Was gefällt Mohammed an der Facebook-Seite eines Hass-Predigers?

„Neue Entwicklungen im Fall der umstrittenen Flüchtlings-Doku des Kinderkanals KiKA. In der öffentlich-rechtlichen Doku wird über die Beziehung der hes­si­schen Schü­le­rin Mal­vi­na (16) und ihrem Freund aus Syrien berichtet. Zuerst musste der Sender nach Zuschauer-Protesten eingestehen, dass Mohammed älter ist, als er und der Sender angegegeben hatten. Jetzt kommt heraus: Auf Facebook hat der Mann die offizielle Fan-Seite des deutschen Salafisten-Führers und Hass-Predigers Pierre Vogel „geliked“. Dort schreibt Vogel unter anderem, dass die meisten Höllen-Bewohner Frauen seien.“ (hier)

14 comments

  1. Selbstdenker

    Könnte es eigentlich sein, dass die KIKA-Soap die Weltsicht einer gewissen Angela M. vermittelt und Malvina nur als Amateur-Schauspielerin in dieser scripted „reality“ auftritt?

    Die Vorspiegelung falscher Tatsachen, das Schaffen von Fakten sowie das schrittweise Einhegen in ein allumfassendes System von Zwang und Unterwerfung dürfte zu den neuen Kulturtechniken zählen, mit denen Europa – auf Befehl der Deutschen – „bereichert“ wird.

  2. Mona Rieboldt

    Thomas Holzer
    Sie treffen es auf den Punkt. Klar der Inhalt, was sonst. Das Häkelmützchen dieses Vogels wird es nicht sein.

  3. Mona Rieboldt

    Selbstdenker
    Die deutschen Politiker können ja nicht mehr wie früher in Polen etc. mit Militär einfallen. Also bleibt ja nur die EU, die von Deutschland dominiert und mit Geld erhalten wird. Und die EU wird sich hüten, Polen das Geld zu streichen oder Stimmrechte. Dazu haben sie viel zu sehr Angst, Polen könnte dann die EU verlassen, außerdem sind schon Ungarn und Bulgarien auf der Seite Polens.

    Deutschland wird weiter jeden aufnehmen, der kommt. Dazu kommt der Familienzuzug für alle. Keiner davon soll wieder zurück nach Syrien. Alles andere Gerede sind Nebelkerzen für deutsche Bürger. Ob es Österreich besser geht in der Asylsache „jetzt sind sie nun mal da“, weiß ich nicht.

  4. KTMtreiber

    … ich freue mich schon auf die nächste KIKA- Doku:

    Aishe, minderjährige Moslima mit streng gläubigen Eltern, lernt Hannes, volljährig, mit 3-Tagebart und überzeugter Christ, kennen und lieben.

    Aishe stellt Hannes ihren streng moslemischen Eltern vor und eröffnet Ihnen, zum Christentum zu konvertieren und ob dieses Umstandes künftig auf ihr Kopftuch zu verzichten.

    Aishes Eltern und ihre vier Brüder, allesamt überzeugte Salafisten, nehmen Hannes, nach einem gemeinsamen Festessen (Schafsschnitzel mit Couscous) freudig in ihrer Familie auf …

  5. Mona Rieboldt

    KTMtreiber
    Sie sollten sich bei KIKA bewerben als Drehbuchautor. Wie geht es dann weiter mit Aishe und Hannes? Als Serie, Homestory 😉

  6. Selbstdenker

    Mittlerweile wird die KIKA-Soap selbst zur Fortsetzungsschichte:
    http://www.krone.at/1613681

    “ Denn Hauptakteur Diaa, dessen zweiter Vorname Mohammed ist, hatte auf Facebook die Seite des islamischen Hasspredigers Pierre Vogel mit einem „Gefällt mir“ markiert – laut einem Statement des Produzenten, dem hessischen Rundfunk, um an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Dass bei dem Gewinnspiel eine Wallfahrt nach Mekka mit Vogel sowie einem zweiten radikalen Prediger verlost wurde, sorgt allerdings nun für die nächste Welle der Empörung …“

    Er wollte also nur an einem „Gewinnspiel“ teilnehmen.

    @KTMtreiber:

    Närrinnenmund tut Wahrheit kund:

    „Statt die Gemeinsamkeiten zu unterstreichen und Integration zu fördern, würde viel mehr Ausländerfeindlichkeit bei den Kindern geschürt: „Diaa wird sehr negativ wahrgenommen. 70 Prozent der von uns befragten Mädchen würden ihn nicht zum Freund haben wollen. 80 Prozent meinen, er möchte ihr seine Kultur aufzwingen.“ Und das, obwohl der Film ganz klar als Aufklärungs- und Informationsfilm verstanden würde.“

    Also darum geht es also.

