Wer soll eigentlich Asyl bekommen?

(C.O.) Selbst drei Jahre nach dem Beginn der Völkerwanderung aus dem Süden nach Europa ist das Thema “Migration” in allen Meinungsumfragen quer durch Europa jenes, das die Bürger am meisten bedrückt; und zwar mit Abstand. Dafür mag es mehrere Gründe gaben, rationale und auch weniger rationale.

Einen Grund, der bisher eher wenig diskutiert wird, aber durchaus mit ausschlaggebend für diese massive Stimmungslage sein dürfte, hat der deutsche Publizist Gerd Held dieser Tage auf den Punkt gebracht: “Personen, die über die Grenze ins Land drängen und bekunden, sie strebten ‚Asyl‘ an, erwerben allein durch diesen einseitigen Akt einen Rechtsanspruch auf Aufenthalt, Sozialleistungen und anwaltliche Vertretung – bis zur endgültigen gerichtlichen Klärung, die sich über Jahre hinziehen kann. Eine vorherige, unmittelbare Zurückweisung an der Grenze ist nicht zulässig. (. . .) Der Migrant nimmt gegenüber dem Staat und Staatsvolk seines Ziellandes einen einseitigen Übergriff vor, ohne nach dessen Einverständnis zu fragen und dies abzuwarten.” weiterlesen hier

5 comments

  1. Mourawetz

    So auf den Punkt gebracht, kann man sich nur auf den Kopf greifen und fragen, wer sich solche „Rechte“ ausgedacht hat, was Geistes Kind, wer das zugelassen, wer dem zugejubelt hat? In welcher verrückten Welt leben wir eigentlich?

  2. Christian Peter

    Vor allem ist das Asylrecht längst überholt, das wurde ehemals für Flüchtlinge der Sowjetunion geschaffen, als sich Menschen nur durch Flucht über die Grenze vor Verfolgung retten konnten. Heute treten Flüchtlinge tausende Kilometer lange Reisen über viele sichere Länder an, um in einem Wunschland einen Asylantrag zu stellen, wobei es sich fast ausschließlich um Wirtschaftsflüchtlinge oder allenfalls um Kriegsflüchtlinge handelt, für die das Asylrecht nicht geschaffen wurde, weil sie in ihrem Heimatland keiner individuellen Verfolgung unterliegen – es ist längst überfällig, das Asylrecht auf völlig neue Füße stellen.

  3. Falke

    Es genügt vollkommen, die Genfer Flüchtlingskonvention buchstabengetreu anzuwenden. Demnach hat nur jemand (individuell, keineswegs kollektiv und/oder in Massen!) Asylrecht, der politisch, ethnisch, rassisch oder religiös verfolgt wird und dies auch nachweisen kann. Nochmals: Krieg ist kein Asylgrund, Wunsch nach besserem Leben schon gar nicht! Und weiters: Asyl ist “unmittelbar” zu beantragen, also in dem ersten erreichten sicheren Land. Wenn das konsequent und gegen die gutmenschlichen Willkommensheißer durchgezogen wird, hätten wir in Europa vielleicht 1000 Asylanten pro Jahr (bestenfalls).

  4. Johannes

    Ali Baber und die 28 EU Staaten, das Sesam öffne dich der Jetztzeit lautet Asyl und schon öffnen sich die Tore und Sozialkassen. Der Schatz einer bis zu 5.000 Euro Unterstützung pro Monat, bei entsprechender familiärer Größe, hat schon was von Tausenundeiner Nacht.

    Wurde der Islam früher durch Feuer und Schwert verbreitet so reicht heute das schlichte Wort, Asyl, und das Abendland ist bereit für eine Islamisierung die eigentlich ihre Hochblüte im 7. bis 12 Jahrhundert hatte. Damals wurden der gesamte Maghreb islamisiert, aus stolzen Berbern mit eigener Religion und Kultur wurden Vasallen.

    Erstaunlich und eigentlich unglaublich das dies im 21. Jahrhundert nun auch in Europa passieren wird, aber vieles deutet darauf hin.

  5. Christian Peter

    @Falke

    Das stimmt zwar, das Grundübel, dass sich durch illegale Einwanderung Vorteile verschaffen lässt, wurde bereits mit mit der Genfer Konvention geschaffen. Damals machte das Sinn, heute ist das längst nicht mehr zeitgemäß. Man sollte zu einer Form legaler Einwanderung übergehen, illegale Einwanderung darf sich nicht lohnen.

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