Warum Österreichs Studenten nur Mittelmaß sin

„…Die ETH-Zürich liegt regelmäßig bei allen Rankings unter den zehn besten Unis der Welt, einschließlich der amerikanischen, britischen und chinesischen Konkurrenz. Viele österreichische Unis kommen in diesen Rankings hingegen nur in der Unterliga weit hinter dem hundertsten Platz vor. Wie machen das die Schweizer? Heimische Rektoren wissen immer sofort eine Antwort: Die ETH bekommt viel mehr Geld vom Staat als unsere Unis. Das stimmt zwar schon auch. Aber den anderen, mindestens ebenso wichtigen Teil der Antwort verschweigen die rein aufs Geld fixierten Rektoren immer…“ (hier)

9 comments

  1. Kluftinger

    So lange universitäre Gremien als Hauptaufgabe die Aberkennung von akad. Titeln betreiben (Sag: Konrad Lorenz) und damit die mangelnde wissenschaftliche Leistung kaschieren, wundert nichts mehr!
    Es gibt in Österreich einzelne sehr leistungsfähige und anerkannte Institute und Wissenschafter , aber leider werden diese durch die Menge an Minderleister verdeckt.

  2. Fugg Censors

    Da ich gegen Privilegien bin, sehe ich nicht ein warum Studenten geförderte politische Aktivitäten auf steuerfinanziertem Universitäten durchführen dürfen. Einem arbeitendem Bürger würde sofort gekündigt. Die gewonnene Zeit könnte man in bessere Bildung investieren. Es wäre keine Verletzung der Grundrechte von Universitäten sie als politikfreie Zone zu deklarieren , Studenten können sich, wie Bürger auch, in ihrer Freizeit politisch betätigen.

  3. sokrates9

    Schnelle Maßnahme wäre die „Genderlehrstühle“ zu schließen! Dieses Fach hat wie Astrologie an einer Seriösen Hochschule nichts verloren! Die Schweden – in Norwegen verboten – denken nun ähnlich!

  4. astuga

    Einem ehemaligen Bundeskanzler, bitte schön!
    Eben Werner Faymann.
    Und bei uns heißt das immer noch Matura.

    Im übrigen war das Problem weniger, dass er keine Matura hatte (jedenfalls gibt es keine Belege dafür und sonst hätte er auch nicht bloß als außerordentlicher Hörer inskribiert).
    Denn wir haben ja auch genug Idioten und Kleptokraten in der Politik mit Matura und sogar Studium.

    Das Problem bestand darin, dass er den Akademiker gespielt hat und auch sonst keine Berufsausbildung vorweisen konnte (außer fragwürdige Parteijobs).

  5. Johannes

    Sind jetzt die Studenten oder die Unis Mittelmaß?
    Ich halte von Rankings nicht viel, Genies sind sowieso nicht zu bremsen, obwohl wenn ich es recht bedenke so glaube ich das viele Hochbegabte schon in der Volksschule nicht als solche erkannt und gemobbt werden weil die Hyperaktivität nicht der Norm entspricht.

  6. Franz Meier

    Zuviel linke Politik, zuviel politische Agitation an den österreichischen Universitäten, dadurch zu wenig Fokus auf die eigentlichen Studienfächer, viel zu viele Ferien. Viel zu lange durchschnittliche Studienzeiten. Studienlehrgänge sollten in Mindest- und Maximalzeiten bewältigt werden müssen. Studiengebühren können Sinn machen.Die Zeiten da man in den 50er und 60er Jahren und bis Mitte der 70er Jahre nach dem Studium sowieso problemlos einen Arbeitsplatz fand, sind lange vorbei. Sozialismus ist immer anti-elitär. Dort liegt das Problem.

  7. braquarius

    @Johannes: „Genies sind nicht zu bremsen“ – das stimmt ja 100pro! Aber das ist ja auch der Grund, warum sie nicht an österreichischen Unis zu finden sind.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .