Wie die Hollywood-Prominenz mit ihrer Opferbewegung Fakten schafft

„Hiess es jahrzehntelang «Wer schreit, hat unrecht», so gilt seit MeToo: «Wer leidet, hat recht». Aber bringt uns das wirklich weiter?“ (hier)

7 comments

  1. Selbstdenker

    Irgendwo in der Mitte habe ich aufgehört zu lesen; es ist immer das gleiche narzistische Gewäsch.

    Hollywood produziert eh seit Jahrzehnten nur mehr Ramsch, den ich mir nicht einmal geschenkt ansehen möchte. Am Besten dürfte es sein, sich nur mehr beruflich oder privat mit jenen Frauen abzugeben, von denen man hundertprozentig – insbesondere anhand ihres bisherigen Lebenswandels – weiss, dass sie okay sind. Den Rest kann man ja ignorieren und meiden.

    Wer in einem Corporate Environment arbeitet, wird sicher gut daran tun, in Abteilungen mit männlichen Vorgesetzten und möglichst wenig weiblichen Personal zu wechseln. Ansonsten gibt es ja noch die Möglichkeit ins nicht feministisch verseuchte Ausland zu ziehen oder in den Ruhestand zu wechseln.

    Eines weiss ich mit Sicherheit: jede soziale Einheit, die vom Feminismus befallen ist, löst sich auf kurz oder lang selbst auf.

    Man wird sehen, ob und welche westlichen Gesellschaften den gegenwärtigen Spätfeminismus überleben werden und welche noch vor dem Kollaps vom Spätfeministmus absterben.

  2. Mourawetz

    Diese Bewegung ist nichts anderes als die Fortsetzung eines Tausende Jahr alten Opferkultes, nicht neu nur mit Hashtag versehen.

  3. KTMtreiber

    @Selbstdenker:

    „Man wird sehen, ob und welche westlichen Gesellschaften den gegenwärtigen Spätfeminismus überleben werden und welche noch vor dem Kollaps vom Spätfeministmus absterben.“

    Möge sich die breite Masse in ihrem „#metoo-hype“ suhlen bis sie untergeht. Diese derzeitige „Gesellschaft“ hat doch nichts anderes verdient als den eigenen Untergang. Ein nicht geringer Teil der Bevölkerung hat doch rein nichts auf dem sprichwörtlichen „Kompass“.

    Der Großteil der produktiven „Gesellschaft“ ist doch von morgens bis abends mit „Strampeln“ im Hamsterrad beschäftigt. Zwischenzeitlich sediert man sich oder lässt sich sedieren. Der Rest lässt sich alimentieren. Es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass wir von größtenteils, – Psychopathen regiert werden und das Bewegungen wie #metoo so „gehypt“ werden.
    Das begann mit der sog. „political correctness“, dem anschließenden „Genderblödsinn“, gipfelt in 60 „Geschlechtsidentitäten“ und läuft nun über diesen Schwachsinn weiter.

    Nein, um diese (derzeitige) Gesellschaft werde ich keine Träne weinen, wenn es soweit ist; – und nein ich bin kein Pessimist, auch wenn mir das ab und an vorgeworfen wird. Ich sehe schon seit einiger Zeit klar und bin mir ziemlich sicher, wohin die Reise führt.

    Heute erahne ich was die „Punks“ in den 80ern mit „No future“ meinten ..

  4. Rick Schuster

    @KTMtreiber

    Sehe ich genauso.
    Wenn ich jetzt von ehemaligen Refugee Welcome Aktivisten verzweifelt gefragt werde, wie man jetzt seine halbwüchsigen Töchter und deren Mütter vor den sich doch nicht so gebildeten und gewaltfreien Neuankömmlingen schützen könne, so verweise ich auf meine heftigen sprachlichen Duelle mit ihnen als ich sie vor 3 Jahren vor diesen Zuständen warnte – meine Antwort und mein Rat: Lebt damit! SSKM
    Ich bin auf alles vorbereitet was die Zukunft so bringen mag und werde im Gegensatz zu vielen Lemmingen nicht dabei untergehen.

