US-Zölle zeugen von Ignoranz

„Mit der Einführung von Importzöllen auf Stahl und Aluminium wird US-Präsident Donald Trump der eigenen Wirtschaft schaden“ (hier)

16 comments

  1. Christian Peter

    Totaler Schwachsinn, denn in den USA gibt es keine Einfuhrumsatzsteuer und die Zölle sind weit niedriger als in der EU. Es ist völlig logisch und legitim, dass die USA ihre Zölle entsprechend anpassen.

  2. Christian Peter

    Außerdem : Mittlerweile sollte es sich herumgesprochen haben, dass von Freihandel nur wenige (multinationale) Konzerne profitieren, der Gesamtwirtschaft jedoch ganz im Gegenteil schaden. Die Freihandelsabkommen NAFTA und der EU – Binnenmarkt sind die besten Belege dafür, dass Freihandel keinen gesamtwirtschaftlichen Nutzen bringt.

  3. Rado

    Habe auch nie verstanden, was daran so toll sein soll, die verarbeitende Industrie aus Europa hinauszudrängen oder abzuwürgen.

  4. Rennziege

    Wie seit Jahren: Europäische Ignoranz geißelt die vemeintlich amerikanische — ohne sich die eigene abgeschottete Planwirtschaft einzugestehen. Hauptsach‘, den US-Präsidenten gebetsmühlenhaft als Idioten zu verunglimpfen.
    Gäbe es keinen Donald Trump, denk‘ ich mir oft, müsste die europäische Presse mit leeren Titelseiten ercheinen.

  5. Mona Rieboldt

    Deutschland erhebt Zölle auf Stahl und höher noch auf Solar-P. auf Einfuhren aus China und etliche mehr, sogar auf Ringbuch-Einlagen. Damit wird die einheimische Wirtschaft geschützt.

    Die EU sollte weniger herum krähen und deutsche Politiker und deutsche Presse aufhören, gegen Trump zu hetzen und ihn ständig zu beleidigen. Wenn er Strafzölle auf Autos erhebt, wird es D richtig weh tun.

  6. CE___

    Die Aufregung um die Trump’schen Zölle kommen mir so vor wie wenn man bei einer grünen Ampel als vierter in der Kolonne (Trump) denjenigen ganz vorne (Rotchina) anhubt weil der ewig nicht losfährt.

    Es regen sich sicher genau diejenigen zwei (Kanada, EU) vor einem auf die gar nicht gemeint sind.

    Ich denke einmal diese Zölle sind ein paar Verhandlungs-Jetons die Trump für Verhandlungen mit Rotchina aufstellt um sie in das Spiel zu bringen.

    Wir werden ja sehen.

    Das unsere Journaille über die letzten Monate das kommunistische Rotchina als den grossen „Freihändler der Welt“ aufbaut ist doch eine Farce.

    Eine der protektionistischsten Volkswirtschaften mit horrenden „Straf“zöllen auf westliche Produkte ist das, sei es Fahrzeuge oder Luxusgüter als Beispiele, von eigentlich durch die WTO verbotenen Zwangs-Joint-Ventures und Technologietransfers einmal ganz schweigen.

    Warum liest man eigentlich darüber nichts in unserem Medien.

    Ach‘ so, Rotchina ist ja neben der Türkei der fast noch einzig übriggebliebende „Freund“ der Bonzen in Brüssel und Berlin. Versteh‘ schon.

  7. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel:
    „Denn fairer Handel bedeutet nicht – wie dies Trump am Freitag erneut per Twitter (TWTR 33.8462 2.56%) behauptete –, dass Handelspartner eine ausgeglichene Handelsbilanz ausweisen. Es bedeutet, dass den Partnern gleicher Zugang zu den jeweiligen Märkten gestattet wird. Fair ist an einseitigen Handelshemmnissen überhaupt nichts.“

    So sollte es sein, aber die unverbesserlichen Trump-Anhänger verleugnen sogar Tatsachen, nur weil diese -oh Gottseibeiuns- seinen „Ideen“ widersprechen.

    Man merke: Egal was Trump sagt -so er überhaupt dazu fähig ist- twittert oder sonst wie äußert, Trump hat immer recht; ein neuer „Heiliger, Messias“ anscheinend

    Peinlich, sehr peinlich, andererseits, da sieht man wider mal, wer wirklich liberal und wer de facto ideologisch gefärbt liberallalalalala ist

  8. Carl Schurz

    Der Kommentar beginnt mit zweierlei Unsinn und dann las ich nicht mehr weiter. Ich fasse mich sehr kurz.
    1. fair ist sehr wohl eine ausgeglichene Handelsbilanz zwischen Volkswirtschaften. Warum? VWL Vorlesungen besuchen.
    2. Den Stahlhandel von/mit China hier über den Preis zu definieren, statt in Tonnen ist eine gezielte Beleidigung des Verstandes.

    Frechheit.