    Schon merkwürdig, dass es keine verfilmte Romanze gibt, bei der eine Muslimin einen Christen kennenlernt und zum Christentum konvertiert.

    Ich habe eine ganz klare rote Linie, die fundamental das Verhältnis zwischen dem Islam und den Westen regelt. Eine Glaubensgemeinschaft, die es nicht gestattet, diese sanktionslos zu verlassen, hat im aufgeklärten Westen keinen Platz.

    Es muss das Prinzip der Reziprozität satt der derzetigen Asymetrie gelten und konsequent eingefordert werden. D.h. keine Moscheebauten in Österreich, wenn in islamischen Ländern keine Kirchen gebaut werden dürfen. Keine Anerkennung von islamischen Glaubensgemeinschaften, wenn diese den Vorrang unserer Verfassung nicht anerkennen, etc.

  7. Selbstdenker

    @Mona Rieboldt:
    Die grundsätzliche Problematik aus meiner Sicht in kurzen Worten:

    Unter der Annahme, das ganz Europa möglichst schnell mit muslimischen Migranten geflutet werden soll, ist es elementar, einen Rückstau zu vermeiden.

    Das Bottleneck ist Deutschland. Die informelle Obergrenze an Migranten pro Jahr ist in einer Höhe bemessen, die Angela Merkel risikeren kann, ohne ihre Macht zu verlieren.

    Deutschland nutzt seine in der EU dominierende politische und ökonomische Macht, um die anderen EU-Länder zur Aufnahme von Migranten zu „überzeugen“. Es geht allerdings nicht um eine Entlastung Deutschlands, sondern, darum, den Migrationsstrom am Laufen zu halten, ohne dass ihre radikalsten Verfechter*Innen die Macht abgeben müssen.

  8. Falke

    @Mona Rieboldt
    Vielleicht als Serie unter dem Titel „Ich bin Christ, holt mich hier raus!“ 🙂

  9. Thomas Holzer

    @Selbstdenker 14:32h
    Die Argumentation des Herrn Diaa bezüglich der „gelikten“ website war schon gestern bekannt.
    Ich habe schon Verständnis dafür, an einem Gewinnspiel teilzunehmen: Immerhin kostet eine Pilgerreise von D nach Mekka definitiv mehr als von Syrien nach Mekka 😉
    Wir sollten das nicht so eng sehen.
    Viel „interessanter“ finde ich, daß der stämmige (junge) Mann nach D vorgeschickt wurde, Mutter und Schwestern und kleine Brüder in der Kriegshölle verblieben, und als erstes eben nicht Mutter und Schwestern und kleine Brüder „nachgeholt“ wurden, sondern der Herr Papa 😉

  10. KTMtreiber

    @Mona R.:

    Habe KIKA schon mein Skript gesandt. Wurde mit der Ansage, dass der Kanal unter keinen Umständen „fake news“ senden würde, retourniert. 🙂 🙂 🙂

  11. KTMtreiber

    Abschließend noch eine gehörige Portion Mitleid bitte:

    „Nachdem bekannt geworden war, dass Mohammed „Diaa“, dessen Beziehung zur aus Fulda stammenden Malvina in dem Film gezeigt wird, die Facebook-Seite des Hasspredigers Pierre Vogel geliket hatte, nahm Gabriele Holzer, die Fernsehdirektorin des hessischen Rundfunks, am Samstag dazu Stellung. Man habe ein ausführliches Interview mit dem jungen Syrer geführt, in dem er zu dem „Like“ Stellung bezieht. Aber: Der Sender wolle dieses Gespräch nicht zeigen. Begründung: Diaa erhalte seit der Sendung Morddrohungen von Extremisten aus der islamistischen Szene.“

    Quelle: http://mobil.krone.at/1614024

    Hahahaha – sorry, – ich kann nicht mehr … 🙂

  12. Johannes

    Gegen KIKA ist das gewesene DDR Fernsehen ein Dilettantenverein, nach meiner Meinung. So geht Gehirnwäsche und Umerziehung, Blödverkaufen und Weichbirnen. Kompliment den Sendungsverantwortlichen das so ein hanebüchener Schmarren im Jahr 2017 auf Sendung gehen kann, da gehört schon eine gehörige Portion Wissen über den Geisteszustand der deutschen Bevölkerung oder der Gerechtigkeit halber großer Teile davon dazu.

    Wer sich von so etwas einlullen läßt der hat es offenbar auch verdient.

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