Wenn Liberale befürchten, dass Österreich in der UNO nicht mehr gegen Israel stimmt

Wenn Österreich erwägt, sein Stimmverhalten zu Israel in der UNO zu ändern, ist das für die liberale Oppositionspartei des Landes Anlass zu Besorgnis. Warum eigentlich? (berechtigte Frage, weiter hier)

36 comments

  1. Thomas Holzer

    Nur weil der Herr Strolz Bäume umarmt, allem und jedem Flügel verleihen möchte und sich und seine Partei/Bewegung als liberal bezeichnet, und das auch noch alle 10 Minuten lauthals rausschreit, sind sie es noch lange nicht!

  2. Rado

    Wie steht es da mit den Befürchtungen der ÖVP? Nämlich der schwarzen unter dem türkisen Lack?
    Die ÖVP Aussenminister, durchgängig seit 1987 an den Schalthebeln, werden sich ja hoffentlich etwas dabei gedacht haben, den Drittewelt-Despoten und Kleptokraten nachzulaufen.

  3. Thomas Holzer

    @Rado
    Sehr umtriebig, der österr. Botschafter im Iran 😉
    Nein, natürlich nicht!

  4. Rado

    Es gibt vermutlich nur einen politischen Konsens mit Israel in der österreichischen Aussenpolitik sowie den MS-Medien und der beschränkt sich vor allem darauf, den Holocaust einmal jährlich an Gedenktagen betrauern. Man könnte das auch “Gratismut” nennen. Von Israel-Lobby sehe ich da nicht viel.

  5. Mona Rieboldt

    Rado
    Die UNO ist ein rassistischer, Geld verschlingender Haufen. Man sehe sich nur den Menschenrechtsrat der UNO an. Jeder weiß, was die UNO ist und wie sie agiert. Deutschland weiß es nicht, für deutsche Politiker ist die UNO heilig.

  6. Rennziege

    @ CP:
    Wer, wie Sie, israelische Notwehr unter Menschenrechtsverletzungen einreiht, muss ziemlich schief gewickelt sein. Oder “aufzog’n mit’n Rum” (Wolfgang Ambros).

  7. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    Ich verstehe genug Geschichte. Die gesamte Geschichte Israels beruht auf Landraub. Als der Staat Israel ausgerufen wurde gab es kaum J. in Palästina. Die Anerkennung des Staates Israel durch die UN war ein Gnadenakt.

  8. Thomas Holzer

    @Rennziege
    CP ist ein ach gar eigenartiger bot; 😉
    Wittert eine “Israel-Lobby” in Österreich, mag die FPÖ nicht, mag Maturanten weder in Ministerämtern noch als Bundeskanzler, die SPÖ mag er anscheinend auch nicht, “Die Grünen” auch nicht, die NEOS sowieso nicht, liberal ist er auch nicht, Sozialist aber anscheinend auch nicht.
    Ergo: Entweder einer, der im alleinigen Besitz der Wahrheit ist, weit über allen Nobelpreisträgern stehend, oder, Gott behüte, ein zu kurz Gekommener.

    Ich, mit Verlaub, tendiere eher zu Letzterem 😉

  9. Thomas Holzer

    @CP 15:18h
    “Als der Staat Israel ausgerufen wurde gab es kaum J. in Palästina”

    Mit Verlaub, “bullshit”

    p.s.: Sie haben mir noch immer nicht mitgeteilt, wo Sie in Österreich eine “Israel-Lobby” verorten, sehen. Aber natürlich, müssen Sie auch nicht, man darf ja derlei Schwachsinn im Gegensatz zu anderem Schwachsinn in diesem Lande behaupten, ohne Konsequenzen befürchten zu müssen.