  9. Rennziege

    5. MÄRZ 2018 – 18:17 — Thomas Holzer
    Warum sollten ausgerechnet Sie bisweilen nicht irren? Diesmal tun Sie es, aber richtig fett.
    Mit herzlichen Grüßen, Ihre Lliberallalalalala (ideologisch komplett ungefärbt)

  10. Mourawetz

    Zahlungsbilanzschwierigkeiten der Euro-Länder Griechenland, Italien, Portugal, Spanien, Irland haben in eine gröbere Eurokrise geführt. Die Ursachen mögen andere sein, aber warum sollte Trump für die USA Ungleichgewichte in der Handelsbilanz weiter zulassen und eine Krise heraufbeschwören?

  11. KTMtreiber

    … Globalisierung ist (doch) was Wunderbares … 😉

    Jahrzehntelange verfehlte Politik und Misswirtschaft rächen sich eines Tages. Die Ursache ist vermutlich in der Gier (wo werden z.B. Macbooks „zusammengeschraubt“ ?) jedes Einzelnen, insbesondere in der „Geiz ist geil“- Mentalität zu suchen.

    Dieses „Problem“ wird nicht von „heute auf morgen“ gelöst werden …

  12. Christian Peter

    @Mourawetz

    Der EU – Binnenmarkt ist dasselbe Desaster wie die Freihandelszone NAFTA. Mittlerweile sollte jedem klar sein, dass Freihandel bloß wenigen multinationalen Konzernen dient und das es sich bei dem Dogma, Freihandel würde Wachstum und Wohlstand bringen, um ein Märchen handelt.

  13. CE___

    @ CP

    In Ihrem Furor gegen Freihandel übersehen Sie einfach das die heutigen Handels-Ungleichgewichte und dadurch erzeugten Probleme nichts mit Freihandel per se zu tun haben, sondern hervorgerufen werden durch weltweite Fiatwährungen ohne irgendeinem Anker wie Gold oder Silber (welcher einer unbegrenzten Inflationierung und damit Finanzierung quasi unbegrenzter Handelsdefizite ja einen Riegel vorschieben würde) und weiters einem Teilrervesystem im Bankwesen welcher immense Geldschöpfung erlaubt (für die Finanzierung weiterer quasi unbegrenzter Handelsdefizite).

    Der Binnenmarkt ist eigentlich dass einzige was in der EU so halbwegs funktioniert. Nur ist der Binnenmarkt genauso wenig wie Freihandel nicht schuld daran wenn sich die PIGS wie Stabsoffiziere verschulden und genug Wahnsinnige finden die ihnen weiter Geld leihen, eben wieder möglich durch Fiatwährung und Geldschöpfung.

    Mit Freihandel und Binnenmarkt bellt man „die Falschen“ an.

    @ Thomas Holzer

    Ich würde hier einmal nicht so schnell den Stab brechen.

    Wenn man verhandeln will (Trump mit Rotchina) muss man sich einmal Verhandlungsmasse aufbauen und auf den Busch klopfen.

    So interpretiere ich einmal das Herumklopfen Trumps mit Importzöllen.

    Wir werden sehen.

  14. Christian Peter

    @CE___

    ,Der Binnenmarkt ist das einzige, was in der EU halbwegs funktioniert‘

    Der ist gut. Der EU – Binnenmarkt verwandelte halb Europa in eine wirtschaftliche Wüste. Vergleichen Sie das Wachstum vor der Einführung des Binnenmarktes mit dem von heute. Niemand profitiert von diesem Binnenmarkt, mit Ausnahme exportorientierte multinationale Konzerne wie etwa die deutsche Autoindustrie.

  15. CE___

    @ Christian Peter

    Schaun’s, we must agree to disagree.

    Freihandel und Binnenmarkt haben keine andere Funktion als Transaktionskosten der Wirtschaftsteilnehmer zu senken, egal ob als Produzent oder Konsument. Nicht mehr und nicht weniger. Daher begrüsse ich beides ausdrücklich.

    Wofür beide NICHT verantwortlich sind oder sein können, schon rein aus der Logik her, ist wenn sich aufgrund eines schlechten Geldsystems (Fiat, Teilreserve) Handelsdefizite mit allen ihren Begleiterscheinungen perpetuieren und finanzieren lassen, zu Lasten der eben negativ betroffenen Teile einer Volkswirtschaft.

    Das kann sich dann in vielen Symptomen zeigen, mag einmal eine USA sein, wo die Möglichkeit einer jahrzehntelangen Finanzierung von Handelsdefiziten einheimische Industrien in Bedrängnis bringt (weil man mit schnell nachgedruckten Geld superleicht die von anderen vielleicht sogar unterhalb der Herstellkosten auf dem Markt geworfenen Produkte aufkauft), einmal Italien wo durch massive Preisinflationen bzw. Teuerungen und mangelnder schritthaltender Produktivität einheimische Industrien in Bedrängnis kommen.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .