Was man in Wiener Schulen 2018 so erleben kann

(ANDREAS UNTERBERGER) Eine 15-jährige Wienerin wollte unbedingt Kindergärtnerin werden. Sie entschloss sich, in eine „Bildungsanstalt für Elementarpädagogik“ zu gehen, einen relativ neuen Schultyp, der die Lücke an Kleinkinderbetreuerinnen schließen sollte. Sie entschied sich für eine katholische Privatschule im siebenten Bezirk. Eine ziemlich schlechte Entscheidung, wie sie bald merken sollte.

Denn sie war in dieser Klasse eines von nur drei Mädchen, die keine Kopftücher tragen. Diese Normabweichung hat die Mehrheit der Kolleginnen mit Kopftuch jedoch gar nicht goutiert. Die kopftuchlose Wienerin wurde von der Mehrheit so lange gemobbt, bis sie entnervt aufgab und die Klasse zu verlassen beschloss.

Da sie noch schulpflichtig ist, wechselte sie vorerst in einen „Polytechnischen Lehrgang“. Dort stand sie plötzlich einem ganz anders ausschauenden Klassenkollektiv gegenüber: Es waren fast lauter männliche Flüchtlinge, die setsamerweise fast alle weit älter wirkten als die sonstigen Gleichaltrigen, denen das Mädchen bisher begegnet war.

Das Deutsch der jungen Männer war allerdings noch ausbaufähig. Nur ein Wort hatten sie alle in ihrem Wortschatz: „Hure“.

Das Wiener Schulsystem 2018.   (TB)

10 comments

  1. G.

    Aus der Kirche austreten und dem Schönborn und dem Papst einen gesalzenen Abschiedsbrief schreiben. Sie haben die Christen weltweit verraten!

  2. Der Realist

    @G.
    das ist dem Schönborn wurscht, der kümmert sich eh lieber um die Museln als um seine „Schäfchen“

  3. Reini

    Mir gefällt der Ausdruck „relativ neuer Schultyp“ in einer katholischen Privatschule,… in dem Kopftuch als Standard gilt. 😉

  4. Franz-Michael Göth

    Das rückgratlose Verhalten habe ich bei meinem Sohn vor 15 Jahren in der katholischen Mittelschule MARIANUM im 6. Bezirk bereits erlebt. Bei der Einschulung war dort eine Muslimin mit Kopftuch und forderte lautstark, dass ihr Sohn nicht mit katholischen Sachen in Berührung kommen darf. (Kreuz, etc.) Damals gab es dort noch einen halbwegs normalen Direktor und ich ich habe wirklich Terror gemacht. Ein Jahr später zeigte diese „Frau“ meinen Sohn bei der Polizei an, weil er Ihrem Kind, (bei einem Volleyballspiel), einen Ball ins Gesicht geschmissen hatte. (Nur zur Verinnerlichung. Wir reden um 11jährige Kinder).

    Conclusio:
    Ich bin sooooo froh, daß ich seit ein einigen Jahren nicht mehr in Europa lebe.
    Wenig Steuern, keine Vorschriften und viel persönliche Freiheit.
    Ein schönes Leben.

  5. Bernhard P.

    Ich muss hier meine große Verwunderung zum Ausdruck bringen. Ich arbeite in besagtem Bildungszentrum. Die vom Autor beschriebenen Klassen gibt es bei uns nicht. Das Kollegium wird der Direktion einen Link zu diesem Beitrag zukommen lassen. Denn, wer weiß – vielleicht haben wir ja alle nichts bemerkt und es gibt auf dem Dachboden noch 2 Zusatzklassen, die man vor uns geheim hält!??!!??

  6. Kritikus

    Eine Entwicklung bei der einem graut, dass Kinder sogar an Privatschulen – von kirchlicher Seite betrieben – keine Hilfe bekommen wenn sie in der „Minderheit“ sind! Die Fortsetzung des Verfalls den gerade geistliche Würdenträger betreiben in welcher Form immer um duckmäuserisch gepaart mit „politischer Korrektheit“ sich anzubiedern als DIE Islamversteher. Man erinnere an das Trauerspiel in Jerusalem als zwei hochrangige kirchliche Vertreter beim Besuch der Aksa-Moschee ihre Brustkreuze abnahmen. Wie auch das beschämende Verhalten der Kirchenoberen, dass Christen in muslimischen Ländern mehr und mehr ungehindert drangsaliert werden einschließlich der Zerstörung kirchlich historischer Bauten. Kleinlaut und duckmäuserisch verhält man sich. Als meine Mutter Vater kennen lernte war der „deal,“ dass wir als Kinder getauft und christlich erzogen werden. Diese Vereinbarung hielt leider nur einige Jahre. Weil Vater „plötzlich“ einen Sinnenswandel entdeckte. Bevor das Ganze zu einem wirklichen Problem wurde, zeigte Mutter klare Kante und trennte sich von Vater. Mit allen Nachteilen für uns Kinder. Jedoch ließ Mutter keinen faulen Kompromiss zu, auch sie hatte mit der Trennung von ihrem Mann eigentlich nur Nachteile. Nur – sie zeigte Rückgrat. Was man bei der jetzigen beobachteten Entwicklung wirklich nicht behaupten kann. Politiker mit eingeschlossen. Übrigens gerade diese Nachgeben und gefallen wollen ruft bei Gegenseite im Grunde genommen nur Verachtung hervor.

  7. Martin Richter

    Sehr geehrter Herr Unterberger! Sind sie für Ihre Veröffentlichung Ihrer journalistischen Pflicht nachgekommen und haben für Ihren Beitrag die betroffene Schule – Direktion, Lehrer, andere Schüler – kontaktiert? Mir sind die Fakten zufällig anders bekannt und andere Stimmen und Sichtweisen als die eine Schülerin, zu der Sie offenbar Kontakt hatten kommen bei Ihnen nicht vor! Sollten Sie bei Ihrer so großen Erfahrung schlampigerweise oder gar absichtlich das Basishandwerk nicht angewendet haben, um Plump Stimmung zu machen?

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