeesatzlesern verhöhnt und der Dummheit bezichtigt. Aber Albions Söhne und Töchter haben recht behalten, einem weisen Sprichwort ihrer Vorfahren folgend: “When the going gets tough, the tough get going”

  8. sokrates9

    Johannes@ Die EU ist ziemlich schnell von einer effizienten Wirtschaftsunion durch unfähige Bürokraten in ein “politisches Projekt”mutiert. Merkel: Wir brauchen Griechenland weil das ist das Mutterland der Demokratie!?? und die EU ist ein politisches Projekt! Jedoch unfähige Politiker deren einziges Ziel war den ” Nationalismus” abzuschaffen und mit den Import von Steinzeitmenschen das Intelligenzniveau zu senken um von oben herab regieren zu können, das wird nicht funktionieren, vor allem dann wenn man keine Vision hat was man abgesehen von persönlichen Vorteilen eigentlich will!

  9. Astuga

    Die sog. City of london (wikipedia) ist eben nochmal etwas völlig anderes als die großstadt london. Juristisch und verwaltungstechnisch eine stadt für sich. Die verlässt man nicht so einfach.

  10. Luke Lametta

    War sonnenklar. Größter Albtraum eines fitten, deutschen Investmentbankers: Eines Tages aufwachen, beim Fenster rausschauen und merken, dass man wieder im Westend sitzt. Die City ist das gelobte Land!

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