Wie gefährlich sind Wahlen für den Wohlstand eines Staates?

(C.O.) Das Beispiel Italien führt erneut drastisch vor Augen, dass auch demokratische Wahlentscheidungen ein Land schnurstracks in den Ruin führen können. weiter hier

8 comments

  1. Christian Peter

    Italien ist einer der dynamischsten Demokratie der Erde, wo es regelmäßig Regierungswechsel gibt und laufend neue Parteien entstehen. Wirklich sorgen sollte man sich um Bananenrepubliken wie Österreich und Deutschland, wo es keine Gewaltenteilung gibt und seit 70 Jahren dieselben Parteien regieren, die sich den Staat gnadenlos zur Beute machen.

  2. Christian Peter

    Schade ist bloß, dass sich die hoffnungsvolle MoVimento 5 Stelle nun auf eine Regierung einlässt (was in der Vergangenheit stets abgelehnt wurde), mit dem dringend erforderlichen Ausstieg Italiens aus der Währungsunion wird nun wohl nichts.

  3. Johannes

    @Christian Peter: Aber Akademiker sind`s auch nicht alle gell!
    Sind Sie mir nicht böse aber die Zustände in Italien zu loben und als Vorbild zu preisen, da gehört schon was dazu.

  4. Christian Peter

    @Johannes

    Sie sollten sich informieren. Von Italien könnten gerade Länder wie Österreich viel lernen, zum Beispiel in Sachen Gewaltenteilung. Italiens Justizsystem ist vorbildhaft und dem Österreichs um Jahrzehnte voraus. Korrupte Parteien wie die ÖVP würden längst nicht mehr existieren, gäbe es in Österreich eine unabhängige Justiz. Die Schwesterpartei der ÖVP musste Anfang der 90-er Jahre aufgelöste werden, weil fast alle Regierungsmitglieder auf der Anklagebank landeten.

  5. Johannes

    @Christian Peter

    Habe den Ball aufgenommen und spiele ihn an Sie zurück.
    Siehe Mafia und ihre politischen Verstrickungen im google und Sie werden, Gewaltenteilung hin oder her merken dort spielen sie in einer anderen Liga.

  6. Christian Peter

    @Johannes

    In Italien agiert die Mafia – im Unterschied zu Ländern wie Österreich oder Deutschland – wenigstens im Untergrund. Die strikte Gewaltenteilung wurde in Italien ja gerade wegen der Mafia und deren Verstrickung mit der Politik eingeführt, bereits im ersten Jahr der Unabhängigkeit der Staatsanwaltschaft konnten in Italien mehr als 2.000 namhafte Vertreter aus Politik und Wirtschaft verhaftet werden. Nichts umsonst ist die Tätigkeit eines Staatsanwaltes einer der gefährlichsten Jobs in Italien, nicht wenige Staatsanwälte wurden in der Vergangenheit umgebracht.

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