Wenn der „Spiegel“ den Kapitalismus für tot erklärt

„Rechtzeitig zum Kampftag der Arbeiterbewegung verkündet ein Ökonom auf SpiegelOnline das Ende des Kapitalismus. Die zunehmende wirtschaftliche Schieflage ensteht aber nicht durch den Kapitalismus, sondern durch immer mehr Staats-Interventionen, die unter anderem das Währungssystem in die Krise befördern. Und die Antwort? Noch mehr Staat!/ mehr“

10 comments

  1. Thomas Holzer

    Aus dem Artikel: „…………nur noch eine Art perversen Pseudo-Wettbewerb am Leben zu halten“

    Auf den Punkt gebracht!
    Der unbedarfte Untertan versteht unter Marktwirtschaft, daß er zwischen Hofer, Spar, Billa, Penny etc. wählen kann und darf 😉

  2. Astuga

    Dem spiegel glaube ich gerne, dass er zukünftig lieber ausschließlich von staatlichen zuwendungen des „arbeitenden volksproletariats“ leben möchte, als sich journalistisch am freien markt behaupten zu müssen.

  3. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach
    Aus Ihrem „verlinkten“ Artikel: „es gibt aber noch zwei andere Eliten, die eine populistische Partei weiter ohne große Skrupel kritisieren wird: die Medien und Europa.“

    Jetzt ist auch schon „Europa“ eine Elite 😉

  4. Gerald Steinbach

    Thomas Holzer
    Danke, wäre mir gar nicht aufgefallen.
    Seltsamerweise hatte ich noch nie den Mythos einer rechten Presse gelesen, dies nur so nebenbei….

    Vor ca einen Jahr hatte der neue tageschau Moderator vorab die Zuseher informiert, dass es keine Leitung ins Kanzleramt gibt,

  5. Thomas Holzer

    Warum wird eigentlich nicht endlich der „Sozialismus“ für tot erklärt?! 😉

  6. Rennziege

    2. MAI 2018 – 10:52 — Thomas Holzer
    „Warum wird eigentlich nicht endlich der „Sozialismus“ für tot erklärt?!“
    Weil er es schon längst ist, Herr Holzer. Nur seine Protagonisten — Rote, Grüne, Antifa-Zündler, Neos, Senioren der ÖVP — haben es noch nicht gemerkt. Der emeritierte Kern-Bua wird Tuba und jodeln lernen müssen, um einigermaßen zun überleben.

  7. astuga

    Übrigens auch ganz unterhaltsam – Finnland beendet vorzeitig den Feldversuch eines bedingungslosen Grundeinkommens (Universal Basic Income, kurz U.B.I).

    Die üblichen Verdächtigen (auch in den Medien) sprechen jetzt davon, dass nicht die Idee des Grundeinkommens gescheitert wäre, sondern Finnland selbst.
    Kennt man ja zur Genüge derartige Ausflüchte: nicht blöde Ideen, dumme Konzepte, irre Religionen und totalitäre Weltanschauungen sind das Problem, sondern nur die schlechte Umsetzung…

    So auch hier – „Finnland war nicht mutig genug, das Experiment zu klein, alles zu halbherzig“
    Ich behaupte mal, selbst wenn man bereits ein dutzend Volkswirtschaften damit ruiniert hätte, die Verfechter dieser Idee wären immer noch ganz begeistert davon.

    Genau genommen ist das ja sogar Realität, geschätzte hundert Millionen Todesopfer von Kommunismus und Sozialismus (siehe Schwarzbuch Kommunismus) haben diesem Wahn ja auch noch nicht den Todesstoß versetzt.
    Und beim Islam ist`s ebenso.
    Da ist der Blödsinn mit dem bedingungslosen Grundeinkommen noch relativ harmlos.

  8. Johannes

    Ein wesentliches Merkmal sozialistischer Systeme war und ist es, meiner Meinung nach, den alleinigen Anspruch auf Macht und Wahrheit zu haben.
    Sozialisten meinen es nur gut mit allen Menschen, das Kollektiv ist das wichtigste. Jeder der aus dem Kollektiv ausbrechen will ist suspekt, will der dann noch selbständig sein und Marx bewahre, Menschen Arbeit geben, so ist er ein Klassenfeind.
    Jeder der nicht dem Kollektiv angehört will nur eines, Menschen ausbeuten. Die DDR ist Geschichte aber ihre Ideen leben weiter, so wie die 68iger lange nachwirken tut es auch der DDR Geist.
    Heute macht man es subtiler, man läßt die Unternehmer für sich die Beschäftigung ankurbeln und kämpft gleichzeitig dafür es den Arbeitgebern so schwer als möglich zu machen.
    Eigentlich genial, Klassenkampf und gleichzeitig nützliche „Kapitalisten„ die man nach belieben als Sündenböcke verwendet, ohne deren Dynamik man aber in echte DDR Zustände zurückfallen müsste.

    Sozialisten die sich weiterentwickeln und wenn man so will fit für die Zukunft sein wollen müssten die Wirtschaft als Verbündeten betrachten. Gerade Kern tut, so kommt mir vor im Moment genau das Gegenteil.
    Bei seiner letzten Konfrontation mit Strache hat er, meiner Meinung nach, etwas bemerkenswertes gesagt.
    Er deutete an ein Unternehmer hätte sich bei seiner Unterstützung für Kurz zu weit vor gewagt. Da war es wieder diese subtile Drohung die ich so stark mit der ehemaligen DDR assoziiere.

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