    Und ja, ich bin gegen jede! Einschränkung der Meinungsfreiheit, nur hat dies für alle zu gelten

  10. Rado

    Glaube, dass man nicht einmal die IKG als direkte und unmittelbare Israellobby bezeichnen kann. Da ist man immer um etwas Distanz bemüht, wie es scheint.
    In den österreichisch-jüdischen Periodika nimmt allerdings Israel und dessen sicherheitspolitisches Wohl und Wehe einen breiten Platz ein. Manchmal sogar mit diametralen Sympathien zu gleichgelagerten österreichischen Problemen. Interssant zu lesen trotzdem, wenn es nicht allzu Links wird und zB. ein gewisser Peter M. oder manche andere mittlerweile für meinereiner notorische Autoren in die Tasten greifen. Man muss ja nicht alles lesen.
    Sehr lesenswert zB. dieser Artikel hier!
    http://www.wina-magazin.at/im-sicherheitsbereich-bin-ich-sehr-optimistisch/

  11. Thomas Holzer

    Man gehe auf 11:50h auf dem von mir um 15:50h veröffentlichtem Video

    Ein Schelm, der da irgendwelche Ähnlichkeiten erkennen will 😉

  12. Rennziege

    6. MÄRZ 2018 – 15:50 — Thomas Holzer
    Eindrucksvoller Link, danke! Und dieser Benny Gantz (ehemaliger Generalstabschef der Israel Defence Force) ist nicht nur ein erstklassiger Soldat, sondern ein weiser Mensch.

  13. Thomas Holzer

    @Rado
    So soll es sein! Und so wird es sein, und wenn ich als “foreign fighter” nach Israel übersiedeln darf.
    Obwohl, die werden mich alten Trottel mit Fetzen davon jagen 😀

  14. Thomas Holzer

    Und das ist für “unseren” renitenten CP, sogar auf english, so er dies versteht und sich die Zeit nimmt, um nicht als ignoranter Zeitgenosse zu gelten! Derer sind mehr Legionen von Unterstützern unsere jüdischen Mitbrüder als es je gegeben hat! Hosana 😀

  15. Christian Peter

    @TH

    Wie gesagt, die ersten J. wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts in Palästina angesiedelt, danach in mehreren Einwanderungswellen im 20. Jahrhundert. Als der Staat Israel ausgerufen wurde waren J. eine kleine Minderheit in Palästina. Die Geschichte des J. ist eine Geschichte der Landnahme, denn bereits 1200 v. Ch. drangen J. durch militärische Gewalt nach Palästina.

  16. Lisa

    @Christian Peter: Was erzählen Sie denn da?!? Juden sind “schon immer” freiwillig oder gezwungen in andere Länder (Ägypten, Äthiopien, Babylon, Maghreb) ausgewandert; Sie waren geschätzte Gruppen, die wegen ihrer Intelligenz und ihrem festen Glauben viel Einfluss hatten. Rom hat sie aus Judäa vertrieben, zuvor waren es die üblichen Kämpfe der Wüstenbewohner gewesen , zwischen jüdischen Stämmen genauso wie die Kriegereien in Levante und Orient ohnehin. Haben Sie etwas gegen den Staat Israel?

  17. Falke

    @CP
    Die ersten Einwanderer in die heutige USA kamen im 17. Jahrhundert und siedelten sich dort durch gewaltsame Landnahme an. Alle Einwanderer nahmen der indianischen Urbevölkerung Land gewaltsam weg. Ihr Vorschlag für Gerechtigkeit? Aussiedlung der 300 Mio Einwanderer und deren Nachkommen in ihre europäischen Ursprungsländer? Washington als alleinige Hauptstadt der Apachen? Winnetou als Bürgermeister?

  18. Christian Peter

    @Falke

    Etwa 90 % der Ureinwohner Amerikas starben aufgrund von Krankheiten, die Europäer einschleppten. Heute gibt es noch etwa knapp 3 Millionen Ureinwohner in den USA, d.h. 0,97 % der Bevölkerung. Indianer erhielten und erhalten von der US – Regierung noch heute Milliardenentschädigungen für beschlagnahmtes Land und entgangene Einnahmen, sowie Geld für Nutzungsrechte in den Indianergebieten. Zudem genießen Indianer in den USA zahlreiche Privilegien, wie etwa das Glücksspiel, womit Indianerstämme viel Geld verdienen.

  19. Rennziege

    7. MÄRZ 2018 – 13:59 — Christian Peter
    @Falke
    Dreimal in Las Vegas gewesen, hab’ ich mich immer gewundert, dass Besitzer und Personal der Spielwiesen ausschließlich Rothäute sind, mit Federn auf’ den Köpfen; vor den Eingängen der Casinos stehen blutbefleckte Marterpfähle. Dank Herrn Peter weiß ich endlich: Das sind Privilegierte, die zwar spät, aber endlich doch für die Untaten ihrer Unterdrücker entschädigt werden. 🙂

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