Trumps Handelsminister hat für die Europäer nur noch Spott übrig

„…Die US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium sind kaum noch zu verhindern: Europa ist gespalten – die Amerikaner haben offenbar kein Interesse an einem Deal. Der US-Handelsminister bringt das in Paris spöttisch zum Ausdruck…“ (weiter hier)

16 comments

  1. CE___

    „Trumps Handelsminister hat für die Europäer nur noch Spott übrig“

    Dem ist nichts hinzufügen. Hoffentlich bleibt es nur bei Spott.

    Was soll man von einer EU halten welche seit Jahr und Tag 6% Einfuhrzoll auf Aluminium und Waren daraus einhebt, und nun ein Gekeife und Gerotze in Richtung USA vom Stapel lässt und auf „grosse Freihändler“ tun.

    Was soll man von einer EU halten die die USA für ihren härten Kurs in Marktzugangsfragen gegenüber dem kommunistischen Rotchina angehen, aber dann selber, wie Merkel kürzlich bei ihrem Besuch in Rotchina, in genau dieselbe Kerbe schlagen und Schutzzölle gegen Dumping und Einsprüche bei Unternehmensübernahmen „zur Sprache bringen“.

    Jetzt hätten es die Bonzen in EU-Brüssel und den Hauptstädten selber in der Hand zu zeigen dass ihnen Freihandel so am Herzen liegt.

    Alle EU-Zölle gegenüber Drittstaaten auf 0 hinunter, und etwaige Quoten abgeschafft.

    DAS wäre eine Ansage gegenüber Trump.

  2. Gerald Steinbach

    Zuerst habens in Brüssel gelacht über Trump, jetzt ist ihnen das Lachen im Hals stecken geblieben

    Jetzt haben die EU Eliten wieder Zeit für andere Verbote nachzudenken, zum Wohle des Untertan natürlich

  3. Christian Peter

    ‚Jeder kämpft alleine gegen den US – Protektionismus‘

    Länder wie die USA mit einem Rekord – Handelsbilanzdefizit von 863 Milliarden Dollar (2017) müssen reagieren. Dasselbe würde dem Süden Europas samt Frankreich guttun. Alle Probleme in der EU, die wir momentan erleben, sind der Tatsache geschuldet, dass der Binnenmarkt nicht funktioniert und die Mitgliedsländer keine Möglichkeit haben, ihre Märkte durch eine entsprechende Handelspolitik zu schützen.

  4. Thomas Holzer

    Daß die Politikersprache, und nicht nur die, mittlerweile total verkommen ist, es weit und breit keine Staatsmänner mehr gibt, sollte eigentlich unbestritten sein.
    Wir sind umgeben von gewählten Proleten, frei nach dem Diktum, das Volk hat die Vertreter, welche es verdient.
    Ergo vertreten Proleten Proleten, ohne Ausnahme

  5. Falke

    Was Trump von Merkel hält, hat er ja mehrfach gesagt. Und da schickt Deutschland die Lachnummern Maas und Altmaier in die USA, um dort zu verhandeln. Da muss sich der amerikanische Handelsminister ja halb totlachen.

  6. Johannes

    Schaue ich mir verschiedene Grafiken an komme ich immer zum selben Schluss, die Zoll-Statistik zwischen Europa und Amerika ist extrem einseitig. Soll heißen Amerika importiert wesentlich mehr Waren als Europa und die Zölle in Europa sind in Summe höher.
    Ich bin kein Fachmann, ist es wirklich so? Wenn ja, woher nehmen wir das Recht so etwas von Amerkia einzufordern?
    Umgekehrt habe ich den Eindruck das die Handelsbilanzdefizite aller Länder dieser Welt mit China eklatant sind.
    Während China die Märkte schwemmt importiert es selber viel zu wenig, Firmen die in China produzieren wollen müssen chinesische Partner an Bord nehmen die ihnen über kurz oder lang die gesamte jahrelange Entwicklungsarbeit abluchsen und es dann selber machen.

    Nicht Europa gegen Amerika ist der große Handelskrieg, China gegen den Rest der Welt ist die wahre Gefahr.
    Eigentlich müssten Europa und USA an einem Strang ziehen nur dann könnte man China beeindrucken.
    Daher, findet einen Weg um gerecht und fair mit Amerika Handel zu treiben, bevor der asiatische Tiger die zwei Streithähne zum Frühstück verputzt.

  7. Christian Peter

    @Falke

    ‚Lachnummer Maas‘

    Heiko Maas ist es wenigstens gelungen, sein Jura – Studium abzuschließen, woran der österreichische Bundeskanzler gescheitert ist.

  8. CE___

    @ Johannes

    Das was das kommunistische Rotchina betreibt ist kein Freihandel, sondern Merkantilismus in Reinkultur.

    Und Merkantilismus haben wir in Europa schon einmal vor ein paar Jahrhunderten durchgekaut, namentlich Frankreich.

    Sauge und lasse Rohstoffe billig in das Land (am besten natürlich getan mit möglichst Freihandel in diesen Rohmaterialmärkten), das heimische produzierende Gewerbe / Industrie und Absatzmärkte jedoch schotte ab was geht.

    Dieser rotchinesische Merkantilismus mag zwar vor 10-20-30 Jahren noch keinen gross beunruhigt haben, zu kurz war Rotchina nach jahrzehntelanger Abstinenz wieder am Weltmarkt, es herrschte der Glaube vor es sei die „velängerte Weltbank der Welt“ und nicht mehr, und geopolitische Ansagen waren auch in weiter Ferne.

    Und ja, ein jeder Langnase noch „geil“ darauf sich unendlichen Reichtum vorzustellen wenn ein jeder Chinese von ihm 1 inch mehr Hosenstoff kaufen würde.

    Diese Klaviatur vom „grossen Reichtum bringenden Markt“ spielen die Rotchinesen ja perfekt.

    Nur denke ich, die US-Amerikaner sind hier heller und früher aufgewacht dass sich hier seit mehreren Jahren schon die Sitution komplett gewandelt hat.

    Und haben mit Trump zur richtigen Zeit den an der Macht der das auch klar anspricht und nicht einfach hinnehmen will, für allem nicht so im Rahmen einer so schiefen Handels- u. Marktzugangsebene wie sie heute zwischen Rotchina und dem Westen besteht.

  9. Nietzsche

    @CP: na, und was ist bei Maas‘ abgeschlossenem Jus-Studium herausgekommen?

  10. Christian Peter

    @Nietzsche

    Nicht viel. Aber wenn schon Politiker mit akademischem Status nichts taugen, wie sieht es dann erst bei Politikern aus, die nicht fähig waren, ein Studium abzuschließen ?

  11. Falke

    @Christian Peter
    Auch Roland Freisler hat ein Jusstudium abgeschlossen (falls Ihnen der Name etwas sagt).

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