Wenn sich Schiffbrüchige nicht retten lassen wollen

ORF.at berichtet: “Italiens Innenminister Matteo Salvini hatte es dem Küstenwachenschiff „Diciotti“ untersagt, mit den Geflüchteten an Bord einen italienischen Hafen anzusteuern. Er argumentierte, die Menschen seien in Gewässern gerettet worden, für die eigentlich Malta zuständig sei. Die maltesischen Behörden erklärten dazu, dies treffe zwar zu, doch die Geflüchteten hätten jede Hilfe verweigert und weiter Kurs auf Lampedusa genommen.” – Seltsam, und wir dachten immer, hier geht es doch darum, in Seenot geratene zu retten – und dann verweigern die, nach Malta gebracht und damit gerettet zu werden? Geht es den “Geflüchteten” möglicherweise am Ende nicht um “Rettung”, sondern um Italien? Fragen über Fragen.

6 comments

  1. Mourawetz

    Rettung finden sie halt nur im Sozialsystem (das es eh bald nicht mehr geben wird), wo sie mit open arms aufgenommen werden…

  2. sokrates9

    Verstehe nicht warum alle Regierungen so Angst vor den NGO´s haben! Die “beschlagnahmten Rettungsschiffe” und die inhaftierten Besatzungen sind schon wieder als Seenotretter unterwegs!”

  3. Falke

    Das Seerecht sieht verpflichtend vor, dass aus Seenot Gerettete in den “nächstgelegenen Hafen” geführt werden müssen. Dieser liegt hier fast immer in Libyen, manchmal in Tunesien. Schiffskapitäne, die diese Häfen nicht anlaufen, machen sich folglich strafbar und müssten von Rechts wegen ihr Kapitänspatent verlieren. Aber Recht ist ja in der EU seit ziemlich genau 3 Jahren abgeschafft.

  4. Mona Rieboldt

    Seenot-Rettung ist der nächste Hafen. Fahren diese Schiffe weiter z.B. Spanien, dann ist das ein Transport. Den NGO-Schiffen geht es nicht um Rettung, sondern so viele Afrikaner wie möglich in die EU zu bringen. Soros lässt grüßen.

  5. sokrates8

    Wenn Leute mit Luftmatratzen auf das Meer fahren kann man nicht von Seenotrettung sprechen! da fängt die ganze Sache zum stinken an!

  6. MM

    Man darf halt keine Anreize setzen. Salvini geht einen sehr guten Weg. Jetzt müsste noch hinzukommen, dass man alle, die es trotzdem nach Italien (wahlweise Deutschland) schaffen, so lange einsperrt, bis ihnen wieder einfällt, wo sie herkommen, und wohin sie zurück gebracht werden wollen.

    Wenn aber immer noch die Chance winkt, es doch in die europäischen Sozialsysteme zu schaffen, oder teilweise auch auf den Arbeitsmarkt, dann wird auch der Einwandererstrom nicht abreißen.

    Gerade wenn in ein paar Jahren die Babyboomer in Rente gehen, können wir es uns einfach nicht mehr leisten, neben der dann sehr großen Anzahl an Rentnern auch noch Millionen an Drittweltlern zu ernähren. Das schafft die kleinere nachwachsende Generation der Europäer dann schlicht und einfach nicht mehr.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .