Trumps Nordkorea-Plan scheint zu klappen

„…Vor sechs Wochen traf sich der US-Präsident mit Kim Jong-un. Seitdem passierte nichts – und der Gipfel galt vielen als Showveranstaltung, die nur Kim hilft. Nun sind Fotos aufgetaucht, die eine überraschende Wendung zeigen.“ (weiter hier)

5 comments

  1. Rupert Wenger

    Sowohl die Aufgabe des Raketenversuchsgeländes, als auch des A-Waffentestgeländes sind reine Propaganda. Entscheidend ist die Frage der Denuklearisierung Nordkoreas. Das bisherige Ziel Nordkoreas war die Anerkennung als Atommacht, um nicht mehr atomar erpressbar, im Gegenzug aber selbst erpressungsfähig zu sein. Nordkorea behauptet, A-Waffen zu besitzen und über geeignete Trägermittel zu verfügen. Wenn man jetzt die Entwicklungseinrichtungen zerstört, behauptet man gleichzeitig, solche Waffen definitiv bereits in Besitz zu haben, kann es aber nicht nachweisen, womit die einfachste Strategie der Staatengemeinschaft in der Ignorierung der nordkoreanischen Fähigkeit besteht. Die entscheidende Phase kommt erst, wenn es um die Abgabe/Vernichtung der A-Waffen geht. Dann liegen sie sichtbar auf dem Tisch.
    Der unbestritten erfolgreiche Schritt Trumps war, dass jetzt nicht mehr über die Anerkennung Nordkoreas als A-Macht diskutiert wird, sondern über die Denuklearisierung. Das Ziel Nordkoreas ist damit unerreichbar, über das Ziel der USA wird verhandelt, es hat also noch die Chance auf Realisierung.

  2. Thomas F.

    ‚Fire and fury‘ ist genau der richtige Ansatz um einem Bully wie Kim mit dem Besen ins Gesicht zu fahren. Si vis pacem…
    Das sollte man allen ins Gesicht reiben, die sich lächerlich gemacht haben, indem sie sich damals künstlich aufplusterten, allen voran Hillary Clinton mit ihrer unvergesslich albernen Lesung aus dem trottelhaften Buch des Starjournalisten.

  3. Falke

    Ganz allgemein gesprochen, klappen Trumps Pläne so gut wie auf allen Gebieten. Hinter seinem etwas zirkushaften Auftreten scheint sich eine genau ausgeklügelte Strategie u verbergen, die ihn zum weitaus erfolgreichen Präsidenten der letzten Jahrzehnte macht – vor allem kein Vergleich mit seinem völlig ineffizienten unmittelbaren Vorgänger. Den Friedensnobelpreis wird Trump wohl nicht bekommen, dafür jetzt schon den Applaus seiner amerkanischen Wähler. Wenn jetzt noch der so schwer ischiasgeplagte Kommissionspräsident untertänigst bei ihm antanzt (hoffentlich lässt er das flüssige Scmerzmittel zu Hause), wird sich Trump höchstens köstlich amüsieren und ihn mit den besten Grüßen in den Rauten-Schoß von Mutti Merkel zurückschicken.

  4. Mourawetz

    Der Mann bewegt etwas. Da können die Tintenstrolche noch so viel ihre Feder wetzen. Gegen Tatsachen anschreiben wird für sie immer schwerer werden.

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