Wenn beim Bamf keiner das Telephon abhebt

Was wir momentan tun, hat so keinen Sinn. Die Leute sind nicht die, für die wir sie halten: Es sind eben keine Ingenieure, Integrationswillige oder Flüchtinge wie uns immer erzählt wurde. Es kommen eher Menschen, die daheim schon Probleme hatten und nicht Fuß fassen konnten. Die Leute kommen aus Perspektivlosigkeit und bleiben hier perspektivlos. weiter hier

6 comments

  1. TomM0880

    “Es kommen eher Menschen, die daheim schon Probleme hatten und nicht Fuß fassen konnten.“

    Oh really?

  2. sokrates9

    Kein Problem, Integrationskurs von 10 Stunden in Österreich, alle vom ORF interviewten Kinder wollen (ohne Deutschkenntnisse ) in der Regel bekanntlich Ärzte werden um den Gastland etwas zurückzugeben!

  3. Mourawetz

    „Niemand kann sich sein Geburtsland aussuchen.“ Und deshalb glaubt Deutschland diesen „Fehler“ ausmerzen zu müssen.
    Dieses Dogma ist das Grundübel. Es entspringt dem selben Glauben, dass man sich sein Geschlecht aussuchen können sollte.

  4. Falke

    Dass man für einen Asylantrag nicht einmal mehr persönlich beim Bamf erscheinen muss, grenzt ja schon ans Kabarettistische – wenn nicht der gesamte Flüchtlings- und Migrantenkomplex bereits längst in Absurdistan angekommen wäre, allerdings auf unsere Kosten, was uns dann wieder ganz real zum Bewusstsein kommt.

  5. aneagle

    Heute Deutschland, morgen die ganze Welt. Es ist das Überlegenheitsgefühl deutscher Regierungen, das aus einem vermeintlichen Weltwohltäter immer wieder mal einen gescheiterten Zauberlehrling macht. Alleine der Satz “Wir schaffen das” , ist an gemeingefährlicher Überheblichkeit nicht zu übertreffen. Als Merkel 2017 erklärte, nichts weniger als das Wohl der Schöpfung bewahren zu wollen, hätte sie ihren bisherigen Job als Bundeskanzler Deutschlands aufgeben, resp. aus der deutschen Regierung fristlos entlassen werden sollen. Dann könnte sie gegen den Papst kandidieren, sich um die Position des UNO-Generalsekretärs bemühen, bzw. sich um die Stelle Gottes bewerben. Aber Deutschland benötigt, wie die beneidenswerten USA, einen Präsidenten, der zwar nur ein fehlerhafter Mensch ist, aber das Wohl seines Landes, das ihn dafür gewählt hat, im Blick hat. Für diesen Zustand muss der Wähler sorgen, das kann ihm niemand abnehmen.

  6. Falke

    @aneagle
    Das hat der Wähler etwa in Ungarn getan: Man kann alles Mögliche gegen Orban einwenden, Tatsache ist allerdings, dass er allein das Wohl seines Landes und dessen Bevölkerung im Sinn hat und keineswegs das Wohlergehen anderer Völker auf Kosten des eigenen (was offenbar derzeit in einem Teil der EU Standard zu sein scheint).

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