  5. Selbstdenker

    @KTMtreiber:
    „Nein, um diese (derzeitige) Gesellschaft werde ich keine Träne weinen, wenn es soweit ist; – und nein ich bin kein Pessimist, auch wenn mir das ab und an vorgeworfen wird. Ich sehe schon seit einiger Zeit klar und bin mir ziemlich sicher, wohin die Reise führt.“

    Ich bin ganz bei Ihnen. Die Linken haben die Institutionen unterwandert und den gesellschaftlichen Grundkonsens in die Luft gesprengt. Die Muster sind klar erkennbar und über Details brauchen wir uns wahrscheinlich gar nicht zu unterhalten, da wir sie mit ziemlicher Sicherheit ähnlich sehen.

    Die „Gesellschaft“ im ursprünglichen Sinne gibt es nicht mehr und Sie bezeichnen diese sehr treffend als die derzeitige „Gesellschaft“.

    Das grundsätzliche Vertrauen ist weg. Während man sich vor zwei, drei Jahrzehnten noch ein gewisses Basisvertrauen gegenüber den Institutionen leisten konnte, so kann man aus heutiger Sicht nur mehr darauf vertrauen, dass diese ihre eigenen Regeln beliebig brechen um ein vorgegebenes Ziel zu erreichen.

    Was das Vertrauen gegenüber den Mitmenschen anlagt, galt früher eine Art Opt-out Regel: es gibt ein gewisses Basisvertrauen. Erst wer dieses bricht, dem wird grundsätzlich misstraut.

    Ich für meinen Teil habe diese Logik auf eine Opt-in Regel umgestellt: grundsätzlich gilt Mißtrauen und nur wer unter Beweis stellt, dass man ihm vertrauen kann, genießt mein Basisvertrauen.

    Wenn Shit hits the fain, werde ich nur für diejenigen da sein, die mir sehr nahe stehen und denen ich weitestgehend vertrauen kann; der Rest kratzt mich nicht mehr.

    Und auch das Ausnutzen der Produktiven durch die schrill kreischenden Unproduktiven hat seine natürlichen Grenzen: im schlimmsten Fall kann man seine Arbeit auf ein absolutes Minimum reduzieren und alles was man geschaffen hat zerstören, bevor es der Gegner in die Hände kriegt.

    Der Parasit kann nicht ohne Wirt existieren – das ist das Schöne an dieser Sache.

  6. KTMtreiber

    @Selbstdenker:

    Ich für meinen Teil habe diese Logik auf eine Opt-in Regel umgestellt: grundsätzlich gilt Mißtrauen und nur wer unter Beweis stellt, dass man ihm vertrauen kann, genießt mein Basisvertrauen.

    Dem ist nichts hinzuzufügen, – traurig, aber wahr, ich lebe ebenso. Schön, dass es noch wache Geister gibt, denen es ebenso ergeht. Ich denke wir verstehen uns. 😉

  7. Rennziege

    2. MÄRZ 2018 – 13:14 — KTMtreiber
    @Selbstdenker
    Schön, dass wir parallel denken und empfinden, Gentlemen, aber nicht zwangsläufig kongruent. Denn ich habe die Erfahrung gemacht, dass „grundsätzliches Misstrauen“ bisweilen kontraproduktiv sein kann: Es gibt auch Menschen, die nur geblendet sind vom herrschenden Zeitgeist. Wenn man denen eine argumentativ saubere Sonnenbrille aufsetzt — was mühsam, aber oft überraschend erfolgreich ist —, fallen ihnen die Schuppen des Mainstreams von den Augen:
    https://www.youtube.com/watch?v=kv_LtBA1oh8
    (Deutsche Version von „Les feuilles mortes“, und schon in grauen Vorzeiten konnte man das fallende Herbstlaub mit heutigen Liebesgeschichten und Polit-Betrügern gleichsetzen. Es gibt halt Oldies, die der heutigen Pop-, HipHop- und Rap-Szene gewaltig überlegen sind.)

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