“Warum Sie jetzt Ihr Aktien-Risiko abbauen sollten”

“Die Börsen sind angeschlagen und die Notenbanken offensichtlich gescheitert. Zeit, sich in Sicherheit zu bringen.” (hier)

4 comments

  1. Rennziege

    Auch Daniel Stelter ist nur einer von vielen Kaffeesatzlesern. Er räumt ja ein, frühere Versionen seiner Prognosen seien nicht eingetroffen. Warum sollte ausgerechnet diese, so wortreich und verwinkelt unterfüttert sie auch ist, Realität werden?
    Zweifellos bergen Aktien stets ein Risiko, das war noch nie anders. Aber auf Herrn Stelters Rat gleich alles zu verscherbeln wäre ein Fehler. Es reicht, den Weltbörsen täglich den Puls zu fühlen und flink zu reagieren.
    Mag natürlich auch sein, dass Herr Stelter auf einem Packerl Put-Optionen sitzt, die er auf diese Weise zu retten trachtet. 🙂

  2. Gerald Steinbach

    Wenn man es oft genug sagt, irgendwann geht’s halt dann wirklich einmal runter, aber vielleicht ist der Herr Stelter auch nur “short”, sei ihn natürlich unbenommen

  3. Erich Pfud

    Die Endphase jeder Übertreibungsphase an den Börsen ist eröffnet. Beweis dafür ist, wie man wieder breite Massen (bis hinein in die untere Mittelschicht) in die Aktienmärkte treiben will.

    Man beachte die jüngst gelaunchte und von den Retailbanken offensiv vermarktete Kampagne des Fondsverbandes:

    http://www.investieren-in-fonds.at/

    Wie hier aggressiv ahnungslose Kleinsparer (“ich habe 5.000 Euro geerbt, “ich möchte monatlich 50 Euro”) angesprochen werden, lässt Übles für die Zukunft der Börsen ahnen. Jetzt kommen die Haus(se)frauen!

    Mein Tipp aus der Hüfte geschosse: Noch 1-2 Jahre manische Übertreibung an den Börsen, da jetzt das Kleinkapital rein kommt, dann macht es bumm.

  4. Rennziege

    14. APRIL 2018 – 10:11 — Erich Pfud
    Wer sich den “Experten” von Fonds ausliefert, hält sterbende Banken (dank horrender Agios und Managementgebühren) am Leben, niemals aber sich selbst. Eigenständiges und kundiges Stock-Picking ist die einzige Art, an den Börsen Gewinne zu machen. Aber dafür muss man die Lektüre aller “Börsenbriefe” und Gurus meiden, sondern sich selbst klugmachen.
    Und stets Warren Buffetts Ratschläge beachten:
    „Erfolgreiches Investieren benötigt Zeit, Disziplin und Geduld. Unabhängig davon, wie groß Dein Talent oder Deine Anstrengungen sind, einige Dinge brauchen einfach Zeit: Man kann kein Kind in einem Monat bekommen, indem man 9 Frauen schwängert.”
    “Kaufe nur Aktien von Unternehmen, deren Geschäft und Markt du verstehst.”
    „Was ein Investor wirklich braucht, ist das Können, ausgewählte Unternehmen korrekt zu evaluieren. Man bemerke das Wort “ausgewählt”: Man muss kein Experte für alle Unternehmen sein und noch nicht einmal für viele. Man muss lediglich in der Lage sein, jene Unternehmen innerhalb des eigenen Kompetenzbereichs zu evaluieren. Dieser Bereich muss noch nicht einmal groß sein; seine Grenzen zu kennen, ist jedoch überlebenswichtig.”

    Nochmals: Fonds-Manager arbeiten nicht für Anleger, sondern für sich selbst.